Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Sacha Bansé vorzeitig verlängert und damit einen Leistungsträger langfristig gebunden. Das ursprünglich am Saisonende auslaufende Arbeitspapier des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers gilt bis zum 30. Juni 2029. Darüber hinaus sicherte sich das Kleeblatt eine Option auf eine weitere Saison. Bansé gehört in der laufenden Spielzeit nach zehn Einsätzen zu den konstantesten Fürthern und stand bislang in jeder Partie in der Startelf. Dabei überzeugt der Nationalspieler Burkina Fasos vor allem mit seiner Physis, Laufstärke und Bereitschaft, defensiv Räume zu schließen und zusätzliche Wege zu übernehmen. Geschäftsführer Sport Daniel Meyer bezeichnete den Sechser als wichtige Säule im Mannschaftsgefüge. Für Trainer Heiko Vogel ist Bansé ein Spieler, den sich jeder Coach wünsche: Auch ohne ständig im Mittelpunkt zu stehen, besitze er für das Team eine enorme Bedeutung.
Die Vertragsverlängerung ist zugleich die Belohnung für ein bemerkenswertes Comeback. Bansé war im Sommer 2024 von Standard Lüttich nach Fürth gewechselt und kam in seiner ersten Saison auf 21 Einsätze in der 2. Bundesliga. Anschließend warfen ihn anhaltende Knieprobleme weit zurück. Nach zwei Operationen bestritt er in der gesamten Spielzeit 2025/26 lediglich eine Ligapartie. Der Verein hielt dennoch an ihm fest und gab dem Mittelfeldspieler die notwendige Zeit für seine Rückkehr. Dieses Vertrauen zahlt Bansé nun mit starken Leistungen zurück. Der in Belgien geborene Nationalspieler erklärte, die Unterstützung nach seiner langen Verletzung sei keineswegs selbstverständlich gewesen. In Fürth fühle er sich wie in einer großen Familie und wolle dem Klub die Wertschätzung mit vollem Einsatz zurückgeben. Mit der Verlängerung setzt das Kleeblatt auf Kontinuität im Zentrum: Bansé soll auch künftig mit Mentalität, Zweikampfstärke und Laufleistung das Fürther Spiel prägen.

