Der Sport-Tag
30. Mai 2026
22:24 Uhr

Olympische Spiele haben plötzlich neuen Austragungsort

Ursprünglich sollte die südfranzösische Stadt Nizza die Eissport-Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele 2030 ausrichten (Eishockey, Eiskunstlauf, Curling, Shorttrack). Nun sollen die Disziplinen voraussichtlich in Lyon gebündelt werden. Die in Nizza geprüften Lösungen seien nicht tragfähig gewesen, erklärte das Organisationskomitee in einer Pressemitteilung. Lyon erscheine daher als geeignetster Standort, um die Eissportarten - mit Ausnahme des Eisschnelllaufs - zentral auszurichten.

Auslöser der Neuausrichtung ist unter anderem die Entscheidung des im März gewählten konservativen Bürgermeisters Éric Ciotti, sich gegen den Bau einer temporären Eissporthalle im Stadion der Stadt zu stellen. Laut Organisationskomitee machte die fehlende Alternative in der Region Süd sowie der Wunsch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und der Fachverbände nach einem einheitlichen "Eis-Cluster" eine Neuverteilung der Wettbewerbe notwendig. Ciotti steht der rechtspopulistischen Partei "Rassemblement National" nahe. Der Politiker kritisierte die Entscheidung und kündigte an, eine parlamentarische Untersuchungskommission einzusetzen, um die Angelegenheit aufzuklären.

21:40 Uhr

Niemand in der Champions League ist besser als Harry Kane

Bayern Münchens Stürmerstar Harry Kane ist der beste Scorer der Champions-League-Saison. Der FCB-Torjäger kam bis zum Aus des deutschen Rekordmeisters im Halbfinale auf 18 Torbeteiligungen, dabei traf Kane 14 Mal selbst und legte zudem vier Treffer auf. Dahinter folgen Chwitscha Kwarazchelia (17) vom Sieger Paris Saint-Germain sowie Kylian Mbappé von Real Madrid (16) .Mit Michael Olise (13) und Luis Díaz (12) sind zwei weitere Bayern-Profis unter den zehn erfolgreichsten Scorern der Königsklasse.

In der Torjägerstatistik liegt Mbappé wiederum vor Kane, in elf Spielen schoss der Franzose 15 Tore - und damit eins mehr als Kane in 13 Spielen. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison blieb Kane unerreicht. Der 32-Jährige sicherte sich mit 36 Treffern die Kanone für den besten Torjäger, zum dritten Mal nacheinander. Mit 43 Torbeteiligungen war er zudem der beste Scorer.

21:06 Uhr

Fehlt er? Ancelotti spricht über WM-Einsatz von Neymar

Brasiliens Star-Coach Carlo Ancelotti blickt der Rückkehr von Neymar pragmatisch-zuversichtlich entgegen. Er bestätigte dabei auch noch mal die WM-Teilnahme des derzeit angeschlagenen 34-Jährigen. "Er arbeitet gut, ist motiviert. Er wird sich schnell erholen. Er wird bei uns bleiben, bis er wieder fit und einsatzbereit ist", sagte Ancelotti bei einer Pressekonferenz vor der Testpartie gegen Panama. Ancelotti ergänzte: "Wir gehen davon aus, dass er für das erste Spiel der Weltmeisterschaft wieder fit sein wird. Sollte er es nicht bis zum ersten Spiel schaffen, wird er bis zum zweiten Spiel wieder fit sein."

Neymar bangt um WM-Auftakt - Stürmer fällt vorerst aus

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Personelle Änderungen am Kader für die Endrunde will der 66 Jahre alte Italiener nicht mehr vornehmen. "Die ausgewählten Spieler sind diese 26, und diese 26 werden bei der Weltmeisterschaft spielen", betonte er. Nach Angaben des brasilianischen Fußball-Verbandes CBF hat Neymar eine Muskelverletzung zweiten Grades in der Wade. Nur um eine Schwellung handle es sich nicht, hieß es - im Gegensatz zur ursprünglichen Diagnose des FC Santos, für den Neymar spielt.

20:02 Uhr

French-Open-Überraschung hat ein Hotel-Problem

Mit ihrem überraschenden Einzug ins Achtelfinale der French Open hat Maja Chwalinska 285.000 Euro verdient - dennoch muss die polnische Tennisspielerin bei der Hotelbuchung für eine weitere Woche in Paris aufs Geld schauen. Sie hoffe, dass es noch freie Zimmer gebe und sie auch "genug Geld" habe, sagte die 24-Jährige ans Publikum gerichtet: "Ich weiß, dass ich viel verdient habe hier, aber es kommt nicht sofort an, wisst ihr? Lasst uns sehen, betet für mich."

Chwalinska war durch einen 1:6, 6:3, 6:2-Sieg gegen die Griechin Maria Sakkari erstmals ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers eingezogen. In der Weltrangliste ist sie nur auf Rang 114 gelistet und hat sich deswegen über die Qualifikation einen Platz für das Hauptfeld in Roland Garros erkämpfen müssen. Im Live-Ranking steht sie durch den großen Erfolg nun auf Platz 75.

19:15 Uhr

Überraschende Palhinha-Kehrtwende für den FC Bayern?

Lissabon statt London? Der beim FC Bayern aussortierte Joao Palhinha steht womöglich vor einem Wechsel zu Sporting Lissabon. Das berichtet die portugiesische Sportzeitung "A Bola".  Dem Bericht zufolge liegt dem Mittelfeldspieler schon ein unterschriftsreifer Vertrag aus Lissabon vor. Er selbst, so heißt es, sei für einen Wechsel in seine Heimat auch zu signifikanten Gehaltseinbußen bereit. Was das konkret in Zahlen bedeutet, wird jedoch nicht klar. 

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Laut "A Bola" ist der Transfer schon lange nicht mehr im Anfangsstadium. Angeblich verhandeln der FC Bayern und die Sporting-Verantwortlichen schon über eine Ablösesumme. Wo die Schmerzgrenze des portugiesischen Klubs liegt und ob bereits eine Offerte an der Säbener Straße eingegangen ist, ist allerdings nicht bekannt. Auch Palhinhas Leihverein aus Tottenham hat die Option, den 30-Jährigen in diesem Sommer fest zu verpflichten. Im Vertrag festgelegt ist eine Ablösesumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro. 

18:39 Uhr

Zverevs Achtelfinal-Gegner war eigentlich schon gescheitert

Tennisstar Alexander Zverev spielt am Sonntag gegen einen niederländischen Außenseiter um den Viertelfinal-Einzug bei den French Open in Paris. Der 29 Jahre alte Hamburger trifft um 15.30 Uhr (Eurosport) auf Jesper de Jong, der in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert war. Doch als sogenannter Lucky Loser bekam er doch noch einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte. Zverev ist dennoch der klare Favorit.

Sinner raus, Djokovic raus: Schlägt die Stunde von Zverev?

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Das Abendspiel (20.15 Uhr) auf dem Court Philippe Chatrier bestreiten der Novak Djokovic-Bezwinger Joao Fonseca aus Brasilien und der Norweger Casper Ruud.

17:58 Uhr

Bericht: Sohn von Musik-Ikone spielt in München vor

Der britische Sänger, Schlagzeuger und Produzent Phil Collins ist als großer Fußballfan bekannt. Sein Sohn Matthew ist sogar mittendrin im Fußball-Business. Nun spielt der 21-Jährige einem Bericht der "Bild" zufolge bei 1860 München in der 3. Liga vor. Dort soll er ein Probetraining absolvieren. Zuletzt stand Collins bei Austria Salzburg in der zweiten österreichischen Liga unter Vertrag. Der Mittelfeldspieler besitzt die englische und Schweizer Staatsbürgerschaft.

Die Münchner müssen derzeit um ihre Lizenz für die 3. Liga bangen. Investor Ismaik hat Darlehen aufgekündigt. Dem klammen Traditionsverein droht der Absturz in die Viertklassigkeit. Nach Informationen der "Bild" fehlen den Löwen 2,7 Millionen Euro für die Lizenz. Bis zum 3. Juni muss beim Deutschen Fußball-Bund die Zahlungsfähigkeit nachgewiesen werden.

17:13 Uhr

Arsenal rotiert Finalheld Havertz ins Champions-League-Finale

DFB-Profi Kai Havertz geht im Champions-League-Finale in Budapest (18 Uhr/DAZN, ZDF und im ntv.de-Liveticker) von Anfang an auf Torejagd für den FC Arsenal. Teammanager Mikel Arteta beorderte den 26-Jährigen anstelle des schwedischen Stürmers Viktor Gyökeres in die Startformation des englischen Meisters. Havertz beginnt zwischen den Flügelspielern Bukayo Saka und Leandro Trossard. Kapitän Martin Ödegaard soll im Zentrum die Fäden ziehen. In diser Saison war Havertz lange vom Verletzungspech verfolgt und verpasste 35 Partien. 2021 hatte er den FC Chelsea zum Sieg in der Königsklasse geschossen. Beim 1:0 über Manchester City erzielte er den goldenen Treffer.

Titelverteidiger Paris Saint-Germain läuft in Bestbesetzung mit den zuletzt angeschlagenen Stammspielern Ousmane Dembélé und Achraf Hakimi auf. Weltfußballer Dembélé hatte sich im letzten Ligue-1-Spiel gegen Paris FC am 17. Mai eine Wadenverletzung zugezogen, war am vergangenen Dienstag aber ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Er beginnt mit Chwitscha Kwarazchelia und Désiré Doué in der offensiven Dreierreihe.

17:00 Uhr

"Slang ist anders": Undav nimmt Müller-Vergleiche gerne an

"Radio Müller" spielt längst nicht mehr für die Fußball-Nationalmannschaft, der Stuttgarter Deniz Undav übernimmt die vakante Rolle des Stimmungsmachers von Thomas Müller nur zu gern. Der Vergleich mit dem früheren Bayern-Star sei "ein sehr guter", sagte der Offensivspieler bei DFB.TV: "Ich bin halt anders als Thomas, wir sprechen auch eine andere Sprache. Also wir reden schon Deutsch, aber der Slang ist anders."

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Deniz Undav hofft auf gute Stimmung im Team. (Foto: picture alliance/dpa)

Undav betonte, dass eine gute Atmosphäre innerhalb des Teams bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (ab 11. Juni) essenziell sei. "Wir sind wie eine Klassenfahrt. Wir sind jetzt hoffentlich sechs Wochen, sieben Wochen zusammen und da musst du halt eine gute Stimmung haben (...), versuchen, den Leuten zu zeigen, man kann Gas geben und entspannt sein außerhalb des Platzes", sagte der 29-Jährige: "Und ich versuche, einfach weiter mein Ding zu machen und hoffe, dass ich den Leuten helfen kann."

16:45 Uhr

Lehmann erklärt: Wieso Arsenal den großen Coup packen kann

Der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann traut dem FC Arsenal den Triumph in der Champions League zu. Die Gunners, für die Lehmann fünf Jahre selbst spielte, hätten "eine bessere Abwehr als Paris. Sie spielen einfach gut zusammen: Torhüter Raya, die Innenverteidiger Gabriel und Saliba, dazu noch Declan Rice im defensiven Mittelfeld. Das ist schon eine starke Achse", sagte Lehmann bei Münchner Merkur/tz.

In 14 Spielen in der Königsklasse in dieser Saison ist der englische Meister Arsenal noch unbesiegt. Das Team von Trainer Mikel Arteta musste auch erst sieben Gegentreffer hinnehmen. In der Offensive setzt Lehmann im Finale am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Budapest gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain vor allem auf den deutschen Nationalspieler Kai Havertz. "Wenn er mal einen Rhythmus hat und richtig fit ist, dann ist er ein super Spieler und sehr wichtig", betonte der 56-Jährige. Havertz sei in der Premier League "am 37. Spieltag gegen Burnley in die Startaufstellung gerutscht und hat das Meister-Tor gemacht. Daran sieht man, dass ihm der Trainer in Hinblick auf wichtige Treffer etwas mehr vertraut als Gyökeres."

16:05 Uhr

Landet Lewandowski bei einem englischen Giganten?

Stürmer-Star Robert Lewandowski steht nach seinem Abschied vom FC Barcelona offenbar auf der Wunschliste eines Premier-League-Giganten. Wie das Portal "Caught Offside" schreibt, könnte der 37-Jährige als Übergangslösung bei Manchester United landen. 

Die Red Devils wollen sich im Sommer von Ex-Bayern-Spieler Joshua Zirkzee trennen und suchen einen neuen Angreifer. Wunschkandidat ist dem Bericht zufolge Victor Osimhen von Galatasaray. Neben Lewandowski sollen auch Juventus-Profi Dusan Vlahovic sowie Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace auf der Shortlist stehen. Zuletzt galten die US-amerikanische MLS oder die saudische Pro League als mögliche Stationen für Lewandowski.

15:37 Uhr

Falsch interpretiert? Tennisprofi entschuldigt sich für Sexismus

Der paraguayische Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo hat nach seinen sexistischen Äußerungen bei den French Open um Entschuldigung gebeten. "Ich habe Respekt vor den Schiedsrichtern und der Arbeit, die sie leisten", schrieb der 22-Jährige in den Sozialen Medien: "Nach einem fünfstündigen Kampf war ich sehr aufgebracht und voller Emotionen. Ich entschuldige mich."

Vallejo wurde im Anschluss an seine Fünfsatz-Niederlage gegen den 17-jährigen Franzosen Moise Kouamé vom Portal Clay mit abfälligen Worten über die brasilianische Schiedsrichterin Ana Carvalho zitiert. "Das Match muss ein Mann leiten, denn das Publikum ist sehr anspruchsvoll, und man braucht viel Durchsetzungskraft", soll Vallejo gesagt haben. Der französische Tennisverband FFT und die Organisatoren von Roland Garros hatten daraufhin eine empfindliche Strafe für Vallejo angekündigt. Der Profi erklärte zudem, dass seine Äußerungen falsch interpretiert worden seien. "Ich möchte auch klarstellen, dass ich ihr die Schuld an der Niederlage nicht gegeben habe. Sie hat während des gesamten Spiels gute Arbeit geleistet", schrieb der Weltranglisten-71: "Ich werde daraus lernen und mich bessern."

14:59 Uhr

Schlägereien und Raketen vor Champions-League-Finale

In der Nacht vor dem Champions-League-Finale zwischen Titelverteidiger Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal ist es im Zentrum Budapests zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Teams gekommen. Die Polizei sprach in einer Mitteilung von "Schlägereien unter mehreren Fans" und erklärte, dass sie "wegen des Verdachts auf kollektive Randalierung ein Verfahren gegen unbekannte Täter" eingeleitet habe. Aktuell würden Kameraaufnahmen ausgewertet, hieß es weiter. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Fans beider Finalisten aufeinander einschlugen und Leuchtraketen zündeten.

Bis zum frühen Nachmittag wurden keine weiteren Auseinandersetzungen gemeldet. Die Polizei sichert das Endspiel mit einem Großaufgebot von rund 4000 Einsatzkräften ab. Neben den über 60.000 Fans in der Puskás-Arena sollen Zehntausende Anhänger ohne Tickets in die ungarische Hauptstadt gereist sein.

14:28 Uhr

Drogen am Steuer? Früherer England-Star festgenommen

Der frühere englische Nationalspieler Raheem Sterling ist nach einem Autounfall mit seinem Lamborghini festgenommen worden. Er soll unter Drogeneinfluss gestanden haben. Zudem soll er Drogen dabei gehabt und sich zunächst geweigert haben, eine Drogenprobe abzugeben. Passiert ist das Ganze in der Nähe von Southampton. Der Polizei zufolge ist er mit einer Leitplanke kollidiert, andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Es soll auch keine Verletzten geben.

Die Polizei berichtet von Drogen der Klasse C, zu der etwa Lachgas und anabole Steroide gehören. Sterling wurde später auf Kaution freigelassen. Sterling spielt derzeit für den niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam, kommt dort aber nicht regelmäßig zum Einsatz. Sein letztes Länderspiel absolvierte er im Viertelfinale der WM 2022.

13:43 Uhr

Sinner raus, Djokovic raus: Schlägt jetzt die Stunde von Zverev?

Alexander Zverev ist bei den French Open eine Runde weitergekommen. Das können einige der besten Tennisspieler der Welt nicht von sich behaupten. Sowohl Jannik Sinner als auch Novak Djokovic scheiden überraschend aus.

Sinner raus, Djokovic raus: Schlägt die Stunde von Zverev?

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13:14 Uhr

Vor Testspiel: Alle DFB-Profis im Training dabei

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat vor dem letzten Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor der Abreise in die USA keine neuen Ausfälle zu beklagen. Beim Abschlusstraining am Tag vor dem Länderspiel gegen Finnland waren alle 25 Akteure dabei.

Der für die Weltmeisterschaft in den Nationalmannschaftskreis zurückgeholte Torwart Manuel Neuer arbeitete abseits des Teams individuell am Comeback im DFB-Trikot. Ebenfalls nicht dabei war Kai Havertz vom FC Arsenal, der am Samstagabend in Budapest das Champions-League-Endspiel gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain bestreitet. Nach lockeren Aufwärmübungen bereitete Nagelsmann die Mannschaft im dann nicht-öffentlichen Teil weiter auf das Spiel am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) gegen die Nordeuropäer vor.

12:36 Uhr

Ex-Nationalstürmer sicher: Klopp wird Bundestrainer

Der frühere Fußball-Nationalspieler Marco Reus sieht seinen Ex-Coach Jürgen Klopp als künftigen Bundestrainer. "Wir haben mit Julian Nagelsmann einen hervorragenden Trainer auf dieser Position. Dennoch glaube ich, dass Kloppo mit seiner Art und seinen Fähigkeiten ein hervorragender Bundestrainer wäre. Und ich bin davon überzeugt, dass er es eines Tages auch werden wird", sagte der ehemalige Dortmunder im Gespräch mit Sports Illustrated Deutschland.

Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) wird Klopp als Experte für MagentaTV arbeiten. Zuletzt erklärte er, dass ihm die Debatte über ein Engagement als Bundestrainer "völlig wurscht" sei. Nagelsmann besitzt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zudem einen Vertrag bis zur EM 2028.

11:28 Uhr

Deutscher Ökonom sagt europäischen Überraschungssieger der WM voraus

Drei Mal in Folge lag der deutsche Ökonom Joachim Klement schon richtig mit seiner WM-Prognose (Deutschland, Frankreich, Argentinien). Für die Weltmeisterschaft 2026 legt er sich auf einen überraschenden Sieger fest. Seinem statistischen Prognosemodell zufolge werden die Niederlande in diesem Sommer Weltmeister.

Als weitere Überraschung sagt Klement einen Sieg von Japan gegen Brasilien in der K.o.-Phase voraus und ein England-Aus gegen Portugal im Halbfinale. Auch für die deutsche Mannschaft sieht es demnach düster aus. Die Berechnung spuckt ein Achtelfinal-Aus gegen Frankreich aus.

Sein Modell berücksichtigt "systemische" Faktoren wie Bevölkerungsgröße, Wohlstand, Klima und FIFA-Ranking. Kurios: Eigentlich wollte Klement einst mit seinem Modell zeigen, dass Ökonomen mit Prognosen nicht immer so zuverlässig sind, dann sagte er aber dreimal den richtigen Weltmeister voraus. Er mahnt trotzdem zur Vorsicht: "50 Prozent ist Glück. Ich bin ein Pessimist und wollte eigentlich die Absurdität von Prognosen aufzeigen."

10:50 Uhr

Verletzter Bayern-Profi im WM-Aufgebot von Kanada

Bayern-Verteidiger Alphonso Davies steht trotz seiner Oberschenkelverletzung im WM-Aufgebot von Co-Gastgeber Kanada. "Er läuft schon auf dem Platz, wir müssen also einfach schauen, wie es sich insgesamt bei ihm entwickelt und dann Wege finden, um ihn zu beschleunigen. Aber er freut sich sehr, herzukommen", sagte Kanadas Trainer Jesse Marsch. "Ich bin hoffnungsvoll, dass er ein paar Tage wegkommt und dann frisch hier ankommt", sagte der Ex-Coach von RB Leipzig. 

Davies hatte sich beim Halbfinal-Aus des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain in der Champions League am Oberschenkel verletzt und die Schlussphase der Saison verpasst. Derzeit ist er noch in Deutschland. Marsch deutete an, dass der WM-Auftakt gegen Bosnien-Herzegowina am 12. Juni in Toronto noch zu früh kommen könnte für Davies.

10:10 Uhr

Zweitliga-Coach gibt Wolfsburg einen Korb

Tim Walter bleibt Trainer des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel und wird damit nicht neuer Chefcoach beim VfL Wolfsburg. Wie die Kieler mitteilten, haben sich beide Seiten "auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit verständigt". 

Walter, zuvor schon 2018/19 Trainer der Kieler, hatte den abstiegsbedrohten Klub im Februar zum zweiten Mal übernommen und zum Klassenerhalt geführt. Zuletzt war der einstige Stuttgart- und HSV-Coach als Nachfolger von Dieter Hecking bei Bundesliga-Absteiger Wolfsburg gehandelt worden.  

09:14 Uhr

Völler kritisiert "Nationenhopping" und fordert Regeländerung

Rudi Völler hat die Regeln für einen Verbandswechsel von jungen Spielern von einer Nationalmannschaft zu einer anderen kritisiert und eine Vereinfachung der Abläufe vorgeschlagen. "Dieses Nationenhopping ist ganz schlecht und wertet auch die Nationalmannschaften ab", sagte der DFB-Sportdirektor der Funke-Mediengruppe. 

"Es kann nicht sein, dass Spieler sich permanent entscheiden können, für wen sie spielen möchten. Das ist nicht gut", sagte Völler kurz vor dem WM-Test der DFB-Elf am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland. Zuletzt hatte es mehrere Fälle gegeben, in denen Talente sich für andere Nationalverbände entschieden hatten. 

Völler plädiert für eine Anpassung der Regeln. "Warum gibt es nicht eine einfache Regelung, sich spätestens mit dem 18. Lebensjahr zu entscheiden, für welches Land ich spiele? Das wäre die beste Lösung. Das ist meine feste Überzeugung", sagte Völler.

08:09 Uhr

Vor Bayern-Rückkehr: Dante verhindert historischen Absturz

Unabsteigbar mit 42 Jahren: Der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Dante hat im letzten Spiel seiner Karriere den Abstieg mit OGC Nizza aus der französischen Ligue 1 vermieden und damit seine finale Mission vor der Rückkehr zum FC Bayern erfüllt. Bei den Bayern wird Dante zur kommenden Saison U23-Trainer.

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Dante feiert mit dem Team. (Foto: REUTERS)

Im Relegations-Rückspiel gegen die AS Saint-Étienne setzte sich Nizza mit Kapitän Dante in der Startelf 4:1 (0:0) durch und vermied damit den Sturz in die zweite Liga nach zuletzt 24 Jahren ununterbrochener Erstklassigkeit. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet.  Dante hatte zehn Jahre lang für Nizza gespielt. Zuvor war er von 2009 bis 2016 in der Bundesliga für Gladbach, Bayern und Wolfsburg aktiv gewesen. 

07:23 Uhr

Atletico Madrid verspottet Barca und Transfer-Guru

Das Social-Media-Team von Atlético Madrid hat mit einer Reihe von Posts für Aufsehen gesorgt und sich die breite Zustimmung von Tausenden Fans gesichert.  Insgesamt veröffentlichten die Madrilenen drei Bilder, auf denen die Barca-Stars Lamine Yamal, Pedri und Raphina zu sehen waren - alle drei im Atlético-Trikot. Unter jedem Bild stand das berühmte "Here We Go" von Transfer-Insider Fabrizio Romano, der mit diesem Spruch für gewöhnlich einen fixen Deal verkündet. 

Im Fall von Julián Álvarez lag Romano aber offenbar so oft und so weit daneben, dass sich Atlético nun öffentlich zur Wehr setzt. Das Ganze mit einer gesunden Portion Humor. "HERE WE GO! Wir haben ein Fax mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: Vier Eintrittskarten für das morgige Bad-Bunny-Konzert, ein jährliches Abonnement für die 'ABC' und einen Sack Sonnenblumenkerne. Wir warten gespannt auf die Antwort, um unseren Ankündigungspost vorzubereiten", schrieben die Madrilenen zu dem Bild, auf dem Yamal in ihrem Trikot zu sehen ist. 

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06:55 Uhr

Gosens will als Teampsychologe zurück ins DFB-Team

Robin Gosens hofft auf eine Rückkehr zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft - als Teampsychologe. "Das ist definitiv ein großer Traum von mir: diese beiden Welten zu verbinden", sagte der 31-Jährige der Abendzeitung über seine Pläne für die Zeit nach der Karriere. Parallel zu seiner Profilaufbahn absolvierte Gosens ein Psychologie-Studium.

Er habe "den theoretischen Background und die praktische Erfahrung aus dem Profifußball. Ich kann mich in viele Situationen hineinversetzen. Deshalb würde ich nach der Karriere sehr gerne Athleten begleiten", sagte der Flügelspieler der AC Florenz. "Wenn das im DFB wäre, wäre das natürlich besonders schön, weil ich eine große Verbindung zu diesem Verband habe. Aber grundsätzlich denke ich da in viele verschiedene Richtungen." Der 24-malige Nationalspieler wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nominiert. Gosens, der bei der EURO 2021 im deutschen Kader gestanden hatte, wird als Experte in der ARD fungieren.

06:28 Uhr

Rudelgucken: DFB-Spieler drücken Arsenal und Havertz die Daumen

Die deutschen Fußball-Nationalspieler drücken Kai Havertz und dem FC Arsenal im Champions-League-Endspiel fest die Daumen - auch aus eigenem Interesse. "Ich hoffe, dass er mit einem Erfolgserlebnis hierherkommt und den Titel mitbringt. Und dann mit einer positiven Energie ins Turnier startet", sagte DFB-Kapitän Joshua Kimmich vor dem Finale am Samstag (18.00 Uhr/ZDF und DAZN) in Budapest zwischen dem englischen Meister und Titelverteidiger Paris Saint-Germain.

Offensivspieler Havertz fehlt daher Bundestrainer Julian Nagelsmann im vorletzten WM-Test am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland. "Er ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Er wurde in Deutschland in den letzten Jahr sehr unterschätzt", betonte Kimmich und ergänzte: "Während der EURO wurde viel über Flo (Anm. d. Red.: Wirtz) und Jamal (Anm. d. Red.: Musiala) gesprochen, aber auch da war Kai sehr wichtig für uns. Er wird auch bei diesem Turnier sehr wichtig sein. Er bringt ein besonderes Paket mit, das uns sehr helfen wird." Die DFB-Auswahl wird das Endspiel der Königsklasse am Samstag im Teamhotel in Frankfurt/Main gemeinsam verfolgen - und Havertz unterstützen.

05:43 Uhr

FC Bayern geht im Werben um Star-Stürmer leer aus

Der Wechsel von Offensivspieler Anthony Gordon von Newcastle United zum FC Barcelona ist perfekt. Der englische Fußball-Nationalspieler hat beim spanischen Meister einen Fünfjahresvertrag bis zum Sommer 2031 unterschrieben, teilte der Verein mit. Auch der deutsche Rekordmeister FC Bayern München soll an einer Verpflichtung des 25-Jährigen interessiert gewesen sein. Doch Gordon entschied sich für das Team des ehemaligen Bundestrainers Hansi Flick. Die Katalanen sollen für den Transfer rund 80 Millionen Euro berappen. 

In der abgelaufenen Saison hatte der Teamkollege des deutschen Nationalspielers Nick Woltemade 17 Tore für Newcastle erzielt - davon zehn in der Champions League. Sein Debüt in der Premier League gab Gordon beim FC Everton, im Januar 2023 wechselte er zu Newcastle United.