Klaveness attackiert Infantino: "Absolut eine Form der Erpressung"
Lise Klaveness, Präsidentin des norwegischen Fußballverbandes, sieht den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino aufgrund des Widerstandes gegen seine Investorenpläne massiv beschädigt. "Mein klarer Eindruck ist, dass er sehr viel Vertrauen verloren hat", sagte die als Infantino-Kritikerin bekannte Juristin am Freitag in Oslo. Auch habe der FIFA-Boss seine Kandidatur auf Wiederwahl "durch diesen Vorfall nicht gestärkt", meinte Klaveness.
Dass Infantino den Mitgliedsverbänden eine Zustimmungsfrist zu seinen Plänen bis zum 19. September gesetzt hat, sei "absolut eine Form der Erpressung, ob strafbar oder nicht. Im besten Fall ist es unangemessen", führte Klaveness aus. Das Wort "Erpressung" sei auch bei der Zusammenkunft der UEFA-Mitgliedsverbände am Donnerstag gefallen, berichtete sie.
Klaveness sprach von einer "sehr ernsten Situation für den norwegischen und internationalen Fußball. Es waren dramatische Tage." UEFA-Präsident Aleksander Ceferin lobte sie für seine "befreiend klare" Führung in dieser Frage. Er habe klar gemacht: "Genug ist genug! "Niemand, "kein einziger", habe von den FIFA-Plänen gewusst in Europa, betonte Klaveness. Außerdem sei es ja so: "Die FIFA braucht das Geld nicht - und wenn sie es brauchen würde, wäre das nicht der Weg, es zu bekommen." Der Fußball gehöre dem Volk und müsse künftig "demokratisch geführt" werden.
Transfer-Posse um ter Stegen endlich beendet
Seit Wochen steht Marc-Andre ter Stegen beim FC Barcelona vor einem erneuten Abgang. Nun ist das Transfer-Hickhack um den DFB-Keeper offenbar endgültig beendet. Wie die "Marca" berichtet, ist nach wochenlangen Verhandlungen endlich alles klar zwischen ter Stegen, dem FC Barcelona und Ajax Amsterdam. Der 34-Jährige wird in die Niederlande wechseln, heißt es. Am Freitag schon soll er dazu aus dem Trainingslager der Katalanen in Birmingham abreisen.
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Geplant ist eine Leihe für die kommende Saison, in der ter Stegen endlich wieder Spielpraxis sammeln will, nachdem seine Rückrunden-Leihe nach Girona aufgrund einer Verletzung ins Leere lief. Schon vor Wochen hatte sich ter Stegen mit Ajax geeinigt, zuletzt hatte es allerdings kaum neue Entwicklungen rund um einen Wechsel gegeben, da es einige Details rund um die Leihe zu klären galt. Unter anderem steuerliche Fragen mussten offenbar gelöst werden.
In dieser Woche nahm der Transfer nun wieder Fahrt auf und wird nun endlich abgeschlossen.
Überraschung: Red Bull präsentiert Klopp-Erben aus Deutschland
Roger Schmidt wird als Nachfolger von Jürgen Klopp globaler Fußball-Chef von Red Bull. Zum 1. Oktober tritt der erfahrene Trainer sein Amt als Head of Global Soccer an, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach unterschrieb Schmidt einen langfristigen Vertrag und wird gemeinsam mit Florian Scholz, Head of Global Soccer Commercial, die sportliche und kommerzielle Zukunft von Red Bulls Fußball-Ökosystems weiter vorantreiben.
Nach der Weltmeisterschaft und der Trennung des Deutschen Fußball-Bundes von Bundestrainer Julian Nagelsmann war der bisherige Red Bull-Fußballchef Klopp vom Unternehmen freigegeben worden, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann. Dass der Brausehersteller die Stelle so schnell wieder besetzt, kommt überraschend. "Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen", sagte Red Bulls Sport-Boss Oliver Mintzlaff. Der 59 Jahre alte Schmidt hatte sich als Trainer von RB Salzburg zwischen 2012 und 2014 und den dortigen Erfolgen einen Namen gemacht. Es folgten Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Beijing Guoan, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon. Zuletzt arbeitete er als Global Sports Director der J-League in Japan. Er wurde immer wieder auch als Trainer für RB Leipzig ins Gespräch gebracht, lehnte aber stets ab.
Supersammler zahlt absurde Summe für besondere Karte
Eine Sammelkarte mit einem Bild und zwei Autogrammen des japanischen Baseball-Profis Shohei Ohtani hat bei einem privaten Verkauf einen Preis von elf Millionen Dollar erzielt. Der Sammler Matthew Allen, auch bekannt unter den Nutzernamen "shyne150" und "Bolillo Lajan San", teilte dem US-Sender ESPN mit, dass er die "Dual Gold Logoman"-Karte von einem Sammler aus Florida erworben habe.
Der Mann hatte einen Gutschein für das wertvolle Stück aus einer "Hobby Box" der Serie "2026 Topps Chrome Baseball" gezogen, die er in einem Sammelkartenladen in Boca Raton, Florida gekauft hatte. Der Verkaufspreis von 11 Millionen Dollar ist der dritthöchste, der je für eine Sportkarte erzielt wurde. Übertroffen wurde er nur von den 12,932 Millionen Dollar für eine "Dual Logoman"-Autogrammkarte der Basketballlegenden Michael Jordan und Kobe Bryant, die im August 2025 verkauft wurde, sowie den 12,6 Millionen Dollar für eine "1952 Topps"-Karte von Baseball-Ikone Mickey Mantle, die im August 2022 den Besitzer wechselte.
Supersammler Allen hatte auf seinem Instagram-Account eine Belohnung von 6,5 Millionen Dollar für die Ohtani-Karte ausgelobt, woraufhin sich der "Finder" bei ihm meldete. "Ich musste alle wissen lassen, dass ich diese Karte haben wollte, denn die Packs wurden so rasant geöffnet, dass die Wahrscheinlichkeit groß war, dass sie bald auftauchen würde", sagte Allen.
Nächster großer Verband stellt sich gegen Infantinos Pläne
Nächster empfindlicher Schlag für Gianni Infantino: Auch die Asiatische Fußballkonföderation (AFC) hat sich der UEFA und der CONCACAF angeschlossen und erklärt, die FIFA solle ihre umstrittenen Investitionspläne nicht weiterverfolgen. In einer Erklärung teilte die AFC mit, sie sei der Ansicht, die FIFA könne „"den für ein weiteres Vorgehen erforderlichen breiten Konsens und die nötige Geschlossenheit realistischerweise nicht erreichen."
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FC Bayern feiert 15:0-Sieg - und Uli Hoeneß macht eine klare Ansage
Der FC Bayern München bereitet sich am Tegernsee auf die neue Saison vor. Und so langsam nimmt der Rekordmeister Fahrt auf. Die Nationalspieler trudeln nach und nach ein, Uli Hoeneß macht eine Ansage - und dann fallen noch reichlich Tore.

FC Bayern feiert 15:0-Sieg - und ist blendend gelaunt
Wird Zaragoza zum Problem für den FC Bayern?
Der FC Bayern will in der laufenden Transferperiode noch mehrere Spieler abgeben. Bei Offensivakteur Bryan Zaragoza gestaltet sich die Situation angeblich besonders kompliziert. Wie "Sky" berichtet, sei der Spanier kürzlich mit der Absicht zum FC Bayern zurückgekehrt, sich eine neue Chance beim Fußball-Bundesligisten zu erarbeiten. Zaragoza soll auf die Backup-Rolle hinter Luis Diaz geschielt haben. Doch der Rekordmeister plant ohne den 24-Jährigen und soll ihm das auch deutlich klargemacht haben.
Zaragoza verbrachte die letzte Rückrunde auf Leihbasis bei der AS Rom in Italien. Lediglich sechs Pflichtspiele absolvierte der Offensivakteur in diesem Zeitraum, ein Tor gelang ihm nicht. Beim FC Bayern besitzt Zaragoza einen Vertrag bis 2029. Die Münchner wollen den dreimaligen Nationalspieler ebenso wie Mittelfeldmann Joao Palhinha und Rechtsverteidiger Sacha Boey in diesem Sommer abgeben.
Laut "Sky" hat Zaragoza bislang "keine konkreten Transfergespräche mit potenziellen neuen Arbeitgebern geführt". Der Flügelspieler wird aktuell von einer Entzündung im Knie ausgebremst. Dem TV-Sender zufolge hat der 24-Jährige insbesondere in Spanien noch einen "ordentlichen Markt". Zaragoza soll beim FC Bayern jedoch ein hohes Gehalt kassieren, "Sky" ordnet einen festen Verkauf daher als "unwahrscheinlich" ein. Vielmehr könnte wohl eine erneute Leihe zum Thema werden.
Brandrede: Streich teilt tüchtig gegen Trump und Infantino aus
Nach den Plänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino, die WM zu privatisieren, gibt es aus Europa großen Gegenwind. Alle 55 Verbände stimmen in einer Sondersitzung einem möglichen Boykott für alle FIFA-Turniere zu. Ex-Freiburg-Trainer Christian Streich teilt gegen Infantino, Trump und die FIFA ordentlich aus.

Streich rechnet wütend mit Trump, Infantino und FIFA ab
Adidas-Boss entschuldigt sich für pinke Schuhe bei WM
Adidas-CEO Björn Gulden hat sich für die auffällige Häufung pinkfarbener Fußballschuhe bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada entschuldigt. "Ich denke, es ist Zufall, und ich hoffe, dass es nicht noch einmal vorkommt", sagte Gulden bei der Vorstellung der Quartalszahlen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP.
Adidas habe "keine Informationen darüber, was Nike, Puma oder New Balance machen", sagte Gulden. Pink sei "zweifellos eine schöne Farbe", fügte der 61 Jahre alte Norweger an, "aber dass wir am Ende alle denselben Farbton gewählt haben, ist seltsam." Als Gründe für den Farbtrend gilt einerseits wohl die bessere Sichtbarkeit auf dem grünen Rasen, wodurch das Produkt bei den Fans besser auffällt. Odinga Nimako, Produktmanager für Fußballschuhe bei Nike, erklärte gegenüber "The Athletic" zuletzt, dass Pink zudem von einigen Spielern bevorzugt werde, da es als Ausdruck von Selbstvertrauen gelte.
Hoeneß schlägt allen wilden Bayern-Gerüchten die Tür zu
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat nach Spekulationen um Angebote für die Bayern-Topstars Michael Olise, Luis Díaz und Harry Kane Verkäufe ausgeschlossen. "Wir müssen doch bescheuert sein. Du gibst 60 oder 70 Millionen aus, kriegst vielleicht 120 und dann rennst du den anderen hinterher, von denen du nicht weißt, wie sie bei uns einschlagen", sagte der frühere Präsident des FC Bayern München in Rottach-Egern.
"Wir sind doch in der glücklichen Lage, mit Díaz, mit Kane und mit Olise, glaube ich, das beste Trio auf der Welt zu haben", sagte der 74-Jährige. Man müsse ja mit dem Klingelbeutel geschlagen sein, wenn man auch nur über einen Verkauf nachdenken würde.
Vor allem die Spekulationen um Real Madrid und den französischen Flügelstar Olise hatten für Schlagzeilen gesorgt. "Ich habe mich totgelacht. Ich habe mal nachgeschaut, wie lange der Vertrag hat: drei Jahre noch. Und das ist für mich überhaupt kein Thema. Da könnte jetzt der Kaiser von China kommen", sagte Hoeneß im hochsommerlichen Rottach-Egern, nicht weit von seinem Wohnsitz entfernt.
DFB-Funktionär schäumt wegen Infantino vor Wut
Gianni Infantino hat mit seinen Plänen die Weltmeisterschaft zu verkaufen eine Grenze überschritten. VfB-Sportvorstand Alexander Wehrle fordert, dass sich die UEFA und andere Verbände geschlossenen gegen den FIFA-Präsidenten wehren.

Wehrle: "Weiß er überhaupt, was Fußball bedeutet?"
Voll daneben gelegen? Hoeneß redet Klartext nach einstiger Eberl-Kritik
Uli Hoeneß revidiert seine Kritik an Max Eberl von vor dem Pokalfinale und stimmt nun ganz andere Töne mit Blick auf die Zukunft des Sportvorstands des FC Bayern München an. Zudem gibt er sich selbstkritisch.


