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Starker Jona Schöne verpasst bei Ninja Warrior ganz knapp den Mega Wand-Buzzer

09.10.2026 | 23:10 Uhr2025 konnte Ninja-Star Jona Schöne als einer der ganz wenigen überhaupt die Curved Mega-Wand knacken. In der 11. Staffel von Ninja Warrior hat er die Hand an der Kante der Wand und scheitert ganz knapp. Im Buzzer danach spricht er über diesen extrem engen Moment, seine Anfänge im Sport und welche jungen Talente in Zukunft den etablierten Athleten in den Wettkämpfen den Rang ablaufen könnten.
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Was passiert, wenn ein Ninja die Megawand hochgeht, die Hand an der Kante hat, zupackt und dann doch abfällt? Was geht einem durch den Kopf? Frust. Ehrgeiz. Motivation? Wir sprechen mit dem, der das in der Show eben erlebt hat. Jetzt im Wasser danach. Und genau dazu begrüße ich euch. Schön, dass ihr mit dabei seid Und Hallo an den Mann, der es fast wieder geschafft hat, die Megavolt zu bezwingen. Jonas, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Ja. Danke. Hallo, Daniel. Du hättest fast das Duo gemacht an der Kö, aber die ist jetzt zehn Zentimeter höher. Haben wir letzte Woche schon festgestellt und mit Paul drüber gesprochen. War das der Grund, warum es vielleicht nicht geklappt hat? Oder was würdest du sagen? Was war der Grund? Das kann schon gut sein, dass die zehn Zentimeter. Die machen schon noch was aus. Das heißt, es muss immer. Egal. Ähm, ja. Also man muss immer perfekt sitzen. Die Schritte, um die zu schaffen, auch wenn sie kleiner ist. Und jetzt? eben die zehn Zentimeter. Noch dazu macht natürlich dann auch noch mal ein bisschen was aus. Und ich habe halt, ich bin hochgerannt und ich habe sie da so gespürt. Ich weiß auch noch, also da ist meine Finger so gerade so um die Kante drum waren ja und irgendwie ist da mein Blick automatisch runtergegangen und dann hat es losgelassen. Aber ja, und da konnte ich nichts machen, was du vielleicht.
Einen Moment unkonzentriert oder so, weil du warst ja dran. Ich dachte so Ach Mensch.
Na ja, es hat sich nicht ganz richtig angefühlt. Also wenn das hier so die Kante ist und ich war. Ich hatte das Gefühl, ich war nicht so sicher, dass ich sicher hochkomme. Und da dachte ich, ist so ein Abgang irgendwie sicherer als dann bei der Mega Wall. Da hat es ja auch immer diese den Vorsprung. Und wenn es, wenn ich mich da festhalte und dann reicht es doch nicht, dann kriege ich auch Distanz zur Wand und dann habe ich einen tiefen Fall und deshalb habe ich noch bevor ich zurückgekommen bin, dann mich lieber sich heruntergelassen, als dass mir dann irgendwas passiert. Halt reflexartig automatisch.
Dann lieber die sichere Variante. Das stimmt, bevor dann noch irgendwas verletzungsmäßig auf einen zukommt. Gibt es denn mittlerweile irgendwo eine Megawall, an der man trainieren kann? Also klar, Mega Walls gibt es überall, aber eine Mega Wall.
Tatsächlich glaube ich nicht irgendwie in Europa. Man macht baut sich das irgendwie so an der Wall, die man hat halt. Also in Basel haben wir eine Mega Wall und dort kann man sich das bisschen bauen mit Matten. Oder ich habe auch einfach den verkürzten Anlauf trainiert, immer geschaut. Mit dem OL hab ich das mal gemacht, da ist es im Parkourbereich, unten im Overground, da gibt es eben eine Mega Wall und dann sind da daneben so ein paar Blöcke, wo man auch von runter springen kann und dann rüber. Und dann haben wir auch alles mögliche gespielt mit einem Kong, also so einen Katzensprung, dass man mit den Händen auf dem Block aufsetzt, drüberspringt und dann da hoch und dann verschiedene Varianten irgendwie, die mal so spielerisch trainiert und noch andere Sachen drangehängt. Und man weiß ja nie. Vielleicht ist es auch nächstes Jahr eine Mauer, vor der man erst über die Mauer und dann hätte ich schon trainiert.
Ich, ich Ich wollte gerne sagen, ich glaube, da gibt es noch einige Gemeinheiten, die man da noch hinzufügen könnte. Du hast gerade schon angesprochen die Stange Stichwort Stangenraster. Das war das Hindernis vor der Wahl. Das war optisch auch ein sehr anspruchsvolles Hindernis. Sicherlich in der Umsetzung auch. Wie viel Glück ist da mit dabei? Du hast eben gesehen, dass man da auch mit der Stange überhaupt diese Aufhängung trifft. Oder würdest du sagen, dass es reines Technik, reines Technikhindernis.
Das ist schon ein sehr cooles technisches Hindernis, finde ich. Vor allem. Ich glaube eines der ersten, wenn nicht sogar das erste Hindernis, was halt auch von den Jury Germany. Selbst ausgedacht ist oder was sich der Sender der Hauptstädter da selbst überlegt hat. Weil oft ist ja auch vieles aus Amerika so immer da gewesen. Aus den letzten Jahren konnte man dann gucken, was ist in Amerika und dann kommt so was dann auch in Deutschland dran. Und dann wurde das in den Hallen auch nachgebaut und so, und jetzt, das war mal ein Hindernis, das war komplett neu für alle Und richtig cool gemacht hat mich auch. Also ich habe mich gefreut und hatte richtig Lust auf das Hindernis. Ja, aber technisch. Ist es, finde ich, relativ simpel gewesen. Auch. Also es war. Es war zwar, es war zwar technisch dadurch, dass es Dampflok mäßig ist, aber wenn man Stangenflug trainiert und auch so ein paar Sachen mit Stangen, also so Bartek mäßig gemacht hat, dann. Kann man das schnell im Hindernis lernen, finde ich. Die Bewegung oder man versteht schnell, worauf es ankommt. Ja.
Ja, hat ja dann am Ende alles geklappt. Es sah wie gesagt sehr spektakulär aus. Ganz krass fand ich aber auch dein äh, wir springen zu dem Parkour, den Duell mit Jonas. Moritz Ihr seid in einer Differenz von unter einer Sekunde am Wasser angekommen. Also das waren wirklich ein paar Hundertstel. Jonas war knapp vorne. Du warst am Anfang, als du am Cargo Netz angekommen bist, einen Tick weiter oben als Jonas. Warum hat es nicht mehr gereicht? War da Jonas einfach noch? Hatte der noch den Mut mehr Kraft oder war das Cargo Netz irgendwie? Hattest du nicht deinen Tag da?
Ja, das hat das. Also genau die Situation im Cargo Netz. Das hat mich auch die Tage danach noch beschäftigt.
Ja, das.
Glaube ich, weil ich dachte Boah, ich war. Ich war höher. Ich habe gesehen Boah, das kann klappen. Wir haben uns beide irgendwie im Cargo Netz verstrampelt, haben die Füße nicht richtig platziert bekommen, weil wir halt auch so schnell sein mussten. Irgendwie. Und ich glaube, bei mir lag es am Ende dran. Jonas war mehr am Rand vom Carbonetz und ich war mehr in der Mitte vom Carbonit. Und in der Mitte, da ist es irgendwie, da ist die Durchhängung noch mehr und am Rand ist es stabiler. Eigentlich weiß ich das auch, aber im Moment habe ich das nicht. Ich war halt da und irgendwie bin ich nicht zur Seite hoch, sondern es war. Irgendwie habe ich da nicht dran gedacht. Aber ich glaube, Jonas hat es auch schlauer gemacht, war mehr am Rand und am Rand. Da geht es irgendwie besser zu treten als irgendwie in der Mitte. Vom Körper nicht so sehr verdient. Also krasses Duell zwischen uns auf jeden Fall. Und ich kenne Jonas auch.
Ja, es hat auf jeden Fall Spaß gemacht zuzuschauen. Ihr habt, ihr hättet es beide verdient gehabt. Aber ist ja nicht schlimm, du bist ja im Halbfinale. Also von daher ist alles gut. Und damit beschließen wir mal den den Duellparcours. Wir kommen jetzt zu dir. Du bist in der Show seit 2022 dabei. Also seit Staffel sieben. Du machst ja aber logischerweise wie die meisten anderen auch schon viel länger in den Sport. Wie hat das alles angefangen bei dir? Erzähl uns das mal! Und dann ging es bei dir los.
Ja, genau. Also, ich habe. Ich glaube, so, als ich so vor zehn Jahren circa angefangen.
Vor zehn Jahren, da ging es ja hier auch los mit dem Wintersport vor zehn Jahren.
Genau vor zehn. Oder vielleicht. Also ich glaube, vor elf Jahren ging es los. Ich habe es ihn irgendwann mal im Fernsehen. Wir haben keinen Fernseher zu Hause, aber als wir im Sommerurlaub waren, da waren Fernseher, da haben wir da sowas gesehen, so ein Hindernisparcours. Und mein kleiner Bruder David und ich, wir fanden das richtig toll und dachten, das müssen wir auch mal machen. Und haben dann geguckt, wo kann man das trainieren. Da gab es auch noch nicht so richtig Trainingsmöglichkeiten. Aber dann haben wir zum 16. Geburtstag habe ich in der Himmelsleiter von meinem Papa geschenkt bekommen und da hat man halt Geburtstag bekommt. Ja, auf dem Dachboden. Dann haben wir. Zuko wird vor allem immer mehr ausgebaut und auch davor schon sind. Zuko war dann eine große Aufräumaktion und dann alles ausgebaut. Ja und dann haben da natürlich da viel trainiert. Und als ich dann 18 war. Mama hat nie so richtig geglaubt, dass ich mich da wirklich mal anmelde, sondern dass das eher so ein Traum ist. Und ich habe das einfach gemacht, ohne dass sie davon Bescheid wusste. Ja, und dann habe ich irgendwann sie mal gefragt, ob sie mich zum Casting fahren kann, weil es dann zum Casting ging. Das war. Also 2020. Nee, doch 2020 muss das gewesen sein. Oder 2019. Und dann hat es aber nicht gereicht. Dann wurde ich nicht. Oder doch? Stimmt. Ich wurde. Ich wurde eingeladen zur Show. Habe mir dann aber mein Schlüsselbein gebrochen. Und dann musste ich. Ja, dann musste ich verschieben. Das nächste Jahr wurde ich dann nicht eingeladen. Und dann habe ich mich mit 20 nochmal beworben und mit meinem Bruder zusammen, der gerade 16 geworden war. Das war dann die Show, wo dann die Altersgrenze runtergesetzt wurde und ja, ab der Staffel, wo man mit 16 starten konnte. Und dann haben David und ich uns eben zusammen bewerben können und haben zusammen auch gestartet. Und in dem Jahr habe ich es bis kurz, also bis zum Hindernis vorm Buzzer zum Mount geschafft. Also das war meine beste Staffel, auch bisher meine erste. Für David war es dann aber schon im Halbfinale vorbei.
Ja, du wurdest Dritter. Und das habe ich noch im Kopf.
Du wurdest.
Dritter. Ja. Wie oft du trainierst. Ja, auch junge Leute. Kinder. Wie oft würdest du sagen bist ja auch viel bei Ninja Wettkämpfen dabei? Laufen Dir als alten Hasen sage ich jetzt als du Mitte 20-jähriger, also die Generation U18, wie oft läuft die mittlerweile schon den etablierteren Leuten den Rang ab, in Wettbewerben oder auch sonstwo?
Ja, jetzt, jetzt wird es gerade echt spannend. Also ich bin auch am überlegen. Boah, wie lange kann ich das noch machen? Weil die Leute, die jetzt nachkommen. Sind schon echt sehr gut. Also ich habe einen bei mir in der Trainingsgruppe oder eigentlich mehrere. Vor allem die im Kids Team. Ich habe gerade auch beim Trampen das Kids Team Shirt mit dabei.
Das ist.
Von Overground, Das haben die mir alle auf Kauf unterschrieben. Als ich dann gegangen bin hinten. Ist das.
Schön.
Und die vom Kids Team sind auch alle megastark. Auch im Overground trainiert Aaron. Der ist jetzt wird jetzt 16. Und der ist aus Israel eigentlich gekommen, hat dort viel trainiert. Und wenn der jetzt in Deutschland mitmachen kann nächstes Jahr, dann sehe ich den schon auf der eins. Also der ist wirklich, ähm, ja, der steckt mich super weit weg. Wenn wir zusammen trainieren, ist der einfach. Also das ist krass.
Da ist eine Ansage. Dann wollen wir nächstes Jahr aber auch sehen. Also. Definitiv ja.
Also müsst ihr euch merken, der Name da ist wirklich stark.
Das ist notiert. Und? Und jetzt? Ja.
Nee. Und dann für in vier, fünf Jahren kommen dann noch rein Sami, Linus, Thea. Ganz viele aus dem Kiez, die auch richtig motiviert sind. Richtig stark. Ja, es ist auch sehr schön zu sehen, dass die auch alle so eine Freude an dem Sport haben und das irgendwie mit zu begleiten.
Da kommt also noch einiges auf uns zu. Es ist schön, dass der Nachwuchs geht nicht aus, dass es gut und ja, auch immer schön zu sehen, wenn sich junge Menschen bewegen. Und ich glaube, das ist immer noch deutlich besser, als den ganzen Tag vorm Bildschirm zu hocken. So, und jetzt gibt es den Ninja Sport seit. Ich habe es gerade ange angeteasert in der Form seit zehn Jahren in Deutschland feiern so ein kleines Wintersportjubiläum jetzt. Was würdest du sagen? Abschließende Frage Wie hat sich der Sport auf dein Leben ausgewirkt? Wie hat der Sport dein Leben verändert?
Boah.
Sehr stark, würde ich mal sagen, oder? Ja.
Das stimmt. Also ich habe Das hat schon. Ist schon sehr im Mittelpunkt. Die letzten zehn Jahre eben. Oder vor allem würde ich sagen fünf oder sechs Ja, auch. Einfach viele tolle Menschen, die man kennenlernt durch den Sport. Meine Urlaubsplanung richtet sich auch oft einfach danach. Oder halt was mache. Was mache ich in meiner Freizeit eigentlich? Nur irgendwo rumturnen oder Jetzt ist das auch mal was. Schwieriges und was Besonderes auch für mich, das irgendwie nicht machen zu können, dadurch, dass ich jetzt hier trampe. Ja, und dann ist vielleicht mal ein Calisthenics Park irgendwo in der Stadt, wenn man mal eine Stadt kommt. Aber ja, das ist auch das merke ich jetzt auch. Ich bin jetzt erst zwei Wochen unterwegs und trotzdem das fehlt mir irgendwie das Schwingen. Ja, und ich glaube, das gehört irgendwie so stark zu mir, dass ich irgendwie immer irgendwo hänge und schwinge, dass wenn ich das mal nicht kann, dann fühlt sich das so an, als ob ich mich nicht so bewege, wie ich es eigentlich gern wöllte. Dann bin ich auch so ein bisschen so ein Zappelphilipp dann ja.
Ja, okay. Der Ninja durch und durch. Das Leben hat sich auf jeden Fall dadurch eine ganze Ecke verändert. Das finden wir schön. Und das soll auch so weitergehen. Und mit diesen schönen Worten schicke ich ganz viele und liebe Grüße nach Kroatien und wünsche Dir noch eine sehr schöne und tolle Reise. Jona.
Danke.
Danke, dass du dabei warst und auch gerade in den Umständen dieser Reise die Zeit genommen hast. Und ich bedanke mich auch bei euch fürs Zuschauen. Wir sehen uns nächsten Freitag dann wieder 23:15 hier bei n tv Sport und bis dahin. Habt eine schöne Woche und ein schönes Wochenende. Tschüss.





























