"Kane zählt nicht"

Undav krönt sich zum "gefühlten" Torschützenkönig

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12.06.2026 | 22:05 Uhr
Die vergangene Bundesliga-Saison schließt Deniz Undav mit einer formidablen Torquote ab. Und doch geht die Torjägerkanone an Harry Kane. Der Bayern-Stürmer läuft für den VfB-Angreifer aber außer Konkurrenz.

DFB-Stürmer Deniz Undav hat sich zum "gefühlten" Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesliga-Saison erklärt. "Gefühlt bin ich Torjäger geworden, weil Harry (Kane) zählt nicht", sagte Undav im WM-Quartier in Winston-Salem bei der Pressekonferenz der Fußball-Nationalmannschaft. Undav kam in 29 Spielen auf 19 Tore und musste dennoch dem Bayern-Star den Vortritt bei der Torjägerkanone lassen. Kane hatte in 31 Spielen insgesamt 36 Tore erzielt und war damit lange auf dem Kurs, den Rekord von Robert Lewandowski mit dessen 41 Toren einzustellen.

Der DFB-Torjäger ist einer von drei möglichen Mittelstürmern in der Nationalelf - neben Nick Woltemade und Kai Havertz. Seine von Bundestrainer Julian Nagelsmann auferlegte Rolle bezeichnete er als: "100 Prozent geben, Tore machen - sollte ich spielen." Als Ziel unterstrich er erneut den WM-Pokal. "Das ist das Ziel", sagte Undav. "Wenn ich sage, ich will nur ins Achtelfinale, dann wäre ich falsch hier."

Undav führt durchs WM-Quartier und veräppelt alle

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Nach seiner Verletzung im letzten Vorbereitungsspiel gegen die USA erklärte sich Undav wieder für einsatzbereit. "Zwei, drei Tage, danach war alles wieder okay", sagte Undav.

Und egal, ob vorn drin oder als hängende Spitze. "Ich kann auf beiden Positionen spielen. Und die Saison hat gezeigt, dass ich meine Tore schießen kann. Egal, ob man reinkommt oder beginnt, mein Job ist, Tore zu machen, ob auf der Neun oder der Zehn", sagte Undav. Mit sechs Treffern in neun Länderspielen weist der Spaßvogel eine exzellente Quote vor. Zumal er das halbe Dutzend Tore in nur 372 Minuten Spielzeit erzielte. Undav trifft demnach alle 72 Minuten.

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Froh ist der Angreifer, dass er seine Zukunft in Stuttgart mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis Mitte 2029 noch vor der WM geregelt hat. "Das war für mich wichtig, auch für den Kopf. Es ging schnell - bamm, bamm, bamm."

Verwendete Quellen: ntv.de, lme/dpa