„Auf dem kurvigen Sachsenring geht es vor allem darum, in den richtigen Rhythmus zu kommen. Den musst du in den Trainings aufbauen, und das ist uns gelungen. Die Strecke liegt mir ziemlich gut, wir wollen angreifen und um Siege kämpfen“, versprach Preining, den nur ein Punkt von der Tabellenspitze trennt.
Kelvin van der Linde (ZA/Schubert Motorsport) wurde mit einem Rückstand von 0,087 Sekunden Zweiter. Platz drei sicherte sich Ricardo Feller im zweiten Neunelfer von Manthey. „Das Jahr ist unglaublich schnell vergangen, plötzlich ist die Saison schon fast rum. Daher möchte ich dieses Wochenende unbedingt aufs Podium und dafür sind wir bestens vorbereitet“, sagte der Schweizer, dem in der langsameren zweiten Trainings-Session mit 1:18,857 Minuten die schnellste Zeit gelang. Bester Mercedes-AMG-Pilot war Jules Gounon (F/Mercedes-AMG Team Mann-Filter) auf Rang vier. Tabellenführer Maro Engel (Monaco/Mercedes-AMG Team Ravenol) komplettierte die Top Fünf und zeigte sich zufrieden mit dem eigenen Programm, ohne den Trainingszeiten zu viel Gewicht beizumessen. Der Spitzenreiter: „Wir haben verschiedene Einstellungen ausprobiert, das Fahrzeug fühlt sich gut an. Wir schauen nicht auf die Konkurrenz, sondern konzentrieren uns voll auf uns.“
Im ersten Freien Training hatte Preining früh die Bestzeit vorgelegt, wurde zwischenzeitlich aber von Engel und Gounon verdrängt – ehe er sich die Spitzenposition zwei Minuten vor Schluss zurückholte. Kurz danach schoben sich van der Linde und Feller noch auf Position zwei und drei vor. In der Nachmittags-Session stand dann weniger die Rundenzeit als die Rennabstimmung im Fokus: Die Teams feilten an der finalen Fahrzeugbalance und simulierten Long-Runs für die Meisterschaftsläufe 13 und 14 am Samstag und Sonntag.
