Kryptisches Statement: Formel-1-Team setzt überraschend auf Reservefahrer
Für Formel-1-Pilot Esteban Ocon ist das Rennwochenende in Mexiko überraschend vorzeitig beendet. Wie sein Rennstall Haas mitteilte, wird der Franzose im Rennen am Sonntag sowie heute im dritten freien Training und dem Qualifying durch Reservefahrer Ryo Hirakawa ersetzt. Die Gründe sind unklar. "Weitere Stellungnahmen werden zu diesem Zeitpunkt nicht abgegeben", hieß es im Statement von Haas.
Um einen krankheitsbedingten Ausfall soll es sich laut Medienberichten nicht handeln. Die Zusammenarbeit von Haas und Ocon endet in diesem Winter nach zwei Jahren. Das Cockpit des 30-Jährigen übernimmt der Ferrari-Junior Rafael Camara. Ocon wiederum wird nach seiner ersten Saison 2016 in der kommenden Saison wohl erstmals ohne festes Cockpit dastehen. In Mexiko-Stadt kommt nun Hirakawa im Alter von 32 Jahren zu seinem Renndebüt in der Formel 1. Erfahrung sammelte der Japaner vor allem auf der Langstrecke. Dort wurde er dreimal Weltmeister.
"Froh, am Leben zu sein": Pogacars Unfalls war noch viel schlimmer
Radsport-Superstar Tadej Pogacar hat erstmals das volle Ausmaß seiner schweren Verletzungen nach seinem Sturz bei der Vuelta Ende August geschildert. Wie der Slowene bei "The Athletic" erklärte, erlitt er neben der Fraktur des linken Schlüsselbeins nicht nur einen, sondern drei Wirbelbrüche - einen in der Hals- und zwei in der oberen Brustwirbelsäule. "Als ich gesehen habe, dass ich drei gebrochene Wirbel habe? Ich bin einfach froh, am Leben zu sein - oder einfach nur stehen zu können", sagte der fünfmalige Tour-Sieger, der seine Saison nach dem Sturz bei der Spanien-Rundfahrt vorzeitig beendet hatte. Die weiteren Brüche seien kürzlich bei einem CT in Slowenien entdeckt worden.
Besonders die ersten Wochen der Genesung seien schwierig gewesen, berichtete Pogacar. Sein Gleichgewichtssinn sei "völlig durcheinander" gewesen: "Ich konnte nicht duschen. Mir wurde schwindelig, sobald ich aufstand oder den Kopf senkte. Ich war völlig erledigt, es war so hart." Auch mental sei er zunächst "nicht okay" gewesen und habe sich zeitweise "wie depressiv" gefühlt. Mittlerweile trainiert Pogacar wieder.
Nagelsmann schon am Telefon? Man United stürzt tiefer ins Grausen
Manchester United und sein angezählter Teammanager Michael Carrick befinden sich weiter im freien Fall. Der englische Fußball-Rekordmeister verlor mit 0:2 (0:0) beim FC Chelsea um Trainer Xabi Alonso und wartet nun bereits seit neun Spielen auf einen Sieg. Die Diskussionen um Carrick, der von den Verantwortlichen zuvor noch eine Bewährungschance bekommen hatte, dürften schnell wieder Fahrt aufnehmen.
Die englischen Nationalspieler Morgan Rogers (50.) und Cole Palmer (64./Foulelfmeter) sorgten an der Stamford Bridge für die nächste Niederlage der Red Devils. United, das nach einer Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Lisandro Martinez (63.) in Unterzahl spielte, setzte damit den schlechtesten Saisonstart seiner Premier-League-Geschichte fort. Nach neun Spieltagen haben die Red Devils erst einen Sieg auf dem Konto und stecken im Tabellenkeller fest. Schon nach dem 0:3 am vergangenen Wochenende gegen den AFC Bournemouth war über eine Entlassung Carricks diskutiert worden. Als mögliche Nachfolger waren zuletzt bereits unter anderem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann, Antonio Conte und Fabian Hürzeler von Brighton & Hove Albion gehandelt worden.
Box-Champion plant überraschendes Comeback
Der Box-Sport darf sich womöglich auf ein spektakuläres Comeback freuen. Wie Sergey Lapin, Manager und Teamdirektor von Oleksandr Usyk, erzählte, will der Ukrainer im kommenden Jahr wieder in den Ring steigen. Und zwar in einer anderen Gewichtsklasse als zuletzt.
"Oleksandr strebt eine Rückkehr ins Cruisergewicht 2027 an und will wieder der unumstrittene Weltmeister werden", sagte der Usyk-Vertraute. Usyk hatte seine Profikarriere einst im Cruisergewicht begonnen und dort alle Weltmeistergürtel gewonnen. Ende 2020 stieg er ins Schwergewicht auf und eroberte die Division im Sturm. Der heute 39-Jährige boxte alles in Grund und Boden und besiegte unter anderem je zweimal Anthony Joshua und Tyson Fury.
"Anders gebauter" Hamilton zerreißt Zweifel am Alter
Wenn Lewis Hamilton Lust hat, dann wird er auch 2030 noch in der Formel 1 unterwegs sein - so zumindest sieht es Lewis Hamilton, für Zweifel hat der 41-Jährige kein Verständnis. In mehr als 70 Jahren Formel 1 habe es "nie jemanden wie mich gegeben", sagte Hamilton im Vorfeld des Großen Preises von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr MEZ/Sky): "Ich habe das Gefühl, dass ich anders gebaut bin."
Die Frage nach Hamiltons Langlebigkeit in der Formel 1 stellt sich seit der vergangenen Woche verstärkt: Der Rekordweltmeister hatte seine Absicht bekundet, mindestens einmal beim neuen Grand Prix in Afrika zu starten, in Ruanda wird allerdings frühestens 2030 gefahren. Hamilton wird dann 45 Jahre alt sein.
In Mexiko unterstrich der Ferrari-Pilot auf Nachfrage nun, dass er es durchaus ernst meine. "Natürlich wird es mit zunehmendem Alter Herausforderungen geben, die ich nicht absehen kann", sagte er: "Aber solange du bereit bist, alles zu opfern – und das bin ich im Moment – so lange bist du voll dabei. Und das werde ich auf absehbare Zeit auch bleiben."
Hamann gibt düstere Klassiker-Prognose für BVB ab
Der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann geht davon aus, dass der FC Bayern das Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den BVB (18:30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) für sich entscheidet - und die Schwarz-Gelben auch auf lange Sicht im Meisterrennen auf Abstand halten kann. "Ich glaube nicht, dass die Dortmunder mit den Bayern Schritt halten können über die ganze Saison, denn die letzten Wochen haben mir nicht wirklich gefallen", sagte er bei RTL/Sky Sport.
Kritisch sieht der TV-Experte etwa, wie sich Borussia Dortmund zuletzt im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (3:2) präsentiert hat. "Du gibst einen Zwei-Tore Vorsprung zweimal her innerhalb von zehn Tagen", so Hamann auch mit Verweis auf das Liga-Duell (2:2) zuvor, als der BVB späte Gegentore kassierte und Punkte gegen Werder liegen ließ.
Bericht: Nagelsmann-Entscheidung bei Manchester United gefallen
Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann darf sich offenbar keine großen Hoffnungen mehr machen, der neue Trainer von Manchester United zu werden. Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, haben sich die Verantwortlichen des englischen Rekordmeisters nach langen und kontroversen Diskussionen in dieser Woche auf einen Wunschtrainer festgelegt, der kommen soll, wenn Michael Carrick sein "Endspiel" am Samstag beim FC Chelsea verliert. Bei diesem handelt es sich demnach um Unai Emery.
Anders als Nagelsmann und Trainer wie Antonio Conte steht Emery derzeit bei einem Verein unter Vertrag. Der Spanier arbeitet bei Aston Villa und ist dort auch noch bis 2029 gebunden. "Aston Villa will unbedingt mit Emery weitermachen. Emery ist zu 100 Prozent in das Projekt eingebunden, er entscheidet alles, was Spieler angeht, die Taktik, die Strategie", schilderte Romano. Aus diesem Grund sei der Spanier für United auch ein "sehr schweres" Ziel.
Harte Trainer-Kritik: "Spieler durch den Fleischwolf gedreht"
Elversbergs Trainer Vincent Wagner kritisiert mit deutlichen Worten den Umgang mit jungen Spielern während der Länderspielpausen. Die hohe Belastung habe seine Mannschaft bereits wichtige Spieler gekostet.

Wagner: "Spieler durch den Fleischwolf gedreht"
Offiziell: Zweitliga-Krisenklub trennt sich von Sportchef
Zweitligist Hannover 96 reagiert auf die anhaltende sportliche Talfahrt und hat sich von Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt getrennt. Das teilte der Klub offiziell mit. Damit ist das Kapitel nach fünf Monaten schon wieder beendet worden.
Im Sommer hatte Boldt in Hannover einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Ziel war der Aufstieg in die Bundesliga. Von diesem ist der Verein aktuell weit entfernt. Nach neun Spieltagen steht der Klub nur auf Rang 16 der Tabelle. Der neu verpflichtete Trainer Sandro Wagner ist noch sieglos. Unter der Woche gab es das Pokal-Aus gegen Kaiserslautern.
Argentinien-Held weinte jede Nacht wegen "Blutwurst"-Finger
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez hat in einem Interview sehr anschaulich über seinen gebrochenen Finger im Finale der Europa League gegen den SC Freiburg berichtet. "Ich habe jede Nacht bis Mitternacht geweint, weil mein Finger aussah wie eine Blutwurst", sagte Martínez in einem Youtube-Interview. Aufgrund der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft habe er sich aber gegen eine Operation entschieden - andernfalls hätte er das Turnier wohl verpasst.
Die Folge: Der Finger könne durch die verweigerte OP nun nicht mehr so hergestellt werden wie vor dem Europa-League-Finale, sagte Martínez. "Das sind die Risiken, die man für die Nationalmannschaft in Kauf nimmt. Ich würde es wieder so machen", sagte Martínez. Bei der WM erreichte Argentinien das Finale, Martínez verpasste keine Spielminute seiner Mannschaft.
Fünf Gelbe Karten - aber Messi wird nicht gesperrt
Fußball-Superstar Lionel Messi muss trotz seiner fünften Gelben Karte in der laufenden MLS-Saison keine Sperre absitzen. Laut den Regularien der nordamerikanischen Profiliga wird einem Spieler eine Gelbe Karte vom Verwarnungskonto abgezogen, wenn er bei fünf Einsätzen hintereinander nicht verwarnt wurde.
Diese Regel kann bis zu dreimal in einer MLS-Hauptrunde für einen Spieler angewendet werden. Wie "The Athletic" berichtet, wurden Messi in der laufenden Saison bereits zwei Gelbe Karten von seinem Verwarnungskonto gestrichen, weil er zwei separate Fünf-Spiele-Serien ohne Verwarnung schaffte.
"Queen of the Palace" ärgert Littler bei Show-Premiere
Luke Littler besiegte einen Jockey aus Australien, einen Müllmann aus Bedford und mehrere Jugendliche - doch gegen die "Queen of the Palace" war Endstation: Der Darts-Dominator hat die Premiere der Netflix-Show "Beat Luke Littler" verloren. Ausgerechnet Fallon Sherrock, einst die erste Frau mit einem Sieg auf der großen WM-Bühne, besiegte den 19-Jährigen und nahm damit 501.000 Pfund Preisgeld mit nach Hause.
"Das ist der Wahnsinn! Ehrlich gesagt, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet", sagte die 32-Jährige, die als 15. Herausforderin gegen Littler antreten durfte und die 501 Punkte mit gerade einmal 14 Darts auf Null spielte. Sie erhielt einen Pokal mit der Aufschrift "I beat Luke Littler" ("Ich habe Luke Littler geschlagen") sowie einen dicken Scheck.
Diese Stärke könnte Bayern zum Verhängnis werden

Diese Stärke könnte Bayern zum Verhängnis werden
Der FC Bayern ist Favorit - doch Wolff Fuss sieht im BVB genau die Qualitäten, die den Münchnern wehtun können. Der Topspiel-Kommentator erklärt, warum die stabile Kovac-Defensive und Dortmunds Effizienz den Klassiker entscheiden könnten.

