Vorwurf Korruption: Verband beantragt Ermittlungen gegen Ex-Star Eto'o
Der frühere Fußballstar Samuel Eto'o muss sich Vorwürfen der mutmaßlichen Korruption erwehren. Die Vereinigung der Amateurfußballvereine Kameruns (ACFAC) hat angesichts entsprechender Medienberichte eine Untersuchung gegen den kamerunischen Fußballverband und dessen Präsidenten Eto'o gefordert.
Dem einstigen Top-Stürmer wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem Freundschaftsspiel zwischen den beiden Ländern im Oktober 2023 eine unrechtmäßige Zahlung vom russischen Fußballverband erhalten zu haben. Nach Angaben der ACFAC verstieß der russische Verband gegen die Vertragsbedingungen mit dem kamerunischen, indem er rund 567.000 Euro auf ein Bankkonto überwiesen habe, das nicht dem kamerunischen Verband gehörte.
Die Vereinigung kündigte zudem an, vor kamerunischen Gerichten Klage gegen den ehemaligen Profi des FC Barcelona und von Inter Mailand einzureichen. In Russland soll eine separate Beschwerde gegen den russischen Verband vorgebracht werden. Eto'o hatte sich im August hinter den umstrittenen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino gestellt und erklärt, dieser habe "nichts falsch gemacht". Infantino steht seit dem Scheitern seiner WM-Investorenpläne unter Druck.
Brandt trifft, Ajax siegt - klares Zeichen für ter Stegens DFB-Comeback
Ohne den für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geschonten Marc-André ter Stegen, dafür aber mit Torschütze Julian Brandt hat Ajax Amsterdam den nächsten Sieg eingefahren. Der niederländische Rekordmeister bezwang den Tabellenvorletzten Willem II Tilburg in der Eredivisie mit 5:1 (2:0) und kletterte auf Platz vier.
Kapitän Davy Klaassen, einst für Werder Bremen aktiv, brachte Ajax in Führung (41.). Neuzugang Brandt erhöhte kurz vor der Pause mit seinem fünften Treffer im neunten Pflichtspiel für Amsterdam (45.). Im zweiten Abschnitt waren überdies Viktor Tsygankov (69.), Oscar Gloukh (74.) und der ehemalige Hoffenheimer Kasper Dolberg (87.) für die klar überlegenen Hausherren erfolgreich.
Wie Brandt stand auch Thilo Kehrer in der Startelf, beide wurden im letzten Spieldrittel ausgewechselt. Ter Stegen wurde von Trainer Míchel mit Blick auf die anstehende Länderspielpause geschont. Dann soll der Torhüter nach 15 Monaten Pause sein Comeback im deutschen Tor geben.
Klopp holt offenbar Elversberg-Spieler ins DFB-Team
Bundestrainer Jürgen Klopp hat bei seiner ersten Kadernominierung Medienberichten zufolge einige Überraschungen parat. Wie die "Bild" berichtet, wird Klopp Felix Keidel von Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg für die anstehenden Nations-League-Spiele berufen. Der 23-Jährige absolvierte erst vor wenigen Wochen sein erstes Bundesliga-Spiel. Keidel kann als defensiver Mittelfeldspieler und rechter Verteidiger eingesetzt werden. Er stand in allen Spielen der Saarländer in dieser Spielzeit in der Startelf.
Torhüter Oliver Baumann hingegen ist beim Neuaufbau der Fußball-Nationalmannschaft unter Klopp offenbar nicht dabei. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, verzichtet der neue Bundestrainer auf eine Einladung des Keepers der TSG 1899 Hoffenheim.
MSV findet zurück in die Spur, Fortuna siegt weiter
Der MSV Duisburg hat in der 3. Liga nur drei Tage nach seiner ersten Saisonniederlage wieder in die Spur gefunden - dabei aber die Nerven seiner Fans kräftig strapaziert. Der Spitzenreiter kam gegen den TSV Havelse nach 30-minütiger Überzahl noch zu einem späten 2:1 (0:1) und festigte die Tabellenführung mit nun 15 Punkten aus sechs Spielen. Verfolger Viktoria Köln gewann am Dienstagabend 3:1 (1:0) beim SV Meppen und bleibt dem MSV mit zwölf Punkten auf den Fersen.
Nicht mehr weit entfernt ist mittlerweile auch Fortuna Düsseldorf (zehn Punkte): Der Zweitliga-Absteiger, der Duisburg am vergangenen Samstag die erste Saisonniederlage zugefügt hatte, gewann bei Jahn Regensburg mit 2:1 (1:1). Nach dem schwachen Saisonstart war es der zweite Sieg in Folge und der dritte aus den vergangenen vier Spielen. Am Mittwochabend können Rot-Weiss Essen (bei Waldhof Mannheim) und Preußen Münster (gegen den 1. FC Saarbrücken) mit Siegen wieder an Duisburg heranrücken.
Der MSV lief im eigenen Stadion lange einem Rückstand hinterher, in der ersten Hälfte traf Donald Nduka (39.) für Havelse. Nach der Pause entwickelte Duisburg dann größeren Druck, in diese Phase fiel auch die Gelb-Rote Karte gegen Havelses Yannick Mausehund (64.). Es schien dennoch beim Ausgleich durch Patrick Sussek (79.) zu bleiben, die Fans in Duisburg bedachten die Leistung immer wieder mit Pfiffen - erst in der Nachspielzeit brachte ein Eigentor durch Dennis Duah (90.+4) doch noch den MSV-Sieg.
Geheimklausel im Vertrag vom Boss des FC Bayern?
Der neue Vertrag von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen beim FC Bayern enthält offenbar eine bislang nicht bekannte Geheimklausel. Diese soll es dem 59-Jährigen laut "Absolut Bayern" erlauben, seinen nun bis 2029 datierten Kontrakt beim deutschen Rekordmeister einseitig per Option bis 2030 zu verlängern.
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Einen potenziellen Nachfolger für Dreesen soll der FC Bayern dem Bericht zufolge bereits in den eigenen Reihen haben. Es heißt, Marketing-Vorstand Rouven Kasper könne sich Chancen auf den Chefposten ausrechnen. Der 44-Jährige sorgte zuletzt mit einigen lukrativen Sponsoren-Deals sowie der Kooperation mit der NHL für Aufsehen. Zudem komme Kasper bei den Profis des FC Bayern dank seiner lockeren Art sehr gut an, heißt es in dem Bericht.
Schiri-Chef räumt VAR-Bock im Manchester-Derby ein
Der Video-Schiedsrichter (VAR) hat beim Derby-Sieg von Manchester City gegen Manchester United (1:0) am vergangenen Wochenende einen Fehler gemacht. Das räumte der Chef der englischen Schiedsrichter-Organisation Pro Ref, Howard Webb, in der Premier-League-Show "Match Officials Mic'd Up" ein.
Man City hatte das Derby im Old Trafford in Unterzahl durch ein Tor von Erling Haaland in der 60. Minute gewonnen. Der Treffer war zunächst wegen Abseits aberkannt, nach VAR-Prüfung dann aber doch gegeben worden. Haaland war nicht im Abseits. Die VAR-Verantwortlichen übersahen allerdings eine Abseitsposition von seinem Teamkollegen Enzo Fernández.
"Ich war sehr enttäuscht darüber, wie das gelaufen ist", sagte Webb. "Und niemand ist darüber mehr enttäuscht als die Schiedsrichter selbst." Er erklärte, die Video-Schiedsrichter hätten sich zu sehr auf Haaland konzentriert. Webb sprach von einem "Tunnelblick"."Das Tor hätte aberkannt werden müssen", stellte Webb klar. "Und leider war das nicht der Fall. Wir werden das analysieren, unsere Schlüsse ziehen und versuchen, daraus zu lernen, um so einen ungewöhnlichen Fehler in Zukunft zu vermeiden." Die Beteiligten würden bis nach der Länderspielpause nicht mehr eingesetzt.
Sky: Klopp holt Youngster des FC Bayern und zwei Legionäre
Tom Bischof gehört offenbar erstmals zum Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Nach Informationen von Sky beruft Bundestrainer Jürgen Klopp den 21-Jährigen in sein Aufgebot für die anstehenden Länderspiele in der Nations League. Wie der Sender weiter berichtet, holt Klopp zudem die Legionäre Karim Adeyemi (FC Barcelona) und Kevin Schade (FC Brentford) in das DFB-Team zurück. Auch Köln-Star Said El Mala und Brajan Gruda (RB Leipzig), die Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM nicht berücksichtigt hatten, sollen zu dem großen Kader dazugehören.
Laut Sky-Infos werden in der Offensive auch Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib von Eintracht Frankfurt dabei sein. Senkrechtstarter Ebnoutalib, der vor 18 Monaten noch in der Regionalliga gekickt hat, hat eine Einladung von Klopp erhalten und wird sich für den DFB statt für die marokkanische Auswahl entscheiden.
Ex-Nationalspieler bekennt sich nach Autobahn-Crash in Lamborghini schuldig
Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Raheem Sterling hat sich nach einem Verkehrsunfall auf einer Autobahn in mehreren Anklagepunkten schuldig bekannt. Wie britische Medien unter Berufung auf eine Anhörung vor dem Magistrates Court in Basingstoke berichteten, gestand der zurzeit vereinslose 31-Jährige gefährliches Fahrverhalten, den Besitz von sechs Lachgas-Kartuschen zum missbräuchlichen Inhalieren sowie die Weigerung, eine Probe zur Analyse abzugeben.
Sterling war Ende Mai nach einem Unfall auf der Autobahn M3 festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall mit Sterling am Steuer seines Lamborghinis am Morgen des 28. Mai. Weitere Fahrzeuge seien nicht beteiligt gewesen, zudem habe es keine Verletzten gegeben.
Für die Three Lions absolvierte der Offensivspieler 82 Länderspiele, sein letzter Einsatz datiert von der WM 2022 in Katar. Seine Profikarriere begann er beim FC Liverpool, ehe er 2015 zu Manchester City wechselte. Dort gewann er unter anderem viermal die Premier League. 2022 schloss sich Sterling dem FC Chelsea an, die Saison 2024/25 verbrachte er auf Leihbasis beim FC Arsenal. Im Februar wechselte er mit einem Kurzzeitvertrag zu Feyenoord Rotterdam und kam dort in der niederländischen Eredivisie zu acht Einsätzen.
Hoeneß meckert: "Das ist nicht Bayern München"
Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist mit den jüngsten Leistungen der Basketballer des FC Bayern unzufrieden. "Ich denke ans Pokal-Halbfinale, denke an das letzte Spiel gegen Alba Berlin, wo wir mit 20 Punkten führen. Das ist nicht Bayern München", sagte der 74-Jährige beim Festakt zum 80-jährigen Bestehen der Basketball-Abteilung des Klubs.
Hinter dem FC Bayern liegt eine titellose Saison. Im entscheidenden fünften BBL-Finalspiel gegen Alba reichte auch eine hohe Führung den Münchnern nicht zum Sieg. "Man kann immer ein Spiel verlieren, aber wenn man mit 20 Punkten führt, dann darf das nicht passieren", polterte Hoeneß. "Und das hat nicht unbedingt mit der Klasse der Mannschaft zu tun, sondern mit der Mentalität. Und die hat mir letztes Jahr nicht gefallen."
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Konsequenzen aus der enttäuschenden Spielzeit hatte der FC Bayern bereits gezogen. Ex-Profi Anton Gavel (zuletzt Bamberg Baskets) ist neuer Cheftrainer der Basketballer, Thorsten Leibenath (zuletzt Ratiopharm Ulm) neuer Sportchef. Präsident Herbert Hainer formulierte hohe Erwartungen an das Duo: "Es ist überhaupt keine Frage, dass wir den Anspruch haben, die beiden deutschen Titel zu gewinnen. Wir haben die Mannschaft auch nochmal entsprechend aufgerüstet."
Bayer-Stütze fehlt im Europapokal wohl
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen bangt zum Auftakt der Europa League um einen Einsatz von Mittelfeldspieler Ibrahim Maza. "Er ist krank", sagte Trainer Carles Martínez vor der Begegnung der Werkself am Mittwoch (21 Uhr/RTL und Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den slowenischen Meister NK Celje: "Wenn er spielen kann, wird er spielen. Wir werden sehen, wie er darauf reagiert."
Trotz seines jüngsten Patzers in der Liga beim FC Augsburg (2:2) wird Stammkeeper Mark Flekken auch in der Europa League den Vorzug vor Teamkollege Janis Blaswich erhalten. Fehler seien Teil des Fußballs, sagte Martínez: "Ich halte ihn für einen echten Profi. Er macht unglaubliche Sachen."
Knieverletzung: Schalke bangt um Stammspieler
Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04 muss "bis auf Weiteres" auf Mittelfeldspieler Dejan Ljubicic verzichten. Wie der Klub mitteilte, hat sich der Österreicher beim Auswärtssieg bei Union Berlin (3:1) am Freitag eine Verletzung am linken Knie zugezogen. Weitere Details nannte Schalke nicht.
Das Aufsteigerduell am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen die SV Elversberg wird der 28-Jährige, der in Berlin bereits nach 21 Minuten ausgewechselt werden musst, damit wohl definitiv verpassen. Anschließend steht die lange Länderspielpause an, Ljubicic wurde von Nationaltrainer Ralf Rangnick anders als seine Teamkollegen Junior Adamu und Maximilian Wöber nicht in das Aufgebot berufen.
Bundesliga-Star spricht über an Leukämie erkrankte Freundin
Die Partnerin von Bundesliga-Profi Eren Dinkci ist an Leukämie erkrankt. In einer Medienrunde im Bremer Weserstadion hat der Werder-Stürmer nun offen darüber gesprochen, wie sehr die Rückkehr in die gemeinsame Heimatstadt Bremen den beiden in dieser Situation hilft.
"Klar war es auch ein großer Wunsch von ihr, wieder zurückzukommen und bei ihrer Family und ihren Freunden zu sein", sagte Dinkci. "Aber es war auch ein Wunsch von mir, wieder hier zu sein. Damit wir es ein bisschen leichter und ein bisschen entspannter haben. Dass wir die Tonne, die wir zusammen getragen haben, jetzt ein bisschen verteilen können auf mehrere Personen."
Der 24-Jährige weiter: "Ihr geht es momentan körperlich sehr gut, würde ich sagen, für die Verhältnisse und für die Sachen, die sie jetzt schon erlebt hat." Erkrankung und Therapie seiner Partnerin wirken sich auch auf den Trainingsalltag des Stürmers aus. "Klar ist der Fokus ab und zu weg. Ich glaube, das darf mir auch keiner übelnehmen", sagte Dinkci offen.
Das härteste Kinn des Boxsports ist tot
Box-Legende George Chuvalo ist tot: Der Kanadier starb bereits am 12. September - an seinem 89. Geburtstag. "Seine Fotos haben Jahrzehnte an unseren Wänden gehangen. Seine Geschichten wurden von einer zur nächsten Generation weitererzählt", teilte "Sully's Boxing", das Gym, in dem Chuvalo in Toronto trainierte, mit.
Chuvalo bestritt in seiner 22-jährigen Boxkarriere 93 Profikämpfe, von denen er 73 gewann (64 durch K.o.) und 18 verlor, zwei Duelle endeten remis. Legendär war Chuvalos Kinn - er ging in seiner Laufbahn nie zu Boden, obwohl er unter anderem mit den K.o.-Experten Joe Frazier und George Foreman im Ring stand. Chuvalos gefährlichster "Schlag" sei "die linke Wange zur rechten Faust" seiner Gegner, scherzte Reporterlegende Larry Merchant einmal.
Auch gegen Muhammad Ali kämpfte Chuvalo zweimal: 1966 forderte er den damaligen Schwergewichts-Weltmeister heraus, unterlag nach 15 Runden aber auf den Punktzetteln. "Ali pisste danach Blut und ich habe meine Frau zum Tanzen ausgeführt", sagte der für seinen trockenen Humor bekannte Kanadier später. Der "Größte" bezeichnete Chuvalo mehrmals als den härtesten Gegner seines Boxerlebens.
RB verkündet bittere Diagnose für DFB-Hoffnungsträger
Nächster Rückschlag für Fußball-Nationalspieler Assan Ouédraogo: Der Offensivspieler von RB Leipzig hat sich im Heimspiel gegen den Hamburger SV (5:0) eine Kapselverletzung in der rechten Schulter zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen. Das teilten die Sachsen am Dienstag mit. Ouédraogo werde "bis auf Weiteres ausfallen", so der Klub, der keine näheren Angaben zur voraussichtlichen Ausfallzeit machte.
Der 20-jährige Ouédraogo, der gegen den HSV in der 35. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt worden war, wird damit auch nicht für die anstehenden Nations-League-Spiele der DFB-Elf von Bundestrainer Jürgen Klopp zur Verfügung stehen. Für Ouédraogo, der als Nachrücker bei der zurückliegenden WM im Kader der deutschen Nationalmannschaft stand, ist es der nächste gesundheitliche Rückschlag. Wegen einer Sehnenverletzung im linken Knie hatte er bereits Anfang des Jahres mehrere Monate aussetzen müssen. Auch zum Ende des Vorjahres hatte er wegen einer Sehnenverletzung in der linken Kniekehle mehrere Wochen gefehlt.
Biathlon-Legende Wierer wechselt die Seiten
Die ehemalige Spitzen-Biathletin Dorothea Wierer wird neue Sportschau-Expertin in der ARD. Die viermalige Weltmeisterin und zweimalige Gesamtweltcupsiegerin aus Südtirol wird Nachfolgerin von Erik Lesser, der sich auf seine Trainerkarriere konzentrieren will. Wierer wird in der ARD im Wechsel mit Olympiasieger Arnd Peiffer die Biathlon-Rennen analysieren.
"Das ist eine ganz tolle, aber auch große Aufgabe für mich. Die Biathlonübertragungen in der ARD sind bei den aktiven Athletinnen und Athleten sehr anerkannt, nicht nur bei den Deutschen. Ich bin ein bisschen stolz, jetzt selbst Teil dieses Teams zu werden", sagte Wierer, die ihre Karriere Anfang des Jahres nach den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat Antholz beendet hatte. "Dorothea Wierer war unsere Wunschkandidatin", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.
München bekommt das wichtigste Fußball-Spiel Europas
Der FC Bayern hat schon in zwei Jahren wieder die große Chance auf ein "Finale dahoam" in der Champions League. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) vergab die Austragung des Endspiels 2028 wie erwartet an München. Die bayerische Landeshauptstadt, die das wichtigste Spiel im europäischen Vereinsfußball damit zum sechsten Mal austrägt, war der einzige Bewerber.
Das Finale der Königsklasse in der Allianz Arena ist für den 27. Mai 2028 geplant. Bislang gab es noch keinen Münchner "Heimsieg". Im einzigen "Finale dahoam" hatte der FC Bayern 2012 gegen den FC Chelsea sein "Drama dahoam" erlebt und im Elfmeterschießen verloren.
Brisanter Bericht: Galatasaray sortiert Ilkay Gündogan aus
Der deutsche Ex-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat keine Zukunft mehr bei Galatasaray Istanbul. Das behauptet die türkische Zeitung "Sözcü". Das Blatt berichtet von drei prominenten Profis, die der Klub schon im Winter loswerden möchte - Gündogan ist angeblich einer davon. Auch der ehemalige Schalker Kaan Ayhan soll auf der Streichliste stehen.
In dieser Saison kommt der Ex-Kapitän des DFB-Teams auf gerade einmal elf Minuten Spielzeit, verteilt auf zwei Partien.
Hansa Rostock schmeißt den Trainer raus
Hansa Rostock hat auf den durchwachsenen Saisonstart in der 3. Fußball-Liga reagiert und sich von Cheftrainer Daniel Brinkmann sowie Co-Trainer Dirk Flock getrennt. Wie der Klub mitteilte, sei die Entscheidung nach "intensiven Gesprächen und einer ausführlichen sportlichen Analyse" von Aufsichtsrat, Vorstand und sportlicher Leitung getroffen worden.
"Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, aber wir haben die Situation der Mannschaft in den vergangenen Wochen und Monaten sehr genau beobachtet und dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die grundsätzliche sportliche Ausrichtung und die Leistungen auf dem Platz analysiert. Dabei sind wir zu der gemeinsamen Einschätzung gelangt, dass die Entwicklung zuletzt nicht mehr unseren Erwartungen und unseren sportlichen Zielen entsprochen hat", sagte Hansas Direktor Profifußball Amir Shapourzadeh.
Für das am Mittwoch (19 Uhr/MagentaSport sowie im Liveticker bei ntv.de) anstehende Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II übernimmt zunächst das bisherige Co-Trainerteam um Yannic Thiel und Adam Susac die Verantwortung. Unterstützt wird das Duo von Torwarttrainer Arvid Rinast.
Wunschtrainer soll Gladbach schon abgesagt haben
Nach der Trennung von Eugen Polanski befindet sich Borussia Mönchengladbach auf Trainersuche. Ein angeblicher Top-Kandidat hat den Gladbachern angeblich bereits abgesagt. Laut "Bild" stehe Ole Werner für die durchaus heikle Rettungsmission beim Tabellen-17. der Bundesliga nicht zur Verfügung. Der 38-Jährige genieße derzeit die freie Zeit seit seiner Freistellung bei RB Leipzig in diesem Sommer, heißt es. Grundsätzlich wirke Gladbach auf Werner demnach zwar nicht abschreckend, das Timing passe jedoch nicht.
In der Branche soll dem Bericht zufolge der freie Trainerjob bei der Borussia nicht für Begeisterung sorgen. Die fehlende Qualität im Kader weckt offenbar Sorgen bei potenziellen Kandidaten, mit Gladbach in die 2. Liga abzustürzen. Neben Werner gelten auch Horst Steffen (zuletzt Werder Bremen), Alexander Blessin (zuletzt FC St. Pauli), Christian Eichner (zuletzt Karlsruher SC) und Bo Henriksen (zuletzt 1. FSV Mainz 05) als Optionen.
Dem "Kicker" zufolge könnte Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder seine Fühler außerdem nach Trainern im Ausland ausstrecken, da der 50-Jährige über ein großes Netzwerk verfügt.
Patrick Mahomes meldet sich mit Touchdown zurück
Die Kansas City Chiefs starten erfolgreich in die neue NFL-Saison. Im ersten Monday Night Game des Jahres gegen die Denver Broncos meldet sich Quarterback Patrick Mahomes nach seiner Knieverletzung zurück. Ein Neuzugang überragt jedoch alle.

Patrick Mahomes meldet sich mit Touchdown zurück
Superstar Diaz sorgt angeblich für "Unmut" beim FC Bayern
Sechs Pflichtspiele, ein Tor, keine Vorlage: Das ist die dürftige Bilanz des Saisonstarts von Luis Diaz im Trikot des FC Bayern. Der Form aus der vergangenen Saison, als der Linksaußen in 51 Einsätzen für den deutschen Rekordmeister noch starke 26 Treffer und 23 Assists wettbewerbsübergreifend auf den Rasen zauberte, läuft der Ex-Liverpooler zu Beginn der Spielzeit 2026/27 noch weit hinterher.

Bayern-Star Diaz zwischen Chancentod und Vollstrecker
Nachdem er gegen den VfB Stuttgart und auf Schalke noch in der Startformation gestanden hatte, kam Diaz beim 2:1-Zittersieg gegen die SV Elversberg am Sonntag nur von der Bank. In seiner 25-minütigen Einsatzzeit stand der Offensivmann einmal mehr neben sich. In der 67. Minute tauchte er alleine vor SVE-Keeper Nicolas Kristof auf. Doch anstatt den Ball einfach humorlos im Netz unterzubringen oder den freien Harry Kane zu bedienen, versuchte es Diaz kunstvoll per Hacke. Den harmlosen Versuch nahm der Österreicher locker auf. Kane und Josip Stanisic ärgerten sich deutlich darüber, dass die Top-Chance ungenutzt blieb.
"Lucho hat momentan nicht das Momentum", erklärte Sportvorstand Max Eberl nach dem Spiel. Laut "Sport1" ist die Verärgerung über den Chancenwucher nicht nur in der Mannschaft groß. Auch in der Führungsetage des Rekordmeisters sei man inzwischen alarmiert, heißt es. Demnach sei die "Verwunderung" über den Routinier, die zuletzt als Ablenkung von außen abgetan wurde, inzwischen "mitten im Verein angekommen". Bereits nach der schwachen Leistung auf Schalke sei in München ein "ein gewisses Maß an Unmut" gegenüber Diaz vernommen worden.
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Brisantes Gerücht: Kane-Lager lotet Alternativen zum FC Bayern aus
Seit Wochen verhandeln der FC Bayern und Harry Kane darüber, die seit 2023 bestehende Zusammenarbeit auszuweiten. Aktuell steht der Kapitän der Three Lions nur noch bis zum Saisonende unter Vertrag. Obwohl beide Seiten eine Verlängerung anstreben sollen, sieht sich das Lager des 33-Jährigen offenbar auch nach spannenden Alternativen um, wie aus einem Medienbericht hervorgeht.
Wie TEAMtalk in Erfahrung gebracht haben will, hören sich Harry Kane und sein Lager durchaus um, welche Türen ihm im Falle einer ausbleibenden Vertragsverlängerung beim FC Bayern offenstehen könnten. Nachdem der englische Superstar bereits in der vergangenen Wechselperiode mit Al-Hilal aus Saudi-Arabien in Kontakt gestanden haben soll, richtet sich der Blick des Stürmers jetzt aber wohl eher nach Spanien und England.

Vertragspoker um Kane: Bayerns Superstürmer ist zufrieden, aber ...
In der Premier League sollen demnach sowohl Tottenham Hotspur als auch Manchester United bereit sein, die Bemühungen um den Torjäger zu intensivieren, wenn sich dieser nicht mit dem deutschen Rekordmeister auf eine Vertragsverlängerung einigen kann. Eine "ernsthafte Option" für Kane soll zudem ein Wechsel in die spanische LaLiga zu Real Madrid sein, so TEAMtalk.
Matthäus glaubt an Torwart-Überraschung von Klopp
Lothar Matthäus ist überzeugt von einer DFB-Rückkehr von Torwart Marc-André ter Stegen unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. "Was ter Stegen betrifft, gehe ich davon aus, dass er sicher dabei sein wird", schrieb Matthäus über den Schlussmann von Ajax Amsterdam in seiner Sky-Kolumne und ergänzte später: "Wenn er in Amsterdam weiter seine Leistungen bringt, ist er ein Kandidat für die Nummer eins im deutschen Tor." Sein letztes Länderspiel für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft absolvierte ter Stegen im Juni 2025.
Allerdings sei die Konkurrenz im deutschen Tor groß, betonte Matthäus. "Es gibt sieben, acht Torhüter, die sich Hoffnungen machen dürfen." Auch Loris Karius vom Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 rechnet der 65-Jährige gute Chance aus. "In der vergangenen Saison hat er überragend gehalten und hatte maßgeblichen Anteil an Schalkes Aufstieg. In der Bundesliga zeigt er, dass er nichts verlernt hat."
Karius und Klopp kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Liverpool. Als der Klub 2018 das Finale der Champions League gegen Real Madrid mit 1:3 verlor, war Klopp Trainer und Karius stand im Tor. Im Endspiel unterliefen dem Schlussmann zwei spielentscheidende Patzer. "Die Vergangenheit, die er mit Klopp in Liverpool erlebt hat, sollte in der Schublade bleiben", schrieb Matthäus.
Hoeneß tief bewegt: Comeback von Musiala "schon mutig"
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat das Comeback von Jamal Musiala beim FC Bayern emotional tief bewegt. "Ich habe ja schon vor Wochen gesagt, wie sehr mir das nahegeht. Und ich ich habe mich wahnsinnig gefreut über seine Leistung gegen die norwegische Mannschaft und auch sein Tor", sagte Hoeneß am Rande eines Festakts der Basketball-Abteilung der Bayern am Montagabend.
Musiala hatte beim 5:0 zum Champions-League-Auftakt gegen Bodö/Glimt erstmals nach seinen beiden Zusammenbrüchen in der Vorbereitung wieder in der Startelf gestanden und gleich das wichtige Führungstor erzielt. Er habe sich, so Hoeneß, "manchmal gedacht: Das ist schon mutig, ihn nach der Situation, die wir erlebt haben, gleich wieder einzusetzen von Anfang an in einem wichtigen Spiel. Also das ist schon toll".
Sein Tor nur 76 Sekunden nach der Pause sei "natürlich unnachahmlich" gewesen - "so wie eben nur er das kann: im engsten Raum drehen und dann gleich schießen. Und wir müssen jetzt alle hoffen, dass er jetzt gesund bleibt", sagte Hoeneß. Er selbst stehe aber nicht im direkten Kontakt: "Der hat ja so viele Leute um sich rum, da muss man nicht als Zwölfter noch dabei sein." Vor allem Trainer Vincent Kompany mache "einen Superjob, wie er ihn aufbaut, wie er ihn unterstützt".








