Transfer-Ticker
15. September 2026
23:18 Uhr

Ohne Undav & Baumann, mit El Mala: So soll der Klopp-Kader aussehen

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Jürgen Klopp steht vor der Nominierung seines ersten DFB-Kaders. (Foto: picture alliance / Maximilian Koch)

Jürgen Klopp setzt bei seinem ersten Aufgebot als Bundestrainer auf einen XXL-Kader und mehrere neue Gesichter. Nach Sky-Informationen werden die Frankfurter Angreifer Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt für die Nations League berufen. Ebnoutalib, der vor 18 Monaten noch in der Regionalliga spielte, tendiert nach einem Gespräch mit Klopp klar zum DFB und gegen Marokko. Ebenfalls dabei sind Tom Bischof, Said El Mala und Brajan Gruda. Sky hatte El Malas Nominierung bereits Ende August enthüllt. Bischof wird deshalb am Freitag nicht für die U21 nominiert, die er zuletzt als Kapitän anführte. Auf den Flügeln kehren Karim Adeyemi vom FC Barcelona und Kevin Schade vom FC Brentford zurück. Soufiane El-Faouzi sowie die Außenverteidiger Philipp Treu und Felix Keidel besitzen ebenfalls Chancen auf eine Einladung, sind nach Sky-Informationen aber noch nicht endgültig bestätigt.

Für eine große Überraschung sorgt Klopps Verzicht auf Deniz Undav. Sollte am Bundesliga-Wochenende nichts Außergewöhnliches passieren, wird der Kapitän des VfB Stuttgart nicht zum Aufgebot gehören. Ein persönliches Gespräch zwischen Klopp und Undav hat bereits stattgefunden. Seine DFB-Bilanz fällt mit neun Toren in 13 Länderspielen sowie drei Treffern und zwei Vorlagen bei der WM deutlich besser aus. Auch Oliver Baumann wird nicht nominiert. Klopp informierte den Torhüter und die TSG Hoffenheim bereits über seine Entscheidung. Marc-André ter Stegen besitzt gute Chancen, als Nummer eins zurückzukehren. Klopp gibt seinen ersten Kader am Donnerstag um 10 Uhr bekannt. Wegen vier Partien in elf Tagen gegen die Niederlande, Griechenland und Serbien will er mehr als 23 Spieler mitnehmen, die Belastung verteilen und möglichst viele Kandidaten kennenlernen.

22:54 Uhr

Sky: Bologna entlässt Tedesco nach nur vier Ligaspielen

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Domenico Tedesco ist nicht länger Trainer des FC Bologna. (Foto: Imago)

Domenico Tedesco ist seinen Job beim FC Bologna nach nur vier Ligaspielen schon wieder los. Nach Sky-Informationen hat der italienische Erstligist den 41-Jährigen freigestellt. Die Entscheidung kommt überraschend, weil Tedesco die Mannschaft erst im Sommer übernommen und einen Vertrag bis 2028 mit Option auf eine weitere Saison unterschrieben hatte. Der Saisonstart verlief enttäuschend, einen völligen Einbruch gab es aber nicht: Bologna verlor gegen Lazio Rom, Atalanta Bergamo und die SSC Neapel jeweils knapp mit 0:1. Gegen Sassuolo Calcio reichte es zu einem 2:2. Damit holte der Klub aus vier Partien nur einen Punkt und blieb ohne Sieg. Die Vereinsführung entschied sich dennoch ungewöhnlich früh gegen eine weitere Zusammenarbeit. Eine offizielle Mitteilung des FC Bologna steht noch aus.

Tedesco musste seine erste Vorbereitung unter schwierigen Voraussetzungen bestreiten. Der Kader wurde im Sommer stark verändert, mehrere wichtige und erfahrene Spieler verließen den Verein. Im Gegenzug verpflichtete Bologna vor allem junge Akteure, die erst in die Mannschaft und Tedescos Spielidee integriert werden mussten. Der frühere Trainer des FC Schalke 04, von RB Leipzig, der belgischen Nationalmannschaft und von Fenerbahce erhielt für diesen Umbruch kaum Zeit. Trotz der drei Niederlagen blieb Bologna in allen Partien bis zum Ende in Reichweite und unterlag jeweils nur mit einem Treffer Unterschied. Die Klubführung bewertete den misslungenen Start dennoch als so kritisch, dass sie einen sofortigen Trainerwechsel für notwendig hält. Mit Raffaele Palladino steht bereits ein Nachfolger bereit. Für den Deutsch-Italiener Tedesco endet damit eine weitere Station deutlich früher als geplant. Erst im Juni war er als Nachfolger von Vincenzo Italiano präsentiert worden, nun muss Bologna schon wieder einen neuen Chefcoach suchen.

18:15 Uhr

Offiziell: RC Lens trennt sich von Dino Toppmöller

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Dino Toppmöller ist nicht länger Trainer von Lens. (Foto: Imago)

Der RC Lens hat die Trennung von Trainer Dino Toppmöller offiziell bestätigt. Der 45-Jährige verlässt den französischen Pokalsieger nach nur sechs Pflichtspielen und drei Monaten im Amt. Nach Gesprächen über das Mannschaftsgefüge und die Organisation des Trainerstabs wollte die Klubführung Veränderungen vornehmen, die Toppmöller nicht mittragen konnte. Nach Sky-Informationen ging es vor allem um Co-Trainer Nelson Morgado. Der Vertraute des Deutschen sollte freigestellt werden, nachdem er im Klub angeeckt war. Toppmöller stellte sich loyal vor seinen Assistenten und akzeptierte diesen Eingriff in sein Trainerteam nicht. Daraufhin stellte Lens auch den Chefcoach sowie dessen beide Assistenten frei. Sky und der ntv-Transfer-Ticker hatten bereits im Vorfeld über die bevorstehende Entlassung und deren Hintergründe berichtet.

Sportlich kommt das frühe Ende überraschend. Toppmöller gewann gleich sein erstes Pflichtspiel und setzte sich in der französischen Supercoupe mit 1:0 gegen Paris Saint-Germain durch. In vier Ligapartien holte die ersatzgeschwächte Mannschaft vier Punkte, ehe ihr beim 3:2 bei Slavia Prag ein Auftakterfolg in der Champions League gelang. Lens würdigte in der Mitteilung Toppmöllers menschliche Art und sein stilvolles Auftreten. Der Coach verzichtete nach Angaben des Klubs zudem auf einen wesentlichen Teil seiner vertraglich vereinbarten Abfindung. Ursprünglich hatte Toppmöller im Juni einen Vertrag bis 2028 unterschrieben und Pierre Sage abgelöst. Für das Ligaspiel am Freitag bei der AS Monaco übernimmt Co-Trainer Yannick Cahuzac interimsweise die Verantwortung. Damit endet Toppmöllers dritte Auslandsstation als Cheftrainer nach wenigen Wochen. Zuvor war er für F91 Düdelingen und Royal Excelsior Virton tätig, später führte er Eintracht Frankfurt als Cheftrainer in die Champions League.

18:01 Uhr

Sky: Thomas Reis vor Wechsel zu Trabzonspor

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Thomas Reis wechselt zu Trabzonspor. (Foto: Imago)

Thomas Reis steht nur rund zwei Monate nach seinem Amtsantritt bei Ludogorets Razgrad vor dem nächsten Wechsel. Nach Sky-Informationen soll der 52-Jährige neuer Trainer des türkischen Spitzenklubs Trabzonspor werden. Die Gespräche befinden sich auf der Zielgeraden, lediglich letzte Details müssen noch geklärt werden. Möglich macht den kurzfristigen Abschied aus Bulgarien eine Ausstiegsklausel. Obwohl sein Vertrag bei Ludogorets bis 2028 laufen soll, darf der frühere Coach des VfL Bochum und des FC Schalke 04 den Klub vorzeitig verlassen. Reis hatte den bulgarischen Verein erst Mitte Juli übernommen und in neun Pflichtspielen fünf Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage verbucht. Eine offizielle Einigung gibt es noch nicht, nach Sky-Informationen spricht jedoch vieles für einen zeitnahen Abschluss.

In Trabzon würde Reis eine reizvolle Aufgabe übernehmen. Zum Kader des türkischen Erstligisten gehört seit diesem Sommer Mohamed Salah, der nach neun Jahren beim FC Liverpool ablösefrei ans Schwarze Meer wechselte und einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Der 34 Jahre alte Ägypter ist der prominenteste Spieler der Mannschaft und erzielte seine ersten Treffer in der Süper Lig. Reis könnte damit künftig einen der erfolgreichsten Angreifer der Premier League trainieren. Der Wertheimer bringt Erfahrungen aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga mit: Mit dem VfL Bochum gelang ihm 2021 der Aufstieg ins Oberhaus, später arbeitete er für Schalke und führte zuletzt Samsunspor auf Rang drei der Süper Lig. Nach zwei Jahren in Samsun wechselte er im Juli zu Ludogorets, wo seine Amtszeit nun schon wieder enden könnte. Für Trabzonspor wäre Reis ein Trainer, der den türkischen Fußball bereits kennt und keine lange Eingewöhnungszeit benötigen dürfte. Sobald die letzten Vertragsfragen gelöst sind, kann der Wechsel vollzogen werden.

14:55 Uhr

Verlässt Supertalent J. J. Gabriel Manchester United?

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J. J. Gabriel (links) könnte Manchester United verlassen. (Foto: Ímago)

Manchester United droht der Verlust seines wohl größten Nachwuchstalents. J. J. Gabriel möchte den englischen Rekordmeister offenbar verlassen und hat die Klubführung formell gebeten, seine Registrierung mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Zuerst berichtete der „Telegraph“, später bestätigte Sky UK die Informationen. United soll vom Wunsch des erst 15 Jahre alten Offensivspielers überrascht worden sein und die Gründe dafür nicht kennen. Der Verein möchte der Auflösung nicht zustimmen und hofft, den Konflikt mit dem Spieler und seiner Familie noch lösen zu können. Gabriels Vereinbarung läuft bis zum Saisonende. Da für die Löschung seiner Registrierung die Zustimmung aller Beteiligten erforderlich ist, kann das Talent seinen Abschied nicht einseitig erzwingen.

Brisant ist der Zeitpunkt: Gabriel sollte offenbar am Mittwoch im Ligapokal gegen Brighton erstmals zum Profikader gehören und hätte bei einem Einsatz zum jüngsten Pflichtspieldebütanten der United-Geschichte werden können. Nach seinem Abgangswunsch ist die Nominierung jedoch vom Tisch. Der Angreifer spielt seit seinem elften Lebensjahr für die Red Devils, erzielte in der vergangenen Saison mehr als 20 Tore für die U18 und wurde als jüngster Gewinner mit dem Jimmy-Murphy-Preis für Uniteds besten Nachwuchsspieler ausgezeichnet. Erst in der vergangenen Woche gelangen ihm bei seinem Debüt in der UEFA Youth League gegen Sabah drei Treffer. Ein konkreter neuer Klub soll noch nicht feststehen. Manchester City, Arsenal, Real Madrid und der FC Bayern wurden jedoch bereits mit Gabriel in Verbindung gebracht. Einen Profivertrag darf der Engländer erst mit 17 Jahren unterschreiben, eine Fördervereinbarung wäre nach seinem 16. Geburtstag im Oktober möglich. Ob United ihn umstimmen kann oder der Streit in einer Trennung endet, bleibt offen.

12:31 Uhr

Sky: Chaos bei Lens – Toppmöller wegen Streit um Co-Trainer gefeuert

Nur wenige Tage nach einem Champions-League-Erfolg steht Dino Toppmöller beim RC Lens vor dem Aus. Nach Sky-Informationen liegt der Grund nicht in den sportlichen Ergebnissen, sondern in einem internen Streit um Co-Trainer Nelson Morgado. Die Klubführung teilte Toppmöller am Montagabend mit, seinen Vertrauten freistellen zu wollen. Morgado soll bei Teilen des Vereins angeeckt sein, weil er von den französischen Mitgliedern des Trainerstabs mehr Einsatz, Leidenschaft und Energie eingefordert habe. Für Toppmöller war diese Entscheidung nicht hinnehmbar. Der 45-Jährige stellte sich loyal vor seinen Assistenten und widersetzte sich dem Eingriff in sein Trainerteam. Daraufhin entschied Lens nach Sky-Informationen, auch Toppmöller freizustellen. Eine offizielle Mitteilung steht noch aus. Zuerst hatte „L’Équipe“ über die bevorstehende Trennung berichtet, jedoch keine Gründe genannt.

Die Entwicklung kommt überraschend. Noch am Donnerstag hatte Lens bei Slavia Prag einen 1:2-Rückstand gedreht und durch zwei späte Treffer mit 3:2 gewonnen. Präsident Joseph Oughourlian gratulierte Toppmöller nach Sky-Informationen in der Nacht. Bereits zuvor hatte der Deutsche mit dem 1:0 gegen Paris Saint-Germain die französische Supercoupe gewonnen. In der Ligue 1 holte Lens aus vier Spielen vier Punkte, zugleich musste Toppmöller sechs verletzte Akteure ersetzen oder langsam zurückführen. Deshalb vertraute er auf eine junge Dreierkette mit Souleymane Sagnan, Kyllian Antonio und Ismaëlo Ganiou sowie den 19-jährigen Sechser Andrija Bulatovic. Auch der erst 16 Jahre alte Mezian Mesloub erhielt Einsatzzeit. Noch am Sonntag wurde Toppmöller trotz des durchwachsenen Ligastarts von den Lens-Fans vor der Kurve gefeiert. Nun endet seine erst im Sommer begonnene Amtszeit voraussichtlich, weil er die Entlassung Morgados nicht mittragen wollte.

10:30 Uhr

Offiziell: Toni Leistner beendet seine Karriere

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Toni Leistner hat seine Karriere beendet. (Foto: Imago)

Seit Ende Juni war Toni Leistner ohne Verein, nun ist die Entscheidung gefallen: Der 36 Jahre alte Innenverteidiger beendet seine aktive Karriere. Am Montagabend bestätigte der Profi am Rande einer Veranstaltung, dass er nicht mehr auf den Platz zurückkehren wird. „Ich bin 36, es ist irgendwann mal an der Zeit. Man war noch fit die letzten Jahre, vielleicht hat dann das die Entscheidung schwieriger gemacht, aber momentan bin ich extrem fine damit“, sagte Leistner der „Bild“. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der gebürtige Dresdner für Hertha BSC, wo sein Vertrag nach drei Jahren zum 30. Juni ausgelaufen war. Im Mai hatten die Berliner den Abschied ihres früheren Kapitäns bereits angekündigt und eine mögliche Aufgabe bei Hertha in Aussicht gestellt. Ob daraus ein konkretes Engagement wird, ist bislang offen.

Leistner blickt auf eine lange Laufbahn mit Stationen in Deutschland, England und Belgien zurück. Bei Dynamo Dresden gelang ihm der Sprung in den Profifußball, anschließend spielte er für den Halleschen FC und wurde vor allem beim 1. FC Union Berlin zu einer prägenden Figur. Für die Eisernen absolvierte der Abwehrspieler 119 Pflichtspiele. Es folgten Engagements bei den Queens Park Rangers, dem 1. FC Köln, dem Hamburger SV und der VV St. Truiden, ehe er 2023 nach Berlin zurückkehrte. Für Hertha kam Leistner auf 85 Pflichtspiele, führte die Mannschaft zeitweise als Kapitän an und wurde im Mai im Olympiastadion verabschiedet. Seine Zukunft soll im Fußball liegen: Seit Anfang der Woche nimmt er nach eigenen Angaben am „Player’s Pathway: Management“ von DFB und DFL teil. Das Programm bereitet aktive und ehemalige Profis auf Aufgaben im Profi- und Nachwuchsmanagement vor und begleitet den Übergang in die zweite Karriere. Für Leistner beginnt damit unmittelbar nach dem Ende seiner Zeit als Spieler das nächste Kapitel.

10:10 Uhr

Sky: Priske, Werner und Kühbauer keine heißen Gladbach-Kandidaten

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Brian Priske wird nicht der Nachfolger von Eugen Polanski bei Mönchengladbach. (Foto: Imago)

Borussia Mönchengladbach treibt die Suche nach einem Nachfolger für Eugen Polanski voran, drei zuletzt gehandelte Namen spielen dabei jedoch keine entscheidende Rolle. Nach Sky-Informationen besteht kein Kontakt zu Brian Priske. Der 49 Jahre alte Däne wird den Bundesligisten demnach nicht übernehmen. Damit erweist sich ein Bericht des dänischen Mediums „Tipsbladet“, das Priske als möglichen Kandidaten genannt hatte, als nicht zutreffend. Auch die „Rheinische Post“ hatte das Gerücht zurückgewiesen. Priske steht seit Juli 2025 bei Sparta Prag unter Vertrag und trainierte zuvor Feyenoord Rotterdam. Eine mögliche Ablösezahlung für Priske ist damit kein Thema: Die Borussia plant nicht mit ihm und hat weder mit seinem Verein noch mit seinem Umfeld Gespräche aufgenommen.

Ebenfalls abgekühlt ist die Spur zu Ole Werner. Der frühere Trainer von Werder Bremen und RB Leipzig wurde rund um die Nachfolgersuche mehrfach diskutiert, gehört derzeit aber nicht zu den heißen Lösungen. Auch mit Dietmar Kühbauer gab es bislang keine Kontaktaufnahme. Der Österreicher steht beim LASK unter Vertrag und war nach dem starken Saisonstart in Linz ebenfalls als Option gehandelt worden. Sportchef Rouven Schröder sondiert den Markt weiter intensiv und blickt dabei auch ins Ausland. Gesucht wird kein reines Entwicklungsprojekt, sondern ein erfahrener Cheftrainer, der möglichst bereits Profi war, die Bundesliga kennt und der Mannschaft Stabilität verleihen kann. Ein ausländischer Kandidat ist nicht ausgeschlossen, sollte die deutsche Sprache aber beherrschen. Zudem soll der neue Coach standhaft auftreten und auch bei Gegenwind seine Linie vertreten. Gladbach arbeitet mit einem klar umrissenen Kandidatenkreis und möchte die Personalie im Laufe der kommenden Woche, spätestens bis zum Testspiel gegen den FC St. Pauli, abschließen.

09:10 Uhr

Offiziell: Hansa Rostock trennt sich von Daniel Brinkmann

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Daniel Brinkmann ist nicht länger Trainer von Hansa Rostock. (Foto: Imago)

Der FC Hansa Rostock hat sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Daniel Brinkmann getrennt. Das teilte der Drittligist am Dienstagmorgen nach intensiven Gesprächen und einer sportlichen Analyse mit. Gemeinsam mit dem 40-Jährigen muss auch sein langjähriger Assistent Dirk Flock gehen. Ausschlaggebend war offenbar vor allem die deutliche 0:4-Niederlage am Freitag bei Viktoria Köln. Die Kogge war mit Aufstiegsambitionen in die Saison gestartet, sammelte aus den ersten fünf Ligaspielen aber nur acht Punkte. Der frühe Wechsel kommt dennoch überraschend: Brinkmann hatte Hansa im November 2024 übernommen und den Klub in seinen beiden vollständigen Spielzeiten jeweils auf Rang fünf geführt. Auch in der vergangenen Saison spielte Hansa lange um die Rückkehr in die 2. Bundesliga, verpasste das Ziel am Ende aber erneut. Nun endet Brinkmanns Amtszeit bereits nach dem fünften Spieltag.

Für das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II am Mittwochabend um 19 Uhr hat der Verein eine interne Übergangslösung bestimmt. Die bisherigen Co-Trainer Yannic Thiel und Adam Susac übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Profimannschaft und werden von Torwarttrainer Arvid Rinast unterstützt. Das Trio muss das Team innerhalb kürzester Zeit auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Ob die Interimslösung auch über die Partie gegen Stuttgart hinaus bestehen bleibt, ließ Hansa zunächst offen. Aufsichtsrat, Vorstand und sportliche Leitung wollen in den kommenden Tagen gemeinsam nach einer langfristigen Besetzung der Cheftrainerposition suchen. Einen konkreten Kandidaten nannte der Klub nicht. Die Verantwortlichen müssen nun einen Trainer finden, der den ambitionierten Kader stabilisiert und die Mannschaft wieder in Richtung der Aufstiegsplätze führt. Bis zu einer Entscheidung liegt die sportliche Verantwortung bei Thiel, Susac und Rinast.

08:07 Uhr

Offiziell: Celje wechselt vor Leverkusen-Spiel den Trainer

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Vitor Campelos ist nicht länger Trainer von NK Celje. (Foto: Imago)

Kurz vor dem Auftakt in der Europa League hat der slowenische Meister NK Celje einen Trainerwechsel vollzogen. Der Klub trennte sich von Vítor Campelos und präsentierte Zoran Zeljković als Nachfolger. Der 46 Jahre alte Slowene kommt vom Ligakonkurrenten FC Koper und unterschrieb in Celje einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28. Viel Zeit zur Vorbereitung bleibt ihm nicht: Bereits am Mittwochabend wird Zeljković beim Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen erstmals auf der Bank des slowenischen Meisters sitzen. Für Bayer entsteht damit eine ungewöhnliche Situation: Der Gegner reist unmittelbar vor der Begegnung mit einem neuen Trainer und neuen taktischen Vorgaben an.

Campelos hatte Celje erst am 13. März 2026 übernommen und den Klub stabilisiert. Unter dem 51 Jahre alten Portugiesen gewann die Mannschaft die dritte slowenische Meisterschaft der Vereinsgeschichte und erreichte erstmals die Ligaphase der Europa League. Insgesamt betreute Campelos das Team in 26 Pflichtspielen, von denen Celje 15 gewann. Hinzu kamen vier Unentschieden und sieben Niederlagen. Ausschlaggebend für die Trennung war offenbar die jüngste Entwicklung in der heimischen Liga: Der Titelverteidiger verlor drei seiner vergangenen vier Meisterschaftsspiele gegen Brinje Grosuplje, den FC Koper und NK Bravo. Zeljković kennt seinen neuen Arbeitgeber bereits, denn zwischen 2017 und 2018 arbeitete er in Celje als Co-Trainer von Dušan Kosić. Danach übernahm er Ilirija, Krka, Koper und Olimpija Ljubljana sowie Auda in Lettland und Rodina Moskau. Mit Koper gewann er 2022 den slowenischen Pokal. Nun kehrt Zeljković als Cheftrainer nach Celje zurück. Seine erste Aufgabe könnte kaum anspruchsvoller sein: Ohne eine reguläre Trainingswoche muss er seine neue Mannschaft auf das Gastspiel beim deutschen Champions-League-Teilnehmer aus Leverkusen vorbereiten.