Exklusiv: Dieser Mann übernimmt vorerst für Schmadtke

Beim FC Bayern zeichnet sich nach dem vorzeitigen Aus von Nils Schmadtke eine interne Lösung für die Leitung der Scouting-Abteilung ab. Nach exklusiven Sky-Informationen soll der bisherige Chefscout Christoph Kresse die Aufgaben des scheidenden Abteilungsleiters vorerst übernehmen. Der Verein hatte am Montagabend mitgeteilt, dass Schmadtke den Rekordmeister zum 31. Januar 2027 verlassen wird. Tatsächlich ist der 37-Jährige nach Sky-Informationen aber bereits von seinen Aufgaben freigestellt und nicht mehr in das Tagesgeschäft eingebunden. Damit rückt Kresse schon jetzt in den Mittelpunkt der Neuaufstellung. Ob der 34-Jährige die Position dauerhaft erhält oder zunächst nur als Interimslösung fungiert, ist noch nicht entschieden. Intern genießt der gebürtige Kölner einen sehr guten Ruf und wird besonders für sein Netzwerk geschätzt.
Kresse war im Dezember 2024 als Scout zum FC Bayern gewechselt und stieg unter Schmadtke zum Chefscout auf. Zuvor hatte er bereits in verantwortlicher Position für den FC Schalke 04 gearbeitet und außerdem Erfahrungen beim VfL Wolfsburg sowie beim 1. FC Köln gesammelt. Nun erhält er vorerst die Gelegenheit, sich auf der nächsten Führungsebene zu beweisen. Parallel beschäftigen sich die Münchner weiterhin mit möglichen externen Lösungen. Zu den Kandidaten zählt Christopher Vivell, der in München hohes Ansehen genießt und einen engen Draht zu Sportdirektor Christoph Freund besitzt. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull Salzburg. Eine kurzfristige Verpflichtung wäre nicht ohne Weiteres umzusetzen, weil Vivell bei Manchester United bis zum kommenden Sommer unter Vertrag steht. Für die Bayern besteht daher kein unmittelbarer Handlungszwang: Kresse soll zunächst für Kontinuität sorgen, während die Verantwortlichen prüfen, ob sie ihm die Aufgabe langfristig übertragen oder die Scouting-Spitze später mit einem externen Kandidaten besetzen.
Offiziell: Zanetti soll Udinese aus dem Keller führen

Udinese Calcio hat unmittelbar nach der Trennung von Kosta Runjaic dessen Nachfolger präsentiert. Wie der italienische Erstligist am Montagabend offiziell mitteilte, übernimmt Paolo Zanetti die Mannschaft und erhält zunächst einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. Der 43-Jährige war zuletzt bei Hellas Verona tätig, musste dort aber Anfang Februar seinen Posten räumen. In Udine wartet eine anspruchsvolle Aufgabe: Die Bianconeri stehen nach zehn Spieltagen mit lediglich fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Seit dem 3:2-Erfolg in Monza am zweiten Spieltag gelang in der Serie A kein weiterer Sieg. Die jüngste 2:5-Heimniederlage gegen die AS Rom besiegelte das Ende der mehr als zweijährigen Amtszeit Runjaics. Dass Zanetti nur wenig später vorgestellt wurde, zeigt, dass die Klubführung den Trainerwechsel vorbereitet hatte.
Zanetti kennt den italienischen Profifußball bestens. Nach seinen ersten Trainerstationen bei Südtirol und Ascoli führte er den FC Venedig 2021 über die Playoffs in die Serie A. Später arbeitete der frühere Mittelfeldspieler für den FC Empoli und Hellas Verona, wo er in seiner ersten Saison den Klassenerhalt erreichte. Bei Udinese soll er nun eine Mannschaft stabilisieren, die in den vergangenen Wochen vor allem defensiv große Probleme offenbarte und in den ersten zehn Ligaspielen bereits 20 Gegentreffer kassierte. Viel Zeit für Veränderungen bleibt dem neuen Trainer nicht: Bereits am Freitagabend wartet das Kellerduell beim Schlusslicht FC Venedig. Für Zanetti wird die Premiere damit zugleich zur Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte. Der direkte Konkurrent liegt nur zwei Punkte hinter Udinese, sodass der Einstand richtungsweisenden Charakter besitzt. Zanetti soll neue Energie freisetzen, die Defensive ordnen und den Klub möglichst schnell aus der Abstiegszone führen.
Offiziell: Bayern baut Scouting um – Schmadtke muss gehen

Wie von Sky und im ntv-Transfer-Ticker berichtet, stellt der FC Bayern seine Scouting-Abteilung neu auf und trennt sich vorzeitig von deren Leiter Nils Schmadtke. Wie der deutsche Rekordmeister am Montagabend offiziell mitteilte, endet die Zusammenarbeit zum 31. Januar 2027. Schmadtkes Vertrag war ursprünglich noch bis zum kommenden Sommer gültig. Der Abschied hatte sich bereits seit längerer Zeit angebahnt. Schmadtke war im Oktober 2024 nach München gewechselt und galt als enger Vertrauter von Sportvorstand Max Eberl. Zuvor hatte er unter anderem für Borussia Mönchengladbach und den VfL Wolfsburg gearbeitet. Beim FC Bayern verantwortete der 37-Jährige das Scouting für die Lizenzmannschaft und den Nachwuchs am Campus.
Eberl würdigte Schmadtke als große Unterstützung bei der Kaderplanung und bedankte sich für dessen Arbeit sowie die neuen Impulse innerhalb der Abteilung. Schmadtke selbst bezeichnete seine Zeit beim FC Bayern als besondere Aufgabe und große Ehre. Gleichzeitig war seine Position in den vergangenen Monaten zunehmend zum Diskussionsthema geworden. Vor allem sein Führungsstil und der Umgang mit Mitarbeitern sollen intern kritisch bewertet worden sein. Nun soll die Scouting-Struktur neu geordnet werden. Bei der Suche nach einer Nachfolgelösung spielen Sportdirektor Christoph Freund und Campus-Leiter Jochen Sauer zentrale Rollen. Geprüft werden interne und externe Varianten. Als möglicher Kandidat wurde Christopher Vivell gehandelt, der derzeit für Manchester United arbeitet. Darüber hinaus könnte es im Nachwuchs-Scouting zu einer weiteren Veränderung kommen: Nach Medienberichten steht auch Florian Zahn vor dem Abschied. Der seit 2020 in verschiedenen Funktionen für die Bayern tätige Nachwuchs-Chefscout wurde vom Verein bislang allerdings nicht offiziell verabschiedet.
Rapid macht bei Demir Tempo – Einigung rückt näher

Der SK Rapid arbeitet intensiv daran, Yusuf Demir langfristig in Hütteldorf zu halten. Nach Sky-Informationen laufen zwischen Geschäftsführer Sport Markus Katzer und der Spielerseite positive Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Eine Einigung wird in den kommenden Wochen erwartet. Der aktuelle Kontrakt des 23 Jahre alten Offensivspielers ist bis zum Sommer 2027 gültig und enthält eine Option auf ein weiteres Jahr. Rapid möchte frühzeitig Planungssicherheit schaffen und Demirs starke Entwicklung mit einem neuen Arbeitspapier honorieren. Unterschrieben ist bislang noch nichts, die Verhandlungen befinden sich aber auf einem guten Weg.
Demir war im Februar 2026 von Galatasaray zu seinem Jugendverein zurückgekehrt und benötigte zunächst etwas Zeit, um wieder seinen Rhythmus zu finden. In der laufenden Saison zählt der viermalige österreichische Nationalspieler jedoch zu den prägenden Figuren beim Tabellenführer. In 18 Pflichtspielen kommt er auf sechs Tore und sieben Vorlagen. Erst am Wochenende verwandelte Demir beim 2:0 im Wiener Derby gegen Austria einen Elfmeter und legte damit den Grundstein für den zehnten Rapid-Sieg im elften Ligaspiel. Seine Leistungen haben seinen Stellenwert im Team von Trainer Johannes Hoff Thorup deutlich erhöht. Der technisch starke Offensivspieler kann mehrere Positionen hinter der Spitze besetzen und sorgt mit seiner Kreativität für entscheidende Momente. Für Rapid wäre eine Verlängerung deshalb nicht nur sportlich, sondern auch mit Blick auf den Marktwert ein wichtiges Signal. Demir wiederum hat bei seinem Ausbildungsklub wieder zu der Konstanz gefunden, die ihm nach seinen frühen Stationen beim FC Barcelona und in Istanbul längere Zeit gefehlt hatte. Nun deutet vieles darauf hin, dass der gemeinsame Weg über 2027 hinaus fortgesetzt wird.
Nur noch Tage: Kane kündigt Bayern-Verlängerung an

Harry Kane hat die bevorstehende Vertragsverlängerung beim FC Bayern so deutlich wie noch nie angekündigt. „Es ist eine Frage von Tagen, nicht von Wochen“, sagte der 33 Jahre alte Torjäger am Montagabend auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Auswärtsspiel bei Atletico Madrid. Am Wochenende und auch am Montag habe es noch einmal „sehr gute Gespräche“ gegeben. „Die Verlängerung steht kurz bevor. Es sind nur noch wenige Details zu klären“, erklärte Kane. Damit bestätigt der englische Nationalmannschaftskapitän den zuletzt immer konkreter gewordenen Zeitplan. Sky und der ntv-Transfer-Ticker hatten bereits über den grundsätzlichen Durchbruch in den Verhandlungen berichtet. Kanes aktueller Vertrag läuft am 30. Juni 2027 aus, die neue Vereinbarung soll ihn voraussichtlich bis 2029 an den deutschen Rekordmeister binden. Unterschrieben ist das Arbeitspapier allerdings noch nicht.
Für die Bayern wäre der Abschluss eine wichtige Personalentscheidung. Kane ist seit seinem Wechsel von Tottenham Hotspur im Sommer 2023 nicht nur der verlässlichste Torschütze der Münchner, sondern längst auch eine zentrale Führungsfigur. Mit dem Gewinn des Ballon d’Or hat der Angreifer seine besondere Stellung zuletzt noch einmal unterstrichen. Der Rekordmeister arbeitet deshalb seit Monaten daran, die Zusammenarbeit mit seinem Top-Stürmer über die bisherige Laufzeit hinaus fortzusetzen. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte erklärt, beide Seiten befänden sich in der Detailarbeit. Nun hat Kane selbst den bislang deutlichsten Hinweis geliefert, dass die Unterschrift unmittelbar bevorsteht. Sollte es bei den offenen Punkten keine unerwartete Wendung geben, dürfte die Verlängerung zeitnah vollzogen und anschließend vom Verein verkündet werden. Bis dahin gilt Kanes Fokus der Champions League: Beim schweren Auswärtsspiel in Madrid will er mit den Bayern den nächsten Schritt machen.
Trotz öffentlicher Zurückhaltung: Bayern sucht nach Linksaußen

Der FC Bayern signalisiert öffentlich weiterhin, im Winter voraussichtlich nicht auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Hinter den Kulissen fällt die Haltung allerdings weniger eindeutig aus. Nach Sky-Informationen prüfen die Verantwortlichen mögliche Optionen, führen Gespräche und sondieren den Markt. Im Mittelpunkt steht dabei die linke Außenbahn. Eine Verpflichtung ist noch nicht beschlossen, die Münchner wollen aber vorbereitet sein, falls sich eine sportlich und wirtschaftlich überzeugende Gelegenheit ergibt. Damit hält sich der Rekordmeister die Möglichkeit offen, auf die personelle Entwicklung der kommenden Wochen zu reagieren.

Bayern will Flügelspieler holen
Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Verletzungssituation in der Offensive. Ismael Saibari wird dem FC Bayern nach seiner Operation voraussichtlich drei bis vier Monate fehlen. Serge Gnabry fällt bis zur Winterpause aus. Jamal Musiala und Luis Diaz sollen zwar Mitte beziehungsweise Ende November ihr Comeback geben, müssen nach ihren Pausen aber erst wieder vollständig in den Spielrhythmus finden. Damit fehlen Trainer Vincent Kompany derzeit mehrere Spieler, die auf den offensiven Positionen eingesetzt werden können. Gerade auf der linken Außenbahn sind die Möglichkeiten eingeschränkt. Die Bayern wollen dennoch keinen Transfer allein aus kurzfristigem Handlungsdruck heraus tätigen. Ein möglicher Neuzugang müsste sofort helfen und zugleich in die langfristige Kaderplanung passen. Dass der Klub offiziell eher mit einem ruhigen Winter rechnet, schließt entsprechende Aktivitäten deshalb nicht aus. Die Verantwortlichen beobachten, wie sich die Rückkehrer präsentieren und ob es bis Januar weitere Ausfälle gibt. Sollte eine passende Option auf den Markt kommen oder sich die personelle Lage nicht wie erhofft entspannen, könnte der FC Bayern seine bislang zurückhaltende Position überdenken. Die Vorbereitungen für diesen Fall laufen bereits.
Tottenham und Juventus heiß auf Ebnoutalib

Younes Ebnoutalib hat sich bei Eintracht Frankfurt in den Fokus mehrerer europäischer Spitzenvereine gespielt. Nach Sky-Informationen haben unter anderem Tottenham Hotspur und Juventus Turin ihr Interesse an dem Angreifer bereits auf der Spielerseite hinterlegt. Die prominenten Interessenten zeigen, wie stark der Markt rund um Ebnoutalib inzwischen geworden ist. Die Eintracht befindet sich dabei in einer komfortablen Ausgangslage: Der Stürmer besitzt in Frankfurt noch einen langfristigen Vertrag bis 2031. Ein kurzfristiger Verkaufsdruck besteht deshalb nicht. Dennoch wollten die Hessen seine sportliche Entwicklung honorieren und das bestehende Arbeitspapier finanziell anpassen. Entsprechende Gespräche über eine Gehaltserhöhung waren noch unter dem inzwischen ausgeschiedenen Sportvorstand Markus Krösche vorgesehen. Zu einem Abschluss kam es vor dessen Abschied nicht mehr.

Ebnoutalib heiß begehrt
Damit landet die Personalie nun auf dem Schreibtisch von Joti Chatzialexiou. Der designierte neue Frankfurter Sportvorstand soll den Austausch mit Ebnoutalib und dessen Umfeld zeitnah aufnehmen und die unter Krösche angedachten Gespräche fortführen. Chatzialexiou schätzt den Angreifer nach Sky-Informationen sehr und dürfte daran interessiert sein, früh ein klares Signal für eine gemeinsame Zukunft zu setzen. Eine Anpassung des Vertrags wäre für die Eintracht nicht nur eine Anerkennung der bisherigen Entwicklung, sondern könnte auch die Position des Klubs gegenüber den Interessenten stärken. Tottenham und Juventus haben sich bereits in Stellung gebracht, weitere europäische Top-Klubs beschäftigen sich ebenfalls mit dem Frankfurter. Dass Ebnoutalib bis 2031 gebunden ist, verschafft der Eintracht Zeit und Kontrolle. Die neue sportliche Führung muss nun entscheiden, wie schnell sie die geplante Gehaltsanpassung vorantreibt und welche langfristige Rolle sie dem Stürmer aufzeigt.
Bayern zieht den Schlussstrich: Schmadtke muss gehen – Vivell ein Nachfolgekandidat
Beim FC Bayern steht eine wichtige personelle Veränderung im sportlichen Bereich bevor. Nach Sky-Informationen wird Nils Schmadtke seinen Posten als Leiter der Scouting-Abteilung verlieren. Die Entscheidung zur Trennung ist gefallen. Der 37-Jährige war seit Oktober 2024 für den deutschen Rekordmeister tätig und verantwortete die Suche und Bewertung potenzieller Neuzugänge. Zudem sollte er das Scouting der Profiabteilung enger mit dem Nachwuchsbereich am Campus verzahnen. Unter Schmadtke wurde die Abteilung personell und strukturell deutlich verändert. Nun ziehen die Münchner einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit und müssen die Position neu besetzen.
Als Kandidat für die Nachfolge wird nach Sky-Informationen Christopher Vivell gehandelt. Eine Entscheidung für den 39-Jährigen ist noch nicht gefallen. Vivell arbeitet derzeit als Direktor für Rekrutierung bei Manchester United und verfügt über Erfahrung im internationalen Scouting und in der Kaderplanung. Vor seinem Wechsel nach England war er für die TSG Hoffenheim, den Red-Bull-Kosmos und den FC Chelsea tätig. Bei RB Salzburg arbeitete Vivell zunächst als Scouting-Leiter und später als Sportkoordinator, ehe er bei RB Leipzig Verantwortung für Rekrutierung und Kaderstrategie übernahm. Beim FC Chelsea war er anschließend Technischer Direktor. Sein datenbasierter Ansatz und sein internationales Netzwerk passen grundsätzlich zu dem Profil, das die Bayern für die zukünftige Ausrichtung ihrer Scouting-Abteilung suchen. Noch ist offen, ob Vivell Manchester United verlassen kann und ob aus dem Münchner Interesse konkrete Gespräche entstehen. Klar ist hingegen, dass der FC Bayern den Bereich nach der Trennung von Schmadtke neu ordnen wird. Bis ein Nachfolger gefunden ist, müssen Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund klären, wie die Aufgaben innerhalb der bestehenden Struktur verteilt werden.
Gladbachs Winterplan steht – doch das Geld ist knapp

Borussia Mönchengladbach bereitet sich auf personelle Veränderungen im Winter vor. Nach Sky-Informationen soll der Kader in der kommenden Transferperiode verstärkt werden, obwohl den Verantwortlichen kein großer finanzieller Spielraum zur Verfügung steht. Die Vorgabe ist klar: Neue Spieler sollen so günstig wie möglich verpflichtet werden und der Mannschaft dennoch schnell weiterhelfen. Bei der Suche konzentriert sich die Borussia auf zwei Bereiche. Zum einen soll die Innenverteidigung verstärkt werden, zum anderen halten die Gladbacher Ausschau nach einer zusätzlichen Option für das zentrale Mittelfeld. Ob am Ende beide Positionen besetzt werden können, dürfte von den verfügbaren Kandidaten und den jeweiligen Konditionen abhängen. Denkbar sind unterschiedliche Modelle, mit denen die Kosten überschaubar gehalten werden können. Gladbach will vorbereitet sein, wenn sich auf dem Markt eine passende Gelegenheit ergibt.

Gladbachs Winter-Plan
Die sportliche Führung muss dabei einen schwierigen Spagat bewältigen. Gesucht werden Verstärkungen, die Qualität und Stabilität bringen, zugleich darf das Gesamtpaket aus Ablöse, Gehalt und Zusatzkosten das Budget nicht sprengen. Gerade im Winter sind solche Lösungen nicht leicht zu finden, weil viele Vereine wichtige Spieler während der Saison nur ungern abgeben. Umso wichtiger wird es für die Borussia sein, mehrere Optionen zu prüfen und auf kurzfristige Entwicklungen reagieren zu können. Nach Sky-Informationen ist ein Wintertransfer eingeplant, die Suche läuft bereits. Priorität besitzen ein Innenverteidiger und ein zentraler Mittelfeldspieler. Möglich ist jedoch, dass Gladbach seine Reihenfolge an die Marktlage anpasst und zunächst dort handelt, wo sich das überzeugendste und günstigste Paket bietet. Kostspieliger Aktionismus ist nicht vorgesehen. Die Borussia sucht gezielt nach Lösungen, die sportlichen Nutzen und finanzielle Vernunft verbinden.
Milan macht bei Krösche Ernst – doch der entscheidende Schritt fehlt

Der Wechsel von Markus Krösche zur AC Mailand wird immer konkreter. Nach Sky-Informationen befinden sich der frühere Sportvorstand von Eintracht Frankfurt und der italienische Spitzenklub in fortgeschrittenen Gesprächen. Als möglicher Starttermin ist der 1. Januar 2027 vorgesehen. Krösche soll bei den Rossoneri eine zentrale Position im sportlichen Bereich übernehmen und die zukünftige Kaderplanung mitgestalten. Milans Eigentümer Gerry Cardinale hatte das Interesse am 46-Jährigen bereits öffentlich bestätigt, damals jedoch noch betont, dass keine Entscheidung unmittelbar bevorstehe. Inzwischen sind die Gespräche zwischen dem Klub und Krösche deutlich weiter.

Sportdirektor-Rochade: So sind die Pläne bei Chatzialexiou und Krösche
Abgeschlossen ist der Wechsel dennoch nicht. Zwischen der AC Mailand und Eintracht Frankfurt haben nach Sky-Informationen bislang keine Verhandlungen stattgefunden. Damit fehlt noch ein entscheidender Schritt, denn Krösches bis zum 30. Juni 2028 laufender Vertrag besteht trotz seiner Freistellung in angepasster Form fort. Für einen Wechsel vor dem Sommer 2027 wurde im Zuge der Trennung eine Ablöseregelung vereinbart. Demnach müsste ein interessierter Klub nach bisherigen Sky-Informationen etwa fünf bis sieben Millionen Euro zahlen, sofern sich die Vereine nicht auf eine andere Lösung verständigen. Milan muss deshalb nicht nur mit Krösche die letzten Punkte klären, sondern anschließend auch auf die Eintracht zugehen. Der geplante Amtsantritt zum Jahresbeginn erhöht den zeitlichen Druck, weil die Rossoneri ihren neuen sportlichen Entscheider bereits in die Wintertransferperiode einbinden möchten. Frankfurt hat die Krösche-Nachfolge mit Joti Chatzialexiou bereits geregelt, dessen offizieller Start für den 1. Februar vorgesehen ist. Ob dadurch auch bei Krösche eine schnelle Einigung erleichtert wird, bleibt offen. Die Richtung ist klar: Milan arbeitet an seiner Verpflichtung, der entscheidende Austausch mit der Eintracht steht aber aus.
So verdienen die Klubs mit U21-Spielern
Wie verdienen die Klubs mit den U21-Profis hohe Summen? Alle Details seht ihr im Video.

U21-Spieler bringen Vereinen richtig Kohle!
So läuft Hannovers Suche nach dem Boldt-Nachfolger

Nach der sofortigen Freistellung von Jonas Boldt hat bei Hannover 96 die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport begonnen. Nach Sky-Informationen lassen sich die Niedersachsen dabei von einer Headhunting-Agentur unterstützen, die geeignete Kandidaten identifizieren und den Auswahlprozess begleiten soll. Eine schnelle Entscheidung ist damit nicht zwingend zu erwarten. Boldt hatte sein Amt erst am 1. Juni übernommen und einen Vertrag bis 2029 unterschrieben, wurde vom zuständigen Aufsichtsrat aber einstimmig abberufen. Bis die Nachfolge geregelt ist, führt Henning Bindzus die Geschäfte der Profifußballgesellschaft allein.
Als mögliche Nachfolger werden nach Sky-Informationen unter anderem Tim Steidten, Ralf Becker und Sebastian Schuppan gehandelt. Steidten arbeitet seit März 2026 als Direktor Kaderplanung und Recruiting beim 1. FC Köln. Zuvor sammelte der 47-Jährige internationale Erfahrung als Technischer Direktor von West Ham United und war bei Bayer Leverkusen sowie Werder Bremen im Scouting und in der Kaderplanung tätig. Becker wäre dagegen die interne Lösung. Der 56-Jährige ist bereits Sportdirektor bei Hannover 96 und kennt die Strukturen, die Mannschaft und die laufenden Planungen. Er besitzt zudem Erfahrung als Geschäftsführer Sport bei Holstein Kiel, dem Hamburger SV und Dynamo Dresden. Schuppan ist aktuell Sportlicher Leiter bei RB Leipzig und verantwortet dort unter anderem den Lizenzspielerbereich, das Thema ist nach Sky-Infos aber aktuell nicht heiß. Der frühere Profi arbeitete zuvor bei den Würzburger Kickers und gehört seit 2023 zum Leipziger Führungsteam. Noch ist offen, welcher Kandidat im Auswahlprozess die besten Chancen besitzt und ob weitere Namen hinzukommen. Die externe Agentur soll Hannover helfen, das Anforderungsprofil zu schärfen und eine langfristige Lösung zu finden. Klar ist lediglich, dass die sportliche Gesamtverantwortung nach Boldts kurzem Gastspiel erneut neu geordnet werden muss.
Greift Brighton bei den El-Mala-Brüdern wieder an?

Brighton & Hove Albion hat im Sommer nicht nur um Saïd El Mala geworben, sondern wollte nach Sky-Informationen auch dessen Bruder Malek vom 1. FC Köln verpflichten. Damit verfolgte der Premier-League-Klub einen anderen Ansatz als Borussia Dortmund und RB Leipzig, deren Interesse sich vor allem auf Saïd konzentrierte. Brighton traute dagegen auch Malek den Sprung auf die internationale Bühne zu und beschäftigte sich mit einem gemeinsamen Transfer der Brüder. Zu einem Abschluss kam es nicht, beide blieben beim FC. Einen neuen Vorstoß im Winter planen die Engländer aktuell nicht.

El-Mala-Brüder bleiben Thema bei Brighton
Im kommenden Sommer könnte die Personalie jedoch wieder interessant werden. Nach Sky-Informationen ist es gut möglich, dass Brighton erneut versucht, beide El-Mala-Brüder gemeinsam nach England zu holen. Saïd hat sich längst als Leistungsträger der Kölner etabliert und seinen Vertrag zuletzt bis 2031 verlängert. Der 20 Jahre alte Offensivspieler erzielte in seiner ersten Bundesliga-Saison 13 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Auch in der laufenden Spielzeit zählt er zu den auffälligsten Spielern des FC. Malek musste nach Verletzungsproblemen einen längeren Weg nehmen und sammelte zunächst Spielpraxis in der U21. Am Wochenende feierte der 21-Jährige gegen Union Berlin sein Bundesliga-Debüt und erzielte wenige Minuten nach seiner Einwechslung direkt den Ausgleich. Vorbereitet wurde der Treffer durch eine Hereingabe seines Bruders. Maleks Vertrag in Köln läuft bis 2030, sodass der Klub bei beiden Spielern über eine starke Verhandlungsposition verfügt. Brighton müsste deshalb ein umfangreiches Gesamtpaket vorlegen, um den FC von einem Doppeltransfer zu überzeugen. Dass die Engländer bereits im Sommer an beide glaubten, könnte in möglichen Gesprächen eine Rolle spielen. Kurzfristig bleiben die Brüder in Köln, für den kommenden Sommer dürfte Brighton ihre Entwicklung aber genau verfolgen.
Erst müssen drei Profis gehen: Schalkes Winterplan

Beim FC Schalke 04 gibt es trotz der schwierigen sportlichen Situation keine Diskussion über Trainer Miron Muslic. Nach Sky-Informationen steht die sportliche Führung geschlossen hinter dem 44-Jährigen. Intern wird berücksichtigt, dass Muslic wegen der angespannten Personalsituation nur begrenzte Möglichkeiten besitzt und für die zahlreichen Ausfälle nicht verantwortlich gemacht werden kann. Das Ziel bleibt der Klassenerhalt in der Bundesliga. Nach acht Spieltagen stehen die Königsblauen mit sechs Punkten auf einem Abstiegsplatz, dennoch trauen die Verantwortlichen Muslic zu, die Mannschaft zu stabilisieren und aus der gefährlichen Tabellenregion zu führen. Ein Trainerwechsel ist aktuell kein Thema.

Muslic bleibt Schalke-Trainer - aber ohne neue Transfers?
Auch auf dem Transfermarkt planen die Schalker nicht mit einer großen Winteroffensive. Neuzugänge sind nicht vollständig ausgeschlossen, werden aber nur dann konkret, wenn sich eine günstige und sportlich sinnvolle Möglichkeit ergibt. Die finanzielle Lage bleibt nach dem frühen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal angespannt, weshalb der Klub zunächst Spielraum im Kader und auf der Gehaltsliste schaffen möchte. Vorrang besitzt im Winter die Abgangsseite. Unter anderem sollen Anton Donkor, Paul Grüger und Finn Porath den Verein nach Möglichkeit verlassen oder von der Gehaltsliste genommen werden. Erst wenn entsprechende Lösungen gefunden sind, könnte Schalke selbst noch einmal aktiv werden. Die personellen Probleme fließen in die Bewertung von Muslics Arbeit ein, führen aber nicht automatisch zu kostspieligen Verstärkungen. Die sportliche Führung setzt darauf, dass verletzte Spieler zurückkehren und sich die Lage dadurch entspannt. Gleichzeitig soll Muslic mit den verfügbaren Profis eine Mannschaft formen, die im Abstiegskampf zuverlässig punktet. Der Trainer erhält dafür weiter die volle Rückendeckung.
Keine Hintertür: So schützt Frankfurt sein Rekordtalent

Eintracht Frankfurt hat bei Niko Ilicevic die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Mittelfeldspieler, der am Sonntag im Alter von 16 Jahren und einem Tag sein Bundesliga-Debüt feierte und damit den Rekord von Youssoufa Moukoko einstellte, ist aktuell über einen Fördervertrag an die Hessen gebunden. Nach Sky-Informationen greift mit Erreichen der Volljährigkeit eine langfristige Vereinbarung. Das neue Arbeitspapier soll Ilicevic dann bis 2030 oder 2031 an die Eintracht binden. Eine Ausstiegsklausel ist darin nicht vorgesehen. Frankfurt behält damit die Kontrolle über die Zukunft seines Ausnahmetalents und muss zu keinem festgeschriebenen Betrag über einen Verkauf verhandeln. Für den Klub ist diese Konstruktion ein wichtiger Schutz, nachdem sich Ilicevic weit vor seinem 18. Geburtstag in den Blickpunkt gespielt hat.
Ein zeitnaher Wechsel ist nach Sky-Informationen nicht geplant. Stattdessen soll Ilicevic seinen Weg in Frankfurt fortsetzen und behutsam an den Profifußball herangeführt werden. Der langfristige Vertrag ab dem 18. Geburtstag unterstreicht, dass beide Seiten ihre gemeinsame Entwicklung nicht nur als kurzfristiges Projekt betrachten. Für die Eintracht eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, Einsatzzeiten und Belastung ohne unmittelbaren Vertragsdruck zu steuern. Ilicevic wiederum bekommt bei seinem Jugendklub eine klare Perspektive und muss seinen nächsten Karriereschritt nicht über einen frühen Wechsel suchen. Dass der Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält, stärkt die Position der Frankfurter zusätzlich. Sollte das Interesse anderer Vereine konkreter werden, entscheidet allein die Eintracht, ob und zu welchen Konditionen Gespräche geführt werden. Vorerst steht nicht der Transfermarkt im Mittelpunkt, sondern Ilicevics sportliche Entwicklung. Nach seinem historischen Bundesliga-Debüt soll der 16-Jährige Schritt für Schritt dauerhaft im Profibereich ankommen.
Spanien ruft: Real und Barça führen Rennen um United-Juwel an

Das Rennen um JJ Gabriel spitzt sich weiter zu. Der 16 Jahre alte Offensivspieler von Manchester United plant nach Sky-Informationen einen Vereinswechsel und möchte den nächsten Schritt möglichst schon im Januar vollziehen. Sollte sich ein Transfer im Winter nicht realisieren lassen, soll der Abschied spätestens im kommenden Sommer erfolgen. Als Favoriten gelten die beiden spanischen Schwergewichte Real Madrid und FC Barcelona. Beide Klubs beschäftigen sich intensiv mit dem Ausnahmetalent und besitzen derzeit die besten Aussichten auf eine Verpflichtung. Gabriel gehört zum erweiterten Profikader von Manchester United und trägt in dieser Saison die Rückennummer 77. Seine Entwicklung und sein Potenzial haben längst dafür gesorgt, dass einige der größten Vereine Europas um ihn werben.
Der FC Bayern und Paris Saint-Germain befinden sich nach Sky-Informationen weiterhin im Rennen, werden aktuell jedoch als Außenseiter eingestuft. Für beide Klubs ist die Tür nicht vollständig geschlossen, sie müssten Gabriel und dessen Umfeld aber noch von ihrem sportlichen Weg überzeugen und den Vorsprung der spanischen Konkurrenten aufholen. Manchester United hat den Kampf um seinen Nachwuchsspieler nicht aufgegeben. Die Red Devils wollen Gabriel halten und ihm eine Perspektive im eigenen Profibereich aufzeigen. Der 16-Jährige stammt aus der United-Akademie und gilt als eines der größten Talente des englischen Fußballs. Entsprechend schmerzhaft wäre ein früher Abschied für den Klub. Die Tendenz zeigt dennoch in Richtung eines Wechsels. Real und Barcelona führen das Rennen an, während Bayern und PSG auf ihre Chance warten. Entscheidend wird sein, ob der Transfer bereits im Januar umgesetzt werden kann. Gelingt das nicht, soll die Personalie spätestens im Sommer erneut konkret werden. Bis dahin wird Manchester United alles daransetzen, Gabriel von einem Verbleib in England zu überzeugen.
Das ist der Stand bei Maza und PSG

Ibrahim Maza hat sich mit seiner Entwicklung bei Bayer Leverkusen in den Fokus von Paris Saint-Germain gespielt. Nach Sky-Informationen hat der französische Spitzenklub im Umfeld des 20 Jahre alten Offensivspielers vorgefühlt und sich nach dessen Situation erkundigt. Um konkrete Verhandlungen oder ein Angebot handelt es sich bislang allerdings nicht. Ein Wechsel im Winter gilt zudem als unwahrscheinlich. Bayer besitzt bei Maza keinen Verkaufsdruck und kann dank des bis 2030 laufenden Vertrags aus einer komfortablen Position heraus planen. Auch der Spieler soll keinen schnellen Abschied anstreben, sondern seine Entwicklung bei der Werkself zunächst fortsetzen wollen.
Im kommenden Sommer dürfte die Personalie jedoch deutlich an Fahrt aufnehmen. Maza wird nach Sky-Informationen einen großen Markt besitzen, wenn er seine Leistungen auf dem aktuellen Niveau bestätigt. Der algerische Nationalspieler war 2025 von Hertha BSC nach Leverkusen gewechselt und etablierte sich auf Anhieb als wichtiger Teil der Mannschaft. In seiner ersten Saison sammelte er in 44 Pflichtspielen zwölf Scorerpunkte und wurde von den Fans zum Leverkusener Spieler der Saison gewählt. Seine Kombination aus Dribbelstärke, Kreativität und Entwicklungspotenzial macht den vielseitig einsetzbaren Offensivmann für internationale Top-Klubs interessant. PSG hat sich nun frühzeitig positioniert, doch Leverkusen behält die Kontrolle über das weitere Vorgehen. Ein Verkauf im Januar ist nicht vorgesehen, und für einen Transfer im Sommer müsste ein Interessent ein großes Gesamtpaket vorlegen. Bayer hatte bereits zuletzt das Ziel verfolgt, Mazas Vertrag frühzeitig aufzuwerten und ihn längerfristig zum Gesicht der Mannschaft zu machen. Ob es dazu kommt oder der wachsende internationale Markt die Planungen verändert, dürfte eine der zentralen Leverkusener Transferfragen des kommenden Sommers werden.
Leipzig öffnet Bakayoko die Tür – doch ein Winterwechsel ist unwahrscheinlich

Johan Bakayoko steht bei RB Leipzig vor einer ungewissen Zukunft. Nach Sky-Informationen zählt der 23 Jahre alte Flügelspieler zu den Abgangskandidaten für das Wintertransferfenster und darf den Verein bei einem passenden Angebot verlassen. Die Leipziger streben dabei keinen vorübergehenden Abschied an, sondern bevorzugen einen festen Verkauf. Die Preisvorstellung liegt demnach bei elf bis zwölf Millionen Euro. Ob sich zu diesen Konditionen bereits im Januar ein Abnehmer findet, ist allerdings fraglich. Ein Winterwechsel gilt derzeit eher als unrealistisch, weil interessierte Klubs mitten in der Saison neben der Ablöse auch Bakayokos langfristigen Vertrag berücksichtigen müssten.

Bakayoko Abgangskandidat bei RB Leipzig
Der belgische Nationalspieler war erst im Sommer 2025 von der PSV Eindhoven nach Leipzig gewechselt und besitzt bei RB noch einen Vertrag bis 2030. Damals galt der schnelle und technisch starke Linksfuß als vielversprechende Verstärkung für die rechte Außenbahn. Dauerhaft durchsetzen konnte sich Bakayoko bislang jedoch nicht. In seiner ersten Bundesliga-Saison kam er zwar auf 20 Einsätze, stand aber lediglich achtmal in der Startelf und erzielte zwei Tore. Auch unter dem neuen Trainer Martin Demichelis gelang ihm der erhoffte Neustart bislang nicht. In der laufenden Spielzeit stehen nach Angaben der Bundesliga erst zwei Ligaeinsätze ohne Torbeteiligung zu Buche. Die Konkurrenz in Leipzigs Offensive ist groß, und Bakayoko konnte sich in der internen Rangfolge nicht nachhaltig nach vorne arbeiten. Deshalb ist RB grundsätzlich bereit, die Zusammenarbeit bereits nach eineinhalb Jahren wieder zu beenden. Sollte im Winter kein Verein die geforderte Summe aufbringen, dürfte die Personalie spätestens im kommenden Sommer erneut auf die Agenda rücken. Bis dahin muss Bakayoko jede Einsatzchance nutzen, um seinen Marktwert zu stabilisieren und sich für mögliche Interessenten zu empfehlen.
Carrick darf gegen Rom ran – Nagelsmann bleibt in Lauerstellung

Michael Carrick erhält bei Manchester United trotz der Krise eine weitere Bewährungschance. Nach Sky-Informationen wird der 45-Jährige die Mannschaft im Champions-League-Heimspiel gegen die AS Rom am Dienstagabend betreuen. Eine sofortige Trennung vor der Partie ist damit vom Tisch. Carrick steht nach den deutlichen Niederlagen bei Como und gegen Bournemouth jedoch massiv unter Druck. Vor allem die Art der Auftritte hat die Verantwortlichen alarmiert. Der frühere United-Profi besitzt noch einen Vertrag bis 2028, muss gegen Rom aber eine Reaktion seiner Mannschaft zeigen. Ergebnis und Leistung dürften erheblichen Einfluss auf die anschließende Bewertung seiner Zukunft haben.
Als möglicher Nachfolger bleibt Julian Nagelsmann nach Sky-Informationen einer der sogenannten Schatten-Trainer bei Manchester United. Der 39-Jährige steht auf der Liste der Klubführung und wäre im Falle einer Trennung von Carrick kurzfristig verfügbar. Eine konkrete Entscheidung zugunsten des früheren Bayern-Trainers ist bislang nicht gefallen, zumal United weitere Kandidaten beobachtet. An den zuletzt aufgekommenen Gerüchten über mögliche Engagements bei Fenerbahce Istanbul oder Juventus Turin ist nach Sky-Informationen nichts dran. Weder mit dem türkischen Traditionsklub noch mit der Alten Dame gibt es demnach einen konkreten Austausch. Nagelsmann wartet auf eine Aufgabe, die sportlich und strukturell zu seinen Vorstellungen passt. Manchester United bleibt eine mögliche Adresse, falls Carrick die Wende nicht schafft. Zunächst bekommt der aktuelle Trainer jedoch die Gelegenheit, sich gegen die AS Rom zu behaupten. Nach zwei Champions-League-Niederlagen in Serie benötigt United im heimischen Old Trafford dringend ein Erfolgserlebnis. Für Carrick könnte der europäische Abend damit zu einem entscheidenden Spiel werden, auch wenn der Klub noch keine endgültige Entscheidung getroffen hat.
Transfer-Derby in Manchester: United will Aït-Nouri – City stellt sich quer

Manchester United zeigt Interesse an Rayan Aït-Nouri von Stadtrivale Manchester City. Nach Sky-Informationen haben die Red Devils den algerischen Nationalspieler als mögliche Verstärkung für die linke Abwehrseite im Blick. Weiter fortgeschritten ist die Personalie bislang nicht, denn City blockt einen Wechsel aktuell ab. Der Klub möchte den 25-Jährigen nicht abgeben und hat United bisher keine Grundlage für konkrete Verhandlungen gegeben. Gerade ein direkter Transfer zum Stadtrivalen wäre für City sportlich wie symbolisch eine heikle Entscheidung. Deshalb besitzt United nur geringe Chancen, die Personalie kurzfristig voranzutreiben.
Aït-Nouri war im Sommer 2025 von den Wolverhampton Wanderers zu Manchester City gewechselt und unterschrieb dort einen Vertrag bis 2030. Der offensivstarke Linksverteidiger brachte bereits umfangreiche Premier-League-Erfahrung mit. Seine erste Saison im Etihad Stadium verlief wegen kleinerer Verletzungen und der starken Konkurrenz durch Nico O'Reilly allerdings nicht wie erhofft. Unter dem neuen Trainer Enzo Maresca kann Aït-Nouri sowohl als klassischer Außenverteidiger als auch in einer offensiveren Rolle auf der linken Seite eingesetzt werden. Diese Vielseitigkeit macht ihn für Manchester United interessant, das seine Möglichkeiten auf der Außenbahn erweitern möchte. City hat angesichts der langen Vertragslaufzeit keinen Verkaufsdruck und sieht derzeit keinen Grund, einen Konkurrenten aus der eigenen Stadt zu verstärken. Ob sich die Haltung bei einem hohen Angebot verändern könnte, ist offen. Aktuell geht die Tendenz jedoch zu einem Verbleib. United kann das Interesse weiter hinterlegen und die Situation beobachten, ist bei einer möglichen Verpflichtung aber vollständig auf die Bereitschaft von City angewiesen. Solange der Klub einen Wechsel blockiert, bleibt ein Transfer des Algeriers eher ein Gedankenspiel als ein konkretes Szenario.
Hoffenheims Rückkauf-Joker: Mokwa wächst Elversberg davon

David Mokwa hat sich bei der SV Elversberg so stark entwickelt, dass ein langfristiger Verbleib an der Kaiserlinde kaum realistisch erscheint. Der 22 Jahre alte Mittelstürmer war im Januar 2026 von der TSG Hoffenheim ins Saarland gewechselt und kostete den Bundesliga-Aufsteiger nach Sky-Informationen rund 1,3 Millionen Euro. Die Kraichgauer haben sich bei dem Geschäft den Zugriff auf ihren früheren Nachwuchsspieler gesichert: In Mokwas Vertrag ist eine Rückkaufoption verankert, die bei etwa drei Millionen Euro liegen soll. Damit könnte Hoffenheim den Angreifer im kommenden Sommer für einen überschaubaren Betrag zurückholen. Elversberg rechnet nach Sky-Informationen nicht damit, Mokwa auf lange Sicht halten zu können. Das ist keineswegs als mangelnde Überzeugung zu verstehen. Vielmehr hat seine Entwicklung ein Tempo angenommen, das den Stürmer schon bald für den nächsten Schritt interessant machen dürfte. Bei der SVE erhält Mokwa Spielpraxis auf Bundesliga-Niveau.

Enthüllt: Hoffenheim hat Rückkaufoption für Mokwa
Eine wichtige Rolle spielt dabei Vincent Wagner. Der Elversberger Trainer arbeitete bereits bei der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim mit dem Angreifer zusammen und kennt dessen Stärken genau. Auch in Hoffenheim wird Mokwas Entwicklung aufmerksam verfolgt und intern positiv bewertet. Eine Entscheidung über die Aktivierung der Rückkaufoption ist nach Sky-Informationen jedoch noch nicht gefallen. Die Verantwortlichen wollen die weitere Saison abwarten und anschließend prüfen, welche Perspektive sie Mokwa im eigenen Kader bieten könnten. Gerade im Angriff herrscht bei der TSG eine starke Konkurrenzsituation. Eine Rückkehr wäre daher nur sinnvoll, wenn der 22-Jährige realistische Aussichten auf regelmäßige Einsätze erhält. Hoffenheim besitzt dank der Klausel alle Möglichkeiten, während Elversberg zunächst sportlich von Mokwas Aufstieg profitiert. Im Sommer dürfte die Personalie konkret auf den Tisch kommen.
So greift Frankfurts Kaufpflicht bei Atubolu

Noah Atubolus fester Wechsel zu Eintracht Frankfurt dürfte bald fix werden. Der 24 Jahre alte Torhüter ist für die laufende Saison vom SC Freiburg an den Main ausgeliehen und steht bei seinem Stammverein noch bis 2028 unter Vertrag. Bei der Verpflichtung teilten beide Klubs offiziell mit, dass sich die Kaufoption unter bestimmten Bedingungen in eine Kaufverpflichtung verwandelt. Nach Sky-Informationen sind die Hürden überschaubar: Frankfurt muss die Klasse halten, zudem benötigt Atubolu nur wenige Einsätze. Werden beide Voraussetzungen erfüllt, ist die Eintracht zur festen Verpflichtung des Keepers verpflichtet. Die Ablösesumme soll zwischen zwölf und 13 Millionen Euro liegen. Angesichts der niedrigen Einsatzschwelle spricht vieles dafür, dass der als Leihgeschäft angelegte Transfer nach Saisonende automatisch dauerhaft wird.
Für Frankfurt schafft die Konstruktion Planungssicherheit auf der Torhüterposition, sofern der Bundesligist den Klassenerhalt erreicht. Atubolu kann sich über regelmäßige Spielpraxis für eine langfristige Rolle empfehlen, während Freiburg bei Eintritt der Bedingungen eine festgelegte Ablöse erhält. Die wenigen benötigten Einsätze machen deutlich, dass die Kaufpflicht nicht erst nach einer kompletten Saison als unumstrittene Nummer eins greifen soll. Vielmehr dürfte die Schwelle schon früher erreicht werden, wenn der Schlussmann weiter eingesetzt wird. Eintracht Frankfurt müsste anschließend zwölf bis 13 Millionen Euro überweisen und Atubolu fest unter Vertrag nehmen. Bis dahin bleibt der 24-Jährige formal Leihspieler des SC Freiburg. Die entscheidende sportliche Voraussetzung bleibt der Klassenerhalt der Hessen. Sollte dieser gelingen und Atubolu die vereinbarte Einsatzmarke erreichen, gibt es für Frankfurt kein Wahlrecht mehr. Aus der Kaufoption wird dann automatisch eine Kaufpflicht – und aus dem Freiburger endgültig ein Frankfurter Torhüter.
Eintracht drückt aufs Tempo: Chatzialexiou soll früher kommen

Bei Eintracht Frankfurt ist der Wechsel von Joti Chatzialexiou längst unter Dach und Fach, doch beim Zeitpunkt seines Amtsantritts könnte noch Bewegung entstehen. Nach Sky-Informationen ist der offizielle Start des neuen Sportvorstands weiterhin für den 1. Februar 2027 vorgesehen. Das Ziel der Hessen ist allerdings, Chatzialexiou schon früher vom 1. FC Nürnberg loszueisen. Zwischen den beteiligten Parteien laufen Gespräche darüber, ob der 50-Jährige seine Arbeit in Frankfurt noch vor dem vereinbarten Termin aufnehmen kann. Gerade mit Blick auf die sportliche Planung und mögliche Entscheidungen rund um das Wintertransferfenster wäre ein vorzeitiger Einstieg für die Eintracht von großem Wert.

Sportdirektor-Rochade: So sind die Pläne bei Chatzialexiou und Krösche
Chatzialexiou hat in Frankfurt einen Vertrag bis 2030 unterschrieben und wird die Nachfolge von Markus Krösche antreten. Für seinen Wechsel wird eine Ablöse von rund 500.000 Euro fällig. Möglich macht den vergleichsweise günstigen Transfer eine besondere Klausel in seinem Nürnberger Vertrag: Für einen Wechsel zur Eintracht kann Chatzialexiou sein Arbeitspapier gegen eine festgelegte Zahlung verlassen. Die Regelung gilt speziell für die SGE, zu der der frühere DFB-Funktionär eine enge Verbindung besitzt. Bevor er zum Verband wechselte, arbeitete Chatzialexiou bereits im Nachwuchsbereich der Frankfurter. Sein regulär vereinbarter Amtsbeginn nach dem Ende der Wintertransferperiode würde dem 1. FC Nürnberg ermöglichen, die entscheidenden Wochen der Kaderplanung noch mit seinem Sportvorstand zu bestreiten. Die Eintracht würde ihren neuen sportlichen Entscheider jedoch gerne früher einbinden, damit er die Weichen für die kommenden Monate möglichst schnell selbst stellen kann. Ob Nürnberg einem vorzeitigen Abschied zustimmt und welche Bedingungen dafür erfüllt werden müssten, ist noch offen. Klar ist aber: Frankfurt arbeitet daran, den Übergang zu beschleunigen.
Trotz Lockrufen aus Top-Ligen: Southampton kämpft um Eckert

Der FC Southampton möchte die Zusammenarbeit mit Tonda Eckert über das Saisonende hinaus fortsetzen. Der Vertrag des deutschen Trainers beim englischen Zweitligisten läuft im Sommer aus, Gespräche über eine Verlängerung sollen nach Sky-Informationen in den nächsten Wochen beginnen. Die Saints wollen damit Klarheit schaffen und Eckert langfristig an den Klub binden. Der Coach kann sich einen Verbleib im St. Mary’s Stadium vorstellen, obwohl er mit seiner Arbeit auch bei anderen Vereinen auf sich aufmerksam gemacht hat. Nach Sky-Informationen gibt es Interesse aus der Premier League und der Serie A. Ein Abschied ist für Eckert dennoch keineswegs beschlossen. Southampton besitzt im Werben um den Trainer einen Vorteil: Eckert fühlt sich dem Verein verbunden und weiß zu schätzen, dass ihm die Verantwortlichen auch in einer schwierigen Phase den Rücken gestärkt haben.
Dabei geht es um den sogenannten „Spy-Gate-Skandal“, der zu einem Verfahren des englischen Verbandes geführt hatte. Southampton stellte sich während dieser Zeit öffentlich hinter Eckert und hielt trotz der Vorwürfe an seinem Trainer fest. Diese Loyalität hat der Deutsche nach Sky-Informationen nicht vergessen und berücksichtigt sie bei seinen Überlegungen zur Zukunft. Sportlich hat sich Eckert ebenfalls eine starke Position erarbeitet. Er war zunächst für die U21 verpflichtet worden, übernahm im November 2025 interimistisch die Profis und erhielt nach vier Siegen aus fünf Spielen einen festen Vertrag bis 2027. Nun möchte Southampton die nächste Verlängerung vorbereiten. Die Gespräche dürften zeigen, ob beide Seiten bei Laufzeit, Perspektive und sportlicher Planung zusammenfinden. Das Interesse aus der Premier League und der Serie A könnte Eckerts Entscheidung beeinflussen. Der Rückhalt der Saints und seine Dankbarkeit gegenüber dem Klub sprechen jedoch dafür, dass eine weitere Zusammenarbeit realistisch ist.
Offiziell: Runjaic-Aus nach Udineses Absturz

Udinese Calcio hat die Konsequenzen aus der wochenlangen Talfahrt gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Kosta Runjaic getrennt. Der italienische Erstligist bestätigte das bereits von der „Gazzetta dello Sport“ und weiteren Medien erwartete Aus am Montagabend. Runjaic hatte die Bianconeri im Sommer 2024 übernommen und in seinen ersten beiden Jahren stabilisiert. Nach Platz zwölf in der Saison 2024/25 führte der 55-Jährige Udinese zuletzt mit 50 Punkten auf Rang zehn – das beste Abschneiden des Klubs seit der Spielzeit 2012/13. Im Juli 2025 wurde sein Vertrag deshalb vorzeitig bis 2027 verlängert. In der laufenden Saison blieb der Erfolg jedoch aus: Auf den 3:2-Sieg bei der AC Monza am zweiten Spieltag folgte aus acht Partien nur noch ein Punkt. Mit fünf Zählern aus zehn Spielen rutschte Udinese auf den vorletzten Tabellenplatz der Serie A ab.
Die 2:5-Heimniederlage gegen die AS Rom am Samstag, bei der Udinese bereits zur Pause mit 0:4 zurücklag, besiegelte Runjaics Ende. Der Verein würdigte trotz der Krise ausdrücklich die während der mehr als zweijährigen Zusammenarbeit erreichten Ziele und verabschiedete neben dem gebürtigen Wiener auch dessen Mitarbeiter Przemysław Małecki und Alexander Trukan. Eine Nachfolgeregelung präsentierte Udinese zunächst nicht. Italienische Medien bringen Paolo Zanetti und Vladimir Petkovic als Kandidaten ins Gespräch. Viel Zeit für die Entscheidung bleibt den Verantwortlichen nicht: Bereits am Freitagabend wartet beim noch schlechter platzierten FC Venedig das nächste Kellerduell. Ob dort schon ein neuer Cheftrainer auf der Bank sitzen wird, ist offen. Runjaic verlässt Friaul trotz des schwachen Saisonstarts mit einer insgesamt positiven Bilanz. Vor allem die Platzierungen seiner ersten beiden Spielzeiten und die Stabilisierung des zuvor regelmäßig gegen den Abstieg kämpfenden Klubs bleiben mit seiner Amtszeit verbunden.
Wechselt Lyon-Trainer Fonseca mitten in der Saison zu Sporting Lissabon?

Paulo Fonseca steht offenbar vor einer Rückkehr in seine portugiesische Heimat. Wie französische und portugiesische Medien übereinstimmend berichten, soll der 53-Jährige Olympique Lyon verlassen und neuer Cheftrainer von Sporting Lissabon werden. „RMC Sport“ zufolge hat Fonseca seine Mannschaft Montagmorgen informiert, dass er den französischen Erstligisten verlassen und nach Portugal wechseln möchte. Auch die portugiesische Zeitung „A Bola“ geht davon aus, dass die Verpflichtung weit fortgeschritten ist und bei Sporting ein langfristiger Vertrag auf den Trainer wartet. Offiziell bestätigt ist der Wechsel bislang weder von Lyon noch vom portugiesischen Hauptstadtklub. Fonseca steht bei Olympique noch bis zum Sommer 2027 unter Vertrag, weshalb neben der Einigung mit dem Coach auch die Modalitäten zwischen den Vereinen geklärt werden müssen.
In Lissabon soll Fonseca auf seinen Landsmann Rui Borges folgen, von dem sich Sporting am Sonntag getrennt hatte. Bis zur Verpflichtung eines neuen Cheftrainers betreut Tiago Fernandes die Mannschaft interimistisch. Der bisherige Coach der zweiten Mannschaft wird die Löwen mindestens am Dienstag im Champions-League-Spiel gegen Schachtar Donezk anleiten. Eine Premiere Fonsecas wird daher frühestens am kommenden Wochenende erwartet. Für den Portugiesen wäre es die erste Trainerstation in seiner Heimat seit seinem Abschied vom SC Braga im Sommer 2016. Anschließend arbeitete er für Schachtar Donezk, die AS Rom, den OSC Lille, die AC Mailand und seit Januar 2025 für Olympique Lyon. Nun deutet vieles auf eine Rückkehr nach Lissabon hin. Der Wechsel ist nach den übereinstimmenden Berichten weit vorbereitet, die offizielle Verkündung steht aber noch aus. Bei Sporting würde Fonseca einen Klub übernehmen, der nach zehn Spieltagen auf Rang drei der portugiesischen Liga steht und international weiterhin in der Champions League vertreten ist.
Offiziell: Den Haag trennt sich von deutschem Trainer Peter

ADO Den Haag hat sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Robin Peter getrennt. Der niederländische Erstligist begründete die Entscheidung mit den enttäuschenden sportlichen Ergebnissen und der aus Sicht der Verantwortlichen notwendigen Veränderung in der technischen Führung. Nach elf Spieltagen steht der Aufsteiger mit sechs Punkten auf Rang 17 der Eredivisie. Peter gelang mit seiner Mannschaft lediglich ein Sieg. Zuletzt kassierte ADO drei Niederlagen in Serie und erlebte im niederländischen Pokal eine besonders bittere Enttäuschung: Beim Amateurklub Excelsior ’31 aus Rijssen schied Den Haag nach einem 1:1 und anschließendem Elfmeterschießen aus. Auf die Pokalblamage folgte am Sonntag eine 0:1-Niederlage bei PEC Zwolle. Einen Tag später zog die Klubführung die Konsequenzen und enthob den 39 Jahre alten Deutschen seines Amtes.
Damit endet Peters Zeit in Den Haag nur wenige Monate nach seinem bislang größten Erfolg als Cheftrainer. Der gebürtige Erlabrunner hatte ADO im Sommer 2025 übernommen und den damaligen Zweitligisten in seiner ersten Saison zur Meisterschaft geführt. Mit attraktivem und offensivem Fußball gelang die direkte Rückkehr in die Eredivisie. In der höchsten niederländischen Spielklasse konnte das Team diesen Schwung jedoch nicht konservieren. Trotz der Trennung betonte der Verein seine große Wertschätzung für Peters Arbeit und bezeichnete den Titelgewinn sowie den Aufstieg als besondere Leistung, die dauerhaft zur Klubgeschichte gehören werde. Bis ein neuer Cheftrainer gefunden ist, übernimmt Levi Schwiebbe interimsweise die Verantwortung für die erste Mannschaft. Für ADO steht nun der Kampf um den Klassenerhalt im Mittelpunkt. Der bisherige Aufstiegstrainer muss sich dagegen nach rund 16 Monaten im Amt eine neue Aufgabe suchen. Sein Vertrag wäre ursprünglich noch bis zum Sommer 2027 gelaufen.
RWE legt Fahrplan fest: Dann wird mit Koschinat verhandelt

Rot-Weiss Essen will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Trainer Uwe Koschinat fortsetzen. Nach dem 1:0-Auswärtssieg bei der SG Sonnenhof Großaspach kündigte Direktor Profifußball Marcus Steegmann Vertragsgespräche für den Januar an. Beide Seiten hätten sich auf diesen Zeitpunkt verständigt und wollten am vereinbarten Fahrplan festhalten, erklärte der RWE-Verantwortliche bei „MagentaSport“. Koschinat bestätigte die Absprache anschließend ausdrücklich mit den Worten „Zu 100 Prozent“. Der Vertrag des 55-Jährigen läuft am Saisonende aus. Eine Einigung noch vor dem Jahreswechsel ist damit nicht vorgesehen, der gegenseitige Wille zu einer Verlängerung aber klar dokumentiert. Die Verantwortlichen an der Hafenstraße sehen nach der sportlichen Entwicklung gute Gründe, den gemeinsamen Weg fortzusetzen.
Mit dem Erfolg in Großaspach festigte RWE den dritten Tabellenplatz und befindet sich mitten im Aufstiegsrennen der 3. Liga. Koschinat hatte die Mannschaft im Dezember 2024 auf einem Abstiegsrang übernommen, zum Klassenerhalt geführt und anschließend in der Spitzengruppe etabliert. Nun steht die nächste Entscheidung über seine Zukunft bevor. Steegmann hob nach dem jüngsten Sieg das gewachsene Vertrauensverhältnis hervor und machte deutlich, dass die Gespräche im Januar ohne zeitlichen Druck geführt werden sollen. Bis dahin liegt der Fokus vollständig auf den sportlichen Aufgaben. Essen will seine starke Ausgangsposition verteidigen und sich im Rennen um den Aufstieg festsetzen. Eine erneute Vertragsverlängerung wäre nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung für Koschinats Arbeit, sondern auch ein Signal für Kontinuität in der sportlichen Führung. Die Ausgangslage erscheint günstig: Verein und Trainer bekennen sich öffentlich zum Zeitplan und haben keinen Zweifel daran gelassen, dass sie ernsthaft über eine weitere Zusammenarbeit sprechen wollen.