Der Sport-Tag
9. Juni 2026
23:10 Uhr

Streik-Chaos in WM-Arena abgewendet

Die Gewerkschaft der Beschäftigten der WM-Arena in Los Angeles hat eine vorläufige Einigung mit der Betreibergesellschaft erzielt. Damit ist ein Streik der Mitarbeitenden dort beim Eröffnungsspiel wohl abgewendet, berichtet The Athletic.

Die Verhandlungen der Gewerkschaft haben zu einer Lohnerhöhung von 40 Prozent für das Personal an den Imbissständen geführt. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter das Recht, die Arbeit niederzulegen, wenn die Gewerkschaft der Ansicht ist, dass die Anwesenheit ICE-Beamten der Trump-Regierung eine "begründete Befürchtung einer Gefährdung der Sicherheit der Beschäftigten" hervorruft.

In der Arena in Los Angeles findet das erste WM-Spiel auf US-Boden bei der diesjährigen WM statt. Die USA empfangen in der Partie Paraguay.

22:02 Uhr

Dauerverletzter Tennis-Star überrascht beim Comeback

Dem Australier Nick Kyrgios ist bei seinem Comeback auf der Tennis-Tour in Stuttgart ein überraschend souveräner Auftakterfolg gelungen. Der dauerverletzte Wimbledon-Finalist von 2022 gewann bei der Rasenveranstaltung gegen den an Position acht gesetzten Franzosen Corentin Moutet 6:3, 6:4 und zog damit ins Achtelfinale ein.

"Ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein und Tennis auf hohem Niveau zu spielen", sagte der 31-Jährige. Er wisse noch nicht, ob er sagen könne, dass er sich selbstbewusst fühle. Nach der Wiederherstellung seines Handgelenks und vier Knie-Operationen stecke er viel Arbeit in seinen Körper. "Mal sehen, wie ich mich morgen fühle", sagte Kyrgios.

Für den ehemaligen Top-20-Spieler war es erst der zweite Auftritt in diesem Jahr, der erste seit Anfang Januar. Ende Dezember hatte er mit einem Showkampf gegen die belarussische Weltranglistenerste Aryna Sabalenka für Aufmerksamkeit gesorgt und diesen klar für sich entschieden. Zuvor hatte Kyrgios ebenfalls lange pausiert und seit März 2025 kein Match mehr bestritten.

21:11 Uhr

"Werden wir nicht tolerieren": Stadt verhängt Ausgangssperre während WM

Die französische Großstadt Clermont-Ferrand verhängt während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Ausgangssperre für Jugendliche unter 16 Jahren, um Ausschreitungen zu verhindern. Nachdem es in der Stadt nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Ende Mai sowie an dem darauffolgenden Wochenende zu Krawallen unter Beteiligung zahlreicher Jugendlicher gekommen war, wolle die Stadt nun Sicherheitsmaßnahmen treffen, kündigte Bürgermeister Julien Bony an, wie französische Medien berichteten.

Die Ausgangssperre soll von 23 Uhr bis 7 Uhr morgens für Jugendliche ohne Begleitung durch einen Erwachsenen gelten. "Ich treffe diese Maßnahme nicht gerne, aber ich tue es in voller Verantwortung. Es handelt sich in erster Linie um eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und um eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt", sagte der Bürgermeister.

"Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht mehr hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Ordnungskräfte oder die Terrassen der Gastronomen angreifen", sagte Bony. "Wir werden das nicht tolerieren. Das ist der Sinn dieses Erlasses."

20:16 Uhr

Nicht für Olise: Real Madrid blitzt mit 150-Millionen-Angebot ab

Also doch nicht Michael Olise: Real Madrid hat seine lauthals angekündigte 150-Millionen-Euro-Offerte für den Argentinier Julián Álvarez von Stadtrivale Atlético abgegeben - und ist gescheitert. Wie die kriselnden Königlichen mitteilten, habe Atlético dem spanischen Rekordmeister für das Angebot gedankt, unter Verweis auf die Ausstiegsklausel des Torjägers aber abgelehnt.

Álvarez, der auch vom FC Barcelona umworben wird, kann den Verein für die festgeschriebene Ablösesumme von 500 Millionen verlassen. Der Weltmeister von Katar besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2030. In der vergangenen Saison erzielte der 26-Jährige in 49 Spielen 20 Treffer und legte neun weitere vor.

Der wiedergewählte Real-Präsident Florentino Perez hatte immer wieder damit für sich geworben, ein Angebot über 150 Millionen Euro für die Verpflichtung eines Stammspieler eines Champions-League-Klubs abgeben zu wollen. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um Bayern-Star Olise gehandelt haben, obwohl Perez dies zuvor ausgeschlossen hatte.

19:40 Uhr

Geplagter WM-Teilnehmer muss nächsten Rückschlag verkraften

Irans Nationalmannschaft wird ohne die geplante Generalprobe in die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA starten. Das offenbar für Donnerstag angesetzte Testspiel gegen Grenada in Tijuana ist abgesagt worden. Die Mannschaft des Inselstaats begründete den Rückzug laut der iranischen Nachrichtenagentur INSA mit einer unzureichenden Vorbereitung.

Es ist bereits das zweite Testspiel des Irans, das abgesagt wurde. In früheren Planungen sollte die Mannschaft in den USA auf Puerto Rico treffen. Dieses Spiel wurde gestrichen, nachdem das Trainingslager von den USA nach Mexiko verlegt worden war.

19:01 Uhr

Kimmich lässt mit Titel-Ansage aufhorchen

Joshua Kimmich hat nach dem Einzug ins WM-Quartier in Winston-Salem seine Kollegen eindringlich in die Pflicht genommen. "Ich hoffe, dass jeder, der hier ist, Weltmeister werden möchte", sagte der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft dem Sender MagentaTV. Großer Wille allein würde aber auch nicht reichen, sagte der Bayern-Profi.

"Aber das bringt uns auf dem Weg dahin nicht viel, wenn wir das nur möchten, sondern wir müssen jetzt etwas tun, um Spiele zu gewinnen. Damit sollten wir anfangen", betonte der 31-Jährige. Die DFB-Elf trifft zum Auftakt des XXL-Turniers am Sonntag (19 Uhr Uhr/ARD, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in Houston auf WM-Neuling Curaçao. Weitere Vorrundengegner sind die Elfenbeinküste und Ecuador.

18:26 Uhr

Sprengstoff bei Protesten in WM-Stadt gefunden

Wenige Tage vor dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat die Polizei bei Lehrerprotesten in Mexiko-Stadt Sprengstoff sichergestellt. In einem Bus von anreisenden Demonstranten seien 59 Sprengsätze entdeckt worden, teilte das Innenministerium mit.

"Wir befürworten friedliche Demonstrationen, aber die Bevölkerung darf durch den Einsatz von Sprengkörpern bei Protesten nicht gefährdet werden", sagte der Staatssekretär für Menschenrechte im Innenministerium, Arturo Medina. Seit Tagen demonstrieren radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform. Sie blockieren Hauptstraßen in Mexiko-Stadt und haben im historischen Zentrum der Hauptstadt ein Zeltlager errichtet.

In der vergangenen Woche kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Mit einem Konzert und dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika wird am Donnerstag die Fußball-WM in Mexiko-Stadt eröffnet.

17:31 Uhr

Schalker Aufstiegsheld trifft Zukunftsentscheidung

Torhüter Loris Karius bleibt die Nummer 1 bei Aufsteiger Schalke 04. Der Keeper verlängert seinen noch bis Sommer kommendes Jahres laufenden Vertrag bis 2028, teilte der Verein auf Instagram mit.

"Mit seinen konstant starken Leistungen hat Loris als verlässlicher Rückhalt maßgeblich zum Erfolg beigetragen. Die Mannschaft kann sich auf ihn verlassen. Insbesondere in engen Spielen hat er durch entscheidende Paraden mehrfach den Unterschied ausgemacht und wichtige Punkte gesichert", sagte Youri Mulder, Direktor Profifußball bei Schalke. In 30 Zweitliga-Einsätzen in der vergangenen Saison kassierte Karius nur 24 Gegentore.

16:52 Uhr

Deutscher Europokalteilnehmer schnappt sich Defensivtalent

Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim verstärkt sich zur neuen Saison mit dem Niederländer Mats Rots. Dies gab der Klub bekannt. Für das Defensivtalent vom FC Twente Enschede greifen die Kraichgauer offenbar tief in die Tasche: Laut eines Berichts von Sky zahlt die TSG eine Ablöse von zwölf Millionen Euro, hinzu kommen mögliche Bonuszahlungen. Rots wäre damit der zweitteuerste Transfer der Vereinsgeschichte.

Laut der TSG-Mitteilung erhält der 20 Jahre alte Linksverteidiger im Kraichgau einen "langfristigen Vertrag", Sky berichtet von einer Laufzeit bis 2031. "Mats Rots ist ein Außenverteidiger moderner Prägung", sagte TSG-Geschäftsführer Andreas Schicker: "Er bringt sauberes Passspiel, eine gute Dynamik und hohe Offensivqualität mit." Zugleich sei Rots mit einer "passenden Körperlichkeit für den defensiven Zweikampf ausgestattet" und gebe dem Team "mit seiner Vielseitigkeit mehrere Varianten im Aufbauspiel", ergänzte Schicker.

Rots hatte in der abgelaufenen Spielzeit den Durchbruch in der niederländischen Eredivisie geschafft. Für Enschede erzielte er in 34 Partien vier Treffer, zudem kam er auf vier Assists. Für die niederländische U21-Auswahl lief Rots bislang fünfmal auf, mit der U19 wurde er im vergangenen Jahr Europameister.

16:10 Uhr

Absage an Liverpool: Deutsches Top-Talent will in Deutschland bleiben

Das umworbene Hertha-Talent Kennet Eichhorn will einem Medienbericht zufolge seinen nächsten Entwicklungsschritt in Deutschland gehen und hat deshalb dem FC Liverpool abgesagt. Das berichtet "Sky Sport". Zuvor soll sich bereits der FC Bayern München aus dem Werben um das 16 Jahre alte Talent von Hertha BSC verabschiedet haben.

Ein Transfer auf die Insel hätte ohnehin hohe Hürden überwinden müssen: Ein direkter Wechsel nach Großbritannien wäre nach dem FIFA-Regelwerk erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres möglich gewesen. Seit dem Brexit ist England nicht mehr Teil der EU, wodurch die Ausnahmeregelung für Jugendtransfers innerhalb der Mitgliedsländer nicht mehr greift. Eine Ausnahme hätte dann gelten können, wenn Eichhorns Eltern aus Gründen, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, nach England ziehen würden. 

Nun wird ein Zweikampf zwischen Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig um das Hertha-Juwel erwartet.

15:29 Uhr

Gnadenlos ins Achtelfinale: Deutscher Tennisprofi lässt es Asse auf Gegner regnen

Nervenstark hat Tennisspieler Yannick Hanfmann beim Rasenturnier in Stuttgart den Sprung ins Achtelfinale geschafft. In einem engen Erstrundenmatch setzte sich der 34 Jahre alte Karlsruher mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:4) gegen den US-Amerikaner Aleksandar Kovacevic durch. 

Hanfmann, Deutschlands Nummer zwei hinter French-Open-Gewinner Alexander Zverev, überzeugte bei eigenem Aufschlag mit 22 Assen. Wie Kovacevic ließ der Routinier im gesamten Match keinen Aufschlagverlust zu. 

Zwei Matchbälle hatte Hanfmann bereits bei 5:4 im zweiten Satz, entschieden wurde die Partie aber erst im Tiebreak. Nach 1:50 Stunden nutzte der Deutsche seinen insgesamt vierten Matchball. "Es war ein klassisches Rasentennismatch. Wir haben beide sehr gut serviert", bilanzierte Hanfmann. "Rasentennis ist immer etwas Besonders. Ich freue mich immer darauf. Es kommt meinem Spielstil entgegen."

15:18 Uhr

DFB-Team in Winston-Salem - "Menschen vor Ort sind stolz und dankbar"

Die Wade der Nation hält: Das öffentliche Training der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem hatte abseits der positiven Neuer-Nachrichten sportlich nicht viele Erkenntnisse zu bieten. Für die 3000 Zuschauer hat sich der Besuch aber dennoch gelohnt: Es gab kostenlose Fanartikel für die 3000 Zuschauer vor Ort, Mannschaft und Trainer gaben Autogramme, Bundestrainer Julian Nagelsmann fuhr zwischenzeitlich auf einem Golf-Cart am Trainingsplatz der Wake Forest University entlang. "Die Menschen vor Ort sind sehr stolz und dankbar, dass sich das DFB-Team ausgerechnet Winston-Salem als Base Camp ausgesucht hat", berichtet ntv-Nationalteam-Reporter Sebastian Schneider in der heutigen Folge des neuen Podcasts "ntv Sport".

14:38 Uhr

Lamine Yamal steht jetzt in Berlin rum

Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada soll Jungstar Lamine Yamal in den kommenden Wochen die große Bühne erobern - in Berlin steht der 18 Jahre alte Spanier ab sofort schon in einer Reihe mit den ganz Großen wie Lionel Messi, Franz Beckenbauer oder Uwe Seeler. Seit heute können Fans bei Madame Tussauds die Wachsfigur von Yamal bewundern. "Die Figur ist der Wahnsinn. Dass ich jetzt als Wachsfigur bei Madame Tussauds stehe, ist eine riesige Ehre und ein Moment, den ich nie vergessen werde. Es wirkt wirklich fast so, als würde ich mir selbst gegenüberstehen", sagte das Toptalent des FC Barcelona, das im spanischen Nationaltrikot und mit fester Zahnspange ausgestellt ist.

Auf Yamal ruhen die spanischen WM-Hoffnungen. Der Turnierfavorit trifft in Gruppe H auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Yamal verpasste angeschlagen die Generalprobe gegen Peru (3:1), soll aber rechtzeitig zum Auftakt fit sein. Schon bei der EM 2024 hatte der trickreiche Offensivspieler nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht.

13:58 Uhr

Einseitige Sicherheitskontrolle irritiert WM-Neuling

Vor dem letzten WM-Testspiel gegen die Niederlande musste sich die usbekische Nationalmannschaft bei der Ankunft im Stadion einer ungewöhnlichen Kontrolle unterziehen. Wie Videoaufnahmen auf X zeigen, wurden die Spieler bereits von der Stadionsecurity erwartet, als der Bus mit dem Team des italienischen Trainers Fabio Cannavaro am Icahn Stadium in New York City eintraf. "Sie sagten zu mir, das seien die Regeln, aber am Ende wurden nur wir kontrolliert", sagte Cannavaro nach der Partie. Der frühere Weltfußballer und Weltmeister von 2006 fügte hinzu, dass er die Situation als "merkwürdig" empfand.

Männer in blauer Uniform empfingen die Mannschaft mit tragbaren Metalldetektoren. Sichtlich irritiert breitete der erste Betreuer die Arme aus und ließ sich scannen. In einer langen Schlange, die bis in den Bus hineinreichte, warteten die Spieler darauf, abgesucht zu werden, bevor sie das Stadion betreten durften. So wurde schließlich jeder nacheinander mit nur einem einzigen Gerät abgescannt. In der Zwischenzeit schnüffelte ein Spürhund an den Taschen der Spieler, die das Stadionpersonal zunächst aus dem Gepäckfach des Busses entladen hatte. Erst nachdem alle Spieler und Teammitglieder kontrolliert worden waren, begab sich die usbekische Mannschaft ins Stadioninnere. Die Kontrollen hatten jedoch keinen Einfluss auf das Spiel. Usbekistan verkaufte sich teuer und unterlag der Elftal von Trainer Ronald Koeman knapp mit 1:2 (0:1). 

13:37 Uhr

FIFA-Boss Infantino: "Wir übernehmen jetzt New York"

Am Donnerstagabend deutscher Zeit startet die Fußball-WM 2026 in Nordamerika. Auf einer Veranstaltung am Montag kündigt FIFA-Präsident Gianni Infantino großspurig an: "Ab heute übernehmen wir". Der Schweizer ist bemüht, die Stimmung nahe dem Final-Spielort anzukurbeln. Auch Bürgermeister Mamdani legt sich ins Zeug.

FIFA-Boss Infantino: "Wir übernehmen jetzt New York"

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12:53 Uhr

Kap-Verde-Spieler ist plötzlich heiße Transferaktie

Kurz vor dem Beginn der Fußball-WM ist ein Spieler des Außenseiters Kap Verde zur heißen Transferaktie geworden - und ein deutscher Regionalligist möchte daran mitverdienen. Für knapp zehn Millionen Euro wechselte der Linksverteidiger Sidny Lopes Cabral von Benfica Lissabon zum türkischen Pokalsieger Trabzonspor. Portugals Rekordmeister hatte den 23-Jährigen selbst erst im Januar für rund sechs Millionen vom Lissaboner Vorstadtklub Estrela Amadora gekauft. Der in Rotterdam geborene Lopes Cabral spielte auch dreieinhalb Jahre in Deutschland: von Februar 2022 bis Januar 2024 für Rot-Weiß Erfurt und danach bis Juli 2025 für Viktoria Köln.

Da der WM-Spieler mit 19 Jahren zum Regionalligisten Erfurt wechselte, profitiert der Traditionsklub vom sogenannten Solidaritätsmechanismus des Weltverbands FIFA. Der soll sicherstellen, dass ein kleiner Prozentsatz jeder Transfersumme an die Klubs weitergereicht wird, die den Spieler einst aus- und weitergebildet haben. Bei Lopes Cabral erhielten die Erfurter zu Jahresbeginn bereits 50.000 Euro für den Transfer von Amadora zu Benfica. Aktuell bemühen sie sich um eine noch größere Summe für den teuren Weiterverkauf in die Türkei. "Wir sind dran an dem Thema und prüfen gerade unsere Ansprüche", sagte RWE-Geschäftsführer Franz Gerber der "Bild". "Wir haben den Jungen ausgebildet, hier hat er das Laufen gelernt. Jetzt hat er eine tolle Karriere und da sollten wir partizipieren."

12:06 Uhr

Schiri-Abweisung ist eine "Machtdemonstration von Trump"

Dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan wird, trotz Visum, die Einreise in die USA verweigert. 15 Funktionäre des iranischen Fußballverbandes erhalten bisher erst gar keine Visa. "11Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster findet, von einer weltoffenen WM "kann derzeit keine Rede sein".

Schiri-Abweisung ist eine "Machtdemonstration von Trump"

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11:25 Uhr

USA schuld? Iranische Fans erhalten keine WM-Tickets

Iranische Fußballfans erhalten nach Angaben des nationalen Verbands kurzfristig nicht das erwartete Ticket-Kontingent für die WM-Spiele ihres Teams in den USA. Die Verkäufe von Eintrittskarten für die Gruppenspiele gegen Neuseeland, Belgien und Ägypten seien für den iranischen Verband FFI unmöglich geworden, teilte die Organisation mit. Der FFI wirft WM-Mitgastgeber USA vor, die Anwesenheit iranischer Fans auf diesem Wege verhindern zu wollen.

Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Daher hätten iranische Fans Beobachtern in Teheran zufolge ohnehin kaum Chancen gehabt, zur WM einzureisen. Derzeit werden in den US-Auslandsvertretungen keine Visa für iranische Bürger ausgestellt. Zudem sind Reisen in die USA für die meisten iranischen Fans kaum bezahlbar. Nach Angaben der FFI hätten dennoch viele Anhänger bereits ihre Reise zur WM geplant und müssten diese nun absagen. Der Verband hoffe noch auf Vermittlung durch die FIFA, um über das Ticket-Kontingent von acht Prozent der Zuschauerplätze in den Stadien verfügen zu können. Diese Zahl von Karten steht jedem WM-Teilnehmer für seine Fans pro Spiel zur Verfügung.

11:05 Uhr

"Können die Deutschen kein Fußballfieber mehr?"

Teure Tickets, späte Spiele und das Duo Infantino und Trump - um die WM gibt es jede Menge Kritik. "Können die Deutschen kein Fußballfieber mehr?" fragt ntv-Politikchef Nikolaus Blome. Er selbst jedenfalls findet darauf eine klare Antwort.

"Können die Deutschen kein Fußballfieber mehr?"

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10:23 Uhr

Fanbündnis wettert gegen "unerträgliche Doppelmoral"

Das Fanbündnis "Unsere Kurve" hat harsche Kritik an der am Donnerstag beginnenden Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko geäußert und das Turnier als "Paradebeispiel für Ausgrenzung und kommerzielle Vereinnahmung" bezeichnet. "Diese WM führt den Gedanken eines offenen Turniers für alle ad absurdum", sagte Sprecher Thomas Kessen. Der 1. Vorsitzende Jost Peter erklärte zudem: "Während die FIFA Fans und Aktiven das Recht auf freie Meinungsäußerung im Stadion systematisch beschneidet, nutzen die Regierungen der gastgebenden Länder die Bühne schamlos für geopolitische PR und nationalen Pathos. Diese Doppelmoral ist für uns unerträglich."

Das Bündnis führte in seiner Erklärung mehrere Kritikpunkte auf: unter anderem politische Ausgrenzung durch Einreiseverbote und lokale Gesetzgebung bezüglich sexueller Orientierung oder politische Gesinnung. Ebenso prangert "Unsere Kurve" unter anderem die hohen Preise bei den Tickets und im Öffentlichen Nahverkehr sowie die großen Distanzen zwischen den Spielorten an.

09:43 Uhr

Große Oranje-Sorgen um Nationalkeeper

Die Niederlande sorgen sich kurz vor dem WM-Auftakt um Stammtorwart Bart Verbruggen. Der 23 Jahre alte Torhüter vom englischen Premier-League-Club Brighton & Hove Albion verletzte sich beim letzten Testspiel des Oranje-Teams gegen Usbekistan (2:1) an der Hüfte und musste ausgewechselt werden. Für ihn rückte Mark Flekken von Bayer Leverkusen zwischen die Pfosten.

Wie schwer die Verletzung von Verbruggen ist, ist noch unklar. Kurz vor dem Test in New York hatten die Niederländer bereits den WM-Ausfall von Jurrien Timber mitgeteilt. Der Profi des englischen Meisters FC Arsenal ist nach einer Leistenverletzung noch nicht vollkommen fit. Für ihn wurde der frühere Leipziger Lutsharel Geertruida nachnominiert.

08:46 Uhr

Olise zaubert und erzielt Dreierpack für Frankreich

Frankreichs letztes Spiel vor Turnierbeginn liefert eine klare Botschaft. Ein 24-jähriger Angreifer vom FC Bayern München demontiert Nordirland mit drei Toren. Die Leistung stellt selbst den Kapitän der Nationalmannschaft in den Schatten.

Olise liefert große Show in Frankreichs letztem WM-Test

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07:50 Uhr

Einreise in USA verweigert: Referee meldet sich zu Wort

Schiedsrichter Omar Artan sollte eigentlich bei der anstehenden Fußball-WM pfeifen. Doch dem Referee aus Somalia wird die Einreise in die USA verweigert. Inzwischen hat Artan auf diese Situation reagiert. Artan erklärte, dass er trotz der Umstände positiv gestimmt bleibe und sich auf seine nächsten Herausforderungen als Schiedsrichter konzentrieren wolle. "Ich danke der FIFA und der CAF für ihre Unterstützung und werde auch in Zukunft meine hohen Standards als Schiedsrichter beibehalten", sagte er. "Ich möchte der Fußballfamilie für ihre Nachrichten danken und wünsche meinen Kollegen viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft. Ich freue mich darauf, bei zukünftigen Wettbewerben wieder mit ihnen zusammenzuarbeiten."

Die Grenzschutzbehörde CBP hatte entschieden, dass ein Reisender aus Somalia, "ein Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft, aufgrund von Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung nicht Einreise berechtigt war, und ihm wurde die Einreise verweigert", hieß es in einer Stellungnahme der Behörde.

07:01 Uhr

Auch ohne Top-Duo gewinnt Spanien die WM-Generalprobe

Auch ohne die Jungstars Lamine Yamal und Nico Williams hat Europameister Spanien im mexikanischen Puebla eine erfolgreiche Generalprobe für die Fußball-WM gezeigt. Eine Woche vor seinem Auftaktspiel gegen Kap Verde schlug der Titelkandidat Peru 3:1 (2:0) und blieb dabei von weiteren Verletzungen verschont. 

Die angeschlagenen Flügelstürmer Yamal und Williams reisten nicht mit nach Mexiko, sollen aber rechtzeitig zum Turnier wieder fit sein. Spanien startet seine Mission in Atlanta. Es trafen Mikel Oyarzabal (2.) und Pedri (32.), dazu unterlief dem peruanischen Torhüter Pedro Gallese ein Eigentor (53.). Stürmer Jairo Velez verkürzte später zum Endstand.

Nationaltrainer Luis de la Fuente tauschte im Spielverlauf seine komplette Mannschaft aus. Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, einziger Bundesligaprofi im Kader, kam in der zweiten Halbzeit. Spanien trifft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in Gruppe H neben Kap Verde auf Saudi-Arabien und Uruguay.

06:00 Uhr

Havertz landet unfreiwilligen Volltreffer

Kai Havertz hat einen Volltreffer der unfreiwilligen Art gelandet: Der Offensivspieler des FC Arsenal schoss beim öffentlichen Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem versehentlich einen Fotografen ab. Havertz traf den dicht neben dem Platz stehenden Mann mit seinem wuchtigen Schuss am Bauch. Sichtlich erschrocken eilte der "Täter" zu dem Fotografen, klatschte mit ihm ab und sagte: "Sorry, man." 

Abgesehen von dieser Szene lief auf dem Gelände der Wake Forest University alles reibungslos. Die Fans auf den Tribünen freuten sich über Bälle, Trikots und zahlreiche Autogramme der DFB-Stars. Beim abschließenden Trainingsspiel jubelte Havertz auch über einen "richtigen" Treffer. 

05:36 Uhr

Neuer startet ins Mannschaftstraining

Manuel Neuer ist nach seiner Wadenverletzung ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingestiegen. Der Weltmeister von 2014 stand bei der öffentlichen Einheit der DFB-Auswahl am Montagabend Ortszeit in Winston-Salem vor 3000 Fans auf dem Platz, flog den Bällen hinterher und machte einen guten Eindruck. Damit dürfte einem Einsatz beim WM-Auftakt gegen Curacao am 14. Juni in Houston nichts mehr im Weg stehen.

Der 40-Jährige war überraschend von Bundestrainer Julian Nagelsmann für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in die DFB-Auswahl zurückgeholt worden. Neuer verletzte sich allerdings am letzten Bundesligaspieltag am 16. Mai an der Wade. Bei den Länderspielen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand der von Nagelsmann zurückversetzte Oliver Baumann zwischen den Pfosten.

05:06 Uhr

Knicks-Fans buhen Donald Trump gnadenlos aus

US-Präsident Donald Trump ist bei den NBA-Finals in seiner Heimatstadt New York von den Zuschauern ausgepfiffen worden. Die Buh-Rufe und Pfiffe brachen los, als die Bildschirme in der Arena kurzzeitig das Gesicht des Präsidenten zeigten, während er zur Nationalhymne salutierte. Im dritten Finalspiel stehen die Knicks aus New York den San Antonio Spurs gegenüber.

Volle Arena buht Trump laut aus

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Der 79-jährige Trump ist erklärter Anhänger der Knicks und wurde nach eigenen Angaben von deren Teambesitzer James Dolan zu den Finals in New York eingeladen. Nach Angaben der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ist Trump der erste amtierende US-Präsident, der zu einem NBA-Finalspiel kommt. "Er ist ein echter Knicks-Fan", sagte NBA-Boss Adam Silver vor Beginn des Spiels im Madison Square Garden. Trump hatte Knicks-Partien vor seiner Zeit als Politiker häufiger besucht und dabei oft direkt am Spielfeldrand gesessen.