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Keine Hintertür: So schützt Frankfurt sein Rekordtalent

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Niko Ilicevic hat sein Bundesliga-Debüt gegeben. (Foto: Imago)
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02.11.2026 | 18:45 Uhr

Eintracht Frankfurt hat bei Niko Ilicevic die Weichen für die Zukunft gestellt. Der Mittelfeldspieler, der am Sonntag im Alter von 16 Jahren und einem Tag sein Bundesliga-Debüt feierte und damit den Rekord von Youssoufa Moukoko einstellte, ist aktuell über einen Fördervertrag an die Hessen gebunden. Nach Sky-Informationen greift mit Erreichen der Volljährigkeit eine langfristige Vereinbarung. Das neue Arbeitspapier soll Ilicevic dann bis 2030 oder 2031 an die Eintracht binden. Eine Ausstiegsklausel ist darin nicht vorgesehen. Frankfurt behält damit die Kontrolle über die Zukunft seines Ausnahmetalents und muss zu keinem festgeschriebenen Betrag über einen Verkauf verhandeln. Für den Klub ist diese Konstruktion ein wichtiger Schutz, nachdem sich Ilicevic weit vor seinem 18. Geburtstag in den Blickpunkt gespielt hat.

Ein zeitnaher Wechsel ist nach Sky-Informationen nicht geplant. Stattdessen soll Ilicevic seinen Weg in Frankfurt fortsetzen und behutsam an den Profifußball herangeführt werden. Der langfristige Vertrag ab dem 18. Geburtstag unterstreicht, dass beide Seiten ihre gemeinsame Entwicklung nicht nur als kurzfristiges Projekt betrachten. Für die Eintracht eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, Einsatzzeiten und Belastung ohne unmittelbaren Vertragsdruck zu steuern. Ilicevic wiederum bekommt bei seinem Jugendklub eine klare Perspektive und muss seinen nächsten Karriereschritt nicht über einen frühen Wechsel suchen. Dass der Vertrag keine Ausstiegsklausel enthält, stärkt die Position der Frankfurter zusätzlich. Sollte das Interesse anderer Vereine konkreter werden, entscheidet allein die Eintracht, ob und zu welchen Konditionen Gespräche geführt werden. Vorerst steht nicht der Transfermarkt im Mittelpunkt, sondern Ilicevics sportliche Entwicklung. Nach seinem historischen Bundesliga-Debüt soll der 16-Jährige Schritt für Schritt dauerhaft im Profibereich ankommen.

Verwendete Quelle: ntv.de